Beilage zu Nr. 34 des Anzeigeblattes.

Regelmäßige Expeditionen

""7,7 7%-für

Auswanderer über Dremen durch die

für das Großherzogthum Hessen concessivmrte Haupt-Agentur Z» LsNÄekt's Wittwe zu Gießen, mittelst der vorzüglichsten Dampf-, Post- und Segelschiffe nach allen Häfen von

Amerika und Australien.

Die Passagepreise werden billigst, wie in Bremen selbst, gestellt und größere Gesell- schäften nuf Verlangen bis auf das Seeschiff begleitet. Behandlung bekannt reell.

Gültige Contraete schließen ab und jede Auskunft wird bereitwilligst ertheilt durch :

I. Lauckert's Wittwe, Hch. Ferber,

am Neuenweg, am Markt,

bei welchen auch zu jeder Zeit Wechsel auf alle Hauptplätze Amerikas zu haben sind.

Fkiigebotenes.

883) Bon der zweiten und vergrößerten Auflage des neuen Polizeistrafgesetzes sind Exemplare, ä 33 fr., zu haben bei Reifenberg.

867) Dickwurzeln, der Centner zu 30 fr., sind zu verkaufen bei

Gottlieb Strauch Wittwe, in der Löwengasse.

882) Gutes W i e se n h e u, circa 20 Centner, ist zu verkaufen. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts.

Begleit - Adressen )U Fahrpostskndungen, per 100 Stück 18 fr., sind zu haben in der (S. D. Brühl'schen Verlagshandlung in Gießen.

V e r m i o t h u n g e n.

869) In Lit. C. Nr. 14 in der Mai- gaffe ist die untere Etage zu vermiethen.

M. L. Mendelsohn.

851)* In dem H öfter ei ch'schen Hause auf dem Neuenweg ist der untere Stock anderweit zu vermiethen und alsbald zu beziehen.

811) Ein Logis, aus 5 Stuben und mehreren kleineren Räumen bestehend, ist zu vermiethen. Hoffmann, Postfeeretär.

715) Die erste und zweite Etage im Bapst' sehen Hause, Neuenbäuen, Nr. 59, sind zu vermiethen. I. G. D. Bapst.

Vermischte Anzeigen.

Gesellschasts - Verein.

893) Zur vorläufigen Nachricht diene, daß die erste Damengesellfchaft dieses Som­mers Mittwoch den 5. Mai, von Abends 7 Uhr an, im Gesellschastshause statt- finven wird. Die Karten für die Sommer- feste, deren Druck um besonderer Umstände willen nicht früher geschehen konnte, werden im Laufe dieser Woche ausgegeben werden.

Gießen, den 26. April 1858.

Der Gesellschafts-Vorstand.

900) Ein Mädchen, welches schon bei Kindern gedient hat und gutes Lob erhält, wird in Dienst gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltis._______________________

895) Ein gesitteter Junge kann unter annehmbaren Bedingungen bei einem hiesi­gen Küfer in die Lehre treten. Näheres bei der Exped. d. Bltts.

Bekanntmachung.

886) Das germanische National­museum zu Nürnberg war so glücklich, in ter Person des Hrn. Reallehrer Dr. Otto Buchner einen Bevollmächtigten für die Vertretung und freundliche Besorgung seiner Angelegenheiten in der Stadt Gießen und Umgebung zu finden. Im Vertrauen, daß auch hier dem vaterländischen Unternehmen, dem von so vielen Seiten schon die erfreu­lichsten Beweise der Anerkennung geworden, solche nicht fehlen werde, wenn nur die Gelegenheit dargeboten wird, nähere Kunde davon zu erhalten, haben wir Hrn. Real­lehrer Buchner ersucht, in unserem Namen eine mit kurzer Darlegung der Sache ver­sehene Zeichnungeliste zu verkheilen und zur Weiterbeförderung wieder abholen zu lassen, sowie Jedem, der sich über die Anstalt näher zu unterrichten wünscht, mündlich oder durch Mittheilung unserer gedruckten Berichte die nöthige Auskunft zu erthcilen.

Nürnberg, den ä. April 1858.

Die Vorstände des germanischen Museums: Dr. Freiherr v. Aufseß. Dr. Beeg.

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721) Durch die nach Maßgabe des, §.11 der Statuten des Gesellschaftsvereins \ heute vorgenommene Ausloosung wurden' die Schuldscheine Nr. 3, 119 und 205, über . je 100 Gulden zur Rückzahlung bestimmt,! was mit dem Anfügen veröffentlicht wird,1 daß vom ersten Juli l. I. an die Ver­zinsung aufhört.

Gießen, den 3. April 1858.

Der Gesellschafts - Vorstand.

Aus der Mainzer Zeitung Nr. 65, vom 18. März 1858.

Soden, bei Aschaffenburg, 14. Febr. Die Heilkraft des Soden-Aschaffenburger Mine­ralwassers gewinnt immer mehr Anerkennung, wie auch die Anwendung dieses Jod-Brom- Wassers sich immer mehr ausbreitet. So wird dasselbe z. B. in der Würzburger Poliklinik von Herrn Professor R i n e ck er angewendet. (Auch in Mainz findet das Sodener Mine­ralwasser durch Herrn Dr. Gaßner mit vielem Erfolg Anwendung.) DerWürz­burger Anzeiger" enthält eine Danksagung der Anna Maria Bleimann aus Würzburg, wornach sich dieselbe verpflichtet fühlt, für ihre vollständige Heilung den Gebrauch des S oden-Aschaffendurger Jod - Brom - Wassers von serophulösen Drüsen - Geschwülsten und Vereiterungen am Halse, an welchen sic schon seit vielen Jahren elend daniederlag, nicht nur dem Assistenzärzte, Hrn. Dr. Ger­hard in Würzburg, sondern auch den Eigenthümern der Quellen, den Herren Moldenhauer und Steigerwald zu Aschaffenburg für die kostenfreie Verabfol­gung des Wassers öffentlich zu danken und dieses Mineralwasser allen an ähnlichen Nebeln Leidenden als das wirksamste Hülfs- mittel zu empfehlen._______________(802)

868) An französischen und englischen Privatstunden, in welchen das Lesen und Schreiben dieser Sprachen mit ihrer Litera­tur, besonders aber die Conversation berück­sichtigt wird, können noch einige junge Da­men Thcil nehmen. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts.