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für die

Stadt und den Kreis Gießen.

Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und Samstags. Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 st. 30 fr., für Auswärtige, incl. Postaufschlags, 1 st. 53 fr. Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. In Gießen bei der Erpedition (Canzleiberg Lit. B. Nr. 1). Einrückungsgebühr für die gespaltene Zeile oder deren Raum 2 fr. Anzeigen aus verschiedenen Schriften die gespaltene Zeile 3 fr. Annoncen in Tabellenform werden doppelt berechnet.

. Samstag Den 27. März ISeSS.

Gerichtliche und Privat - Bekanntmachungen.

Demudere ^fkanntmadjumKii.

Die Stiftung des Gemciuderaths- mitglieds Friedrich Lony sen. dahier.

549) Hiesige Börger oder Bürgers- wittwcn, welche eine Unterstützung aus obiger Stiftung wünschen, wollen ihre Anmeldun­gen binnen 8 Tagen bei unterzeichneter Stelle abgeben. Gießen, am 22. März 1858.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel.

491) Di^

Depot-protokolle Der Muste­rung Des Jahres iE858

liegen zu Jedermanns Einsicht auf dem Rath­hause dahier 14 Tage lang offen.

Gießen, am 16. März 1858.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________D. Ebel.___

Aufforderung «in die Schuldner der hiesigen Leih- und Pfandanstalt.

261) Die Schuldner der hiesigen Leih- und Pfandanstalt, deren Pfänder in den Monaten Juli, August, September, Octo­ber, November und Decembcr 1857 ver­fallen sind, werden aufgefordert, in dem Zeitraum vom 15. Februar bis zum 3. April d. I. mit Ausnahme der Mittwoche und Freitage dieselben einzulösen oder zu prolongiren, als sonst deren Versteigerung am 3. Mai d. I. stattfindet.

Nach dem Ablauf obigen Zeitraums kann weder Einlösung, Prolongation noch Um­schreibung vorgcnommen werden. Die Säu­migen können ihre verfallenen Pfänder daher erst am Versteigerungstermin gegen baare Zahlung einlösen.

Pfänder aus wollenen Stoffen müssen unbedingt eingelöst werden.

Die Herren Bürgermeister des Kreises werden ersucht, Vorstehendes in ihren Ge­meinden bekannt machen zu lassen.

Gießen, den 9. Februar 1858.

Die Pfandhausverwaltung. Bieler. Pfeil.

V ersteig erringen.

Die Verpachtung von städtischen Triebvierteln.

590) Mittwoch den 31. März 1858, des Nachmittags 1 Uhr, sollen circa 25 städtische Triebviertel, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, an den Meistbietenden ver­pachtet werden.

Gießen, den 26. März 1858.

Großhcrzoglichc Bürgermeisterei Gießen. _______________D. Ebel.___________ 468) Dienstag den 27. April, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause die Grund­stücke des verstorbenen Karl Mannberger, unter den alsdann bekannt gemacht werden­den Bedingungen, öffentlich meistbietend ver­steigert werden, als: Flur Nr □Jtlftr.

26/171 166 Garten auf der Stern-

marck oder altem Schlag, 2. Klasse, gibt 303/4 fr. abgelöste Grundrente, an L. Zinßer,

2%3 82 Grabstück im Altenfeld, auf

das Bruch, an Fr. Möhl, Fr. S. Frau, 2. Klasse.

Gießen, den 11. März 1858.

Großherzogliches Ortsgericht Gießen. _______________D. Ebel.________

Main - Weser - Bahn.

535) Die Lieferung von 1500 Stück Kiefern-Wellen soll auf dem Submissions­wege vergeben werden und liegen die Be­dingungen auf dem Büreau des Großherzog­lichen Maschinenmeisters dahier zur Einsicht offen. Die Gebote müssen bis den 30. März l. I., Vormittags 10 Uhr, versiegelt und mit der Aufschrift versehen:Wellenliefe­rung" bei unterzeichneter Behörde eingereicht sein. Gießen, am 20. März 1858.

Groszherzogliche Magazins-Commission. Laubenheimer.

351) Dienstag den 6. April, Nachmittags 2 Uhr, soll auf Ansuchen des Wilh. Balth. Fill- mann, auf dahiesigem Rathhausc das dem­selben zustehende Wohnhaus mit Scheuer auf dem Marktplatz, als: Flur Nr. OKlflr.

7,125 36 Hofraithe neben dem Rath-

hause,

7iso? 7 Hofraum mit Scheuer auf dem Burggraben, an den Meistbietenden versteigert werden.

Gießen, den 24. Februar 1858.

Großherzoglichcs Ortsgericht Gießen.

In Auftrag des Vorstehers: _______C. Weidig, Ortsgerichtsmann. Arbeitsversteigerung zu Holzheim. 560) Montag den 12. April, des Vormittags um 10 Uhr, sollen auf dem Gemeindehause zu Holzheim nachstehende Arbeiten, unter den vor der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, versteigert werden.

I. Bei Herstellung einer Ortsstraße: Chausstr- und Pflastcrarbeit,

veranschlagt zu . . . 791 fl. 24 kr. Zerschlagen der Steine, ver­

anschlagt zu .... 100 48 II. Reparatur der Schulgebäude;

Maurerarbeit, veranschl. zu 15 fl. 7 kr. Zimmerarbeit, 39 13

Holzheim, am 23. März 1858. Großherzogliche Bürgermeisterei Holzheim.

I. A.: »

Gerhard, _____________Bezirksbauaufseher. 567) Donnerstag den 8. April, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf bahiestgem Nathhause die der Wittwe des Maurermeisters Gottl. Strauch gehörenden Grundstücke an den Meistbieten­den versteigert, sollten aber keine annehm­baren Gebote erfolgen, so sollen solche in demselben Termine auf 6 Jahre in Pacht gegeben werden, als: