Ausgabe 
29.5.1858
 
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Ilittelvreis vom Malter OTS.

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für die

Stadt und den Kreis Gießen.

Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und Samstags. Preis des Jahrgangs fiir Einheimische 1 st. 30 fr., für Auswärtige, inel. Postaufschlags, 1 ff. 53 fr. Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. In Gießen bei der Erpedition (Canzleiberg Sit. B. Nr. 1). Einrücknngsgebühr für die gehaltene- Zelle oder deren Raum 2 fr. Anzeigen aus verschiedenen Schriften die gespaltene Zeile 3 sfr. Annoncen in Tabellenform werden doppelt berechnet, «yts. ^3. Samstag den 29. Mai lSe>8.

Gerichtliche rrud H^rrvnt- BekErstmachLrAg Edirtalladuug.

711) Die im Januar d. I. ohne Leibes­erben verstorbene Ehefrau des Johannes Weil von Rodheim, Anna Elisa- bethe, Johann JaeobSchmitts von Rot heim hinterlassene Tochter, hat in erster Ehe mit Johann Jaeob Brück, Johannes Brücks von Fellings- hausen Sohn, und in zweiter Ehe mit IohannesWeil vonRodheim gelebt. Der übrigens überschulvete Nachlaß des Johannes Jaeob Brück soll in Gemäßheit der' Ehepakten auf die vorgenannte Johannes Weils Ehefrau übergegangen sein, während der gesammte Nachlaß dieser von dem zweiten Ehemanne auf Grund eines Ehevertrags in Anspruch genommen wird.

Es werden daher Alle, welche Erb- oder sonstige Ansprüche an den Nachlaß des Johann Jaeob Brück, oder der Johannes Weils Ehefrau erheben zu können vermeinen, aufgefordert, solche sogewiß binnen drei Monaten dahier anzumelden und zu begrün­den, als sonst die Anerkennung der vorge­legten Ehepakten angenommen, der gesammte Nachlaß dem Johannes Weil überlassen und ^der Eintrag der zu demselben gehörigen Immobilien, nämlich: 1/116. 1)248. 1/252. 1254. 1/283. 1 311. 1 267. IV/23. 37. IV 23. 39. IV/95.25. IV 95. 3. IV/111. V/28. VI/129 a. VI/131. VI/132. VI I14. VII/169. VIII/150. VIII/127. IX/26. IX 27. IX,99. XI/295. XI/360. XI/359. XI/362. Xl/317. XI/318. XI I80. XII/31. XII 36. XII/36 a. XII, 37. XII 69. XII 99. XII100. XU/101. XII/106. XII/107. XII/103. XII105. 2. XIII/100. XIV/97. XVI12. XVI, 18. XVII/2. XVII, 111. XVII/115. XVII/116. XVII/117. XVII/118. XVII/218 /219 XVII223. XVII,223a. XVII/195. XVII/196. x yill 97. XVIII/31. XVIII/130. XVIII/140. XVIII/289. XVIII/296. XVIII/308.

XVIII/309. XVIII/122. XXI/10. XXI/69. XXI/201. XXI/202. XXI/223. XXI/256.

XXI/348. XXI/350. XXI/353. XX1/352. XXI/400. XXI419. XXI 153. XXI 507. XXI 508. XXI/509. XXI, 542. XXII 52. III/140. III 171. XII 105. I 63. XXI 351. auf den Namen des Johannes Weil im Mutationsverzeichräß verfügt werten wird.

Gießen, den 1. April 1858.

Großherzogliches Stadtgericht Gießen. _______ Muhl.

Besondere Bekanntmachungen.

Forst- und Felvstrafen-Erhebung bei dem Rentamt Gießen.

1138) Die Forststrafen von dem zwei­ten Quartal unt die Feltstrafen von ter zweiten Periode l. I. können vom 1. bis 15. k. Mts. an ten Zahltagen: Dien­stags und Samstags, ohne Kosten bezahlt werten.

Gießen, ten 26. Mai 1858.

Großherzogliches Rentamt Gießen. Melchior.

Lang-Gönser Vieh- und Krämer- ' Markt.

1131) Wie bereits durch die Landka­lender bekannt gemacht ist, wird wie seither, der viesjährige hiesige Jahrmarkt 10 Tage nach Pfingsten, t. h. Dienstag ten 1. Juni d. I., abgehalten, worauf man hiermit das handelnde Publikum noch besonders auf­merksam macht und zu recht zahlreichem Besuche einladet, unter tem Anfügen, daß der erst seit einigen Jahren eingeführte und mit dem unserigen gleichzeitig abaehaltene Gießener Markt wieder ausgefallen ist, und auch die am dortigen letztverflossenen Markte bekannt gemachte Viehausstellung re., amt­licher Mittheilung nach, nicht stattfindet.

Markt-Standgeld wird nicht erhoben.

An dem vor einigen Jahren zwischen Handelsleuten und Bahnarbeitern am hie­sigen Stationshaus der Main-Weser-Bahn vorgefallenen Exeeß trug die Gemeinde keine Schuld und waren die desfallsigen seitherigen |

err.

Belastungen derselben von Seiten der bei die­sem Exeeß betheiligten Handelsleute ungerecht.

Die Großherzoglichen Bürgermeistereien ver umliegenden Gemeinden werten ersucht, das Obige im Interesse ihrer resp. Gemein­den bekannt machen zu lassen.

Lang-Göns, am 22. Mai 1858. Großherzogliche Bürgermeisterei Lang-Göns.

Henrich.

Versteigerungen.

H03) Montag den 31. Mai 1858, von Morgens 9 Uhr an, sollen im Gießener Stadtwalde, Distriet Haingesboden re., folgende Holzgattungen meistbietend versteigert werden, als:

28% Stecken Buchen-Scheikholz,

87> ,/ Prügelholz,

32 7« >, Stockholz,

1189 Wellen Reisholz,

16% Stecken Eichen-Scheidholz, »*4 » Prügelholz,

77% Stockholz,

1448 Wellen Reisholz,

11 Stecken Nadel - Prügelholz,

i8% " Stockholz,

8861 Wellen Reisholz,

25 Pappel-

50 Dorn-

1 Pappel-Stamm von 70 Cubikfuß, 2 Birken-Stämme 63

22 Eichen- 421

3 Fichten- 39

1 Buchen-Stamm 69

2507 Fichten-Stangen 1798

3 Eichen- 3

Sodann aus dem Distriet Hochwarte:

1% Stecken Buchen-Scheidholz,

5 7t Prügelholz,

11 % u n Stockholz,

225 Wellen Reisholz,

1% Stecken Eichen-Prüqelholz, 4% i, Stockholz,

25 Wellen Reisholz,

1 Ahorn-Stamm von 5 Cubikfuß.