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2601) Die Unterzeichneten schlagen ihren verehrten Mitbürgern abermals vor, wegen Unterlassung der Neujahrs-Gratulations-Visiten, eine milde Gabe von 24 Kreuzern, zum Besten der Kleinkinderschule gütigst zu entrichten, und erklären sich sämmtlich bereit, den genannten Betrag von den Beitretenden, deren Namen noch vor Neujahr in diesem Blatte bekannt gemacht werden sollen, in Empfang zu nehmen.
Gießen, den 13. December 1858.
Dr. Engel, Dr. Geist, vr. Knobel, Weber,
Kirchenrath. Gpmnasial-Director. Professor. Hofgerichts-Director.
1376) Die
Renten- und Lebensversicherungs-Anstalt zu Darmstadt
übernimmt:
1) die Versicherung steigender Rente» gegen beliebige Kapitaleinlagen. Ende 1857 belief sich die Zahl der Rentenversicherten auf 6813 mit 11,389 Einlagen und ca. 755,500 fl. Vermögen.
2) Lebensversicherungen in Beträgen von 100 bis 10,000 fl. auf ein einzelnes Leben gegen feste, zu keiner Nach- zahlung verpflichtende Versicherungsbeiträge.
Für eine lebenslängliche Versicherung von 100 fl. betragen die jährlichen Versicherungsbeiträge bei einem Alter von
20 Jahren: 25 Jahren: 30 Jahren: 35 Jahren: 40 Jahren: 45 Jahren: 50 Jahren: re. ic.
1 fl. 34 fr. 1 fl. 45 fr. 2 fl. 1 fr. 2 fl. 21 fr. 2 fl. 48 fr. 3 fl. 26 fr. 4 fl. 18 fr.
3) Leibrentenversicherungen, womit auch Wittwenrenten erworben werden fönnen.
4) Depositengelder bis zu Beträgen von 25 fl. herab, welche vom 30. Tage nach der Hinterlegung bis zur Zurücknahme mit 3'/2 pCt. verzinst und auf Verlangen ganz oder stückweise zurückbezahlt werben. Ende 1857 betrug die Summe der hinterlegten Gelder 799,253 fl.
Die Anstalt gibt Darlehen gegen hypothekarische Sicherheit, sowie gegen Faustpfänder in Werthpapieren und gewählt mittelst ihrer Amortisationsordnung Gelegenheit, aufgenommene Kapitalien durch Zahlungen auf Zins und Kapital (Tilgungsrenten) allmählig abzutragen.
Wegen näherer Auskunft, sowie wegen des unentgeldlichen Bezugs von Prospectcn und Statuten der Anstalt beliebe man sich an deren Herren Bevollmächtigte zu wenden *), durch welche auch der nun erschienene 14. Rechenschaftsbericht für das Jahr 1857 unentgeldlich abgegeben wird.
Darmstadt, im October 1858. Die Direktion
*) In Gießen: An Herrn A. L. Balser.
In Lich: An Herrn Carl Volp.
Für das mit dem 1. Januar beginnende 1. Quartal 1859 bitten wir die Bestellungen auf die
M a i u | e r Zeitung
baldigst zu machen, damit wir zur Lieferung vollständiger Exemplare in den Stand gesetzt find und in der Zusendung keine Unterbrechung eintritt.
Die Mainzer Zeitung erscheint täglich (außer nach Sonn- und Festtagen) in groß Folio-Format, zu dem sehr belligen Pränumerations-Preise von 1 fl. 30 fr. im Thurn- Taris'schen Postbezirk und 2 fl. 6 kr. im übrigen Deutschland.
Die Mainzer Zeitung zählt zu den unabhängigen Organen der öffentlichen Meinung; über die Tagesereigniffe berichtet fie rasch, vollständig und unparteiisch, im Geiste des besonnenen Fortschrittes, stets Recht und Gesetz im Auge behaltend. In diesem Sinne bespricht fie auch täglich in gründlichen, in allgemein verständlicher Sprache abgefaßten Leitartikeln die politischen und socialen Tagesfragen. Sie verfolgt keinerlei Sonder-Jntereffen, sondern immer nur diejenigen des deutschen Gesammtvaterlandes, zugleich bestrebt, ihrer besondern Aufgabe als politisches Organ der Stadt Mainz und Rheinhessens in jeder Weise zu genügen.
Ihr umfassender und sorgfältig redigirter politischer Theil bringt zuverlässtge Original-Correspondenzen, namentlich die Lokalberichte aus der Stadt Mainz und dem Großherzogthum Hessen, für welches die Mainzer Zeitung alle erscheinenden Gesetze, Verordnungen und Dienstnachrichten enthält. Der Handelsstand findet in derselben die Markt-, Haudels- und Börsenberichte, den Frankfurter Coursbericht«vom selben Tage; für die Bewohner unserer Provinz find auch die Berichte über die hieflgen Assisen - und Bezirksgerichtsverhandlungen von Interesse.
Das ausgedehnte Feuilleton, der Mainzer Zeitung, für welches tüchtige Kräfte tüätig find, bringt Novellen, Erzählungen, Miscellen ?c., sowie Originalberichte über Kunst, Literatur und Theater. '
Die große und fortwährend im Wachsen begriffene Verbreitung der Mainzer Zeitung stchert den in ihr veröffentlichten Anzeigen den lohnendsten Erfolg und werden die Jnserationsgebühren mit nur 3 Kreuzern (1 Sgr.) für die Petitzeile oder deren Raum berechnet.
Man abonnirt in Mainz bei der Expedition, Gymnasiums-Straße Nr. 7, in ganz Deutschland bei der nächsten Postanstait, in Frankreich beim Bureau Central pour l’Allemagne, 29 rue des Bons Enfants in Paris, in Straßburg bei Alexandre.
2639) Am vorigen Dienstage blieb eine silberne Uhr, woran der Uhrschlüfsel mit einem grünen Bändchen befestigt, in der Aula (Auditorium Nr. 19) liegen. Der Finder wird gebeten, dieselbe bei Hausverwalter Gerbode abzugeben.
2663) Sonntag den 19. December, von Nachmittags 4 Uhr an, spielt die
Musik-Gapelle
des Herrn Schierholz im
dnfe Baltus.
2468) Ich wohne bei Hin. Kaufmann Fritz BüMug auf deni Kreuz.
Gießen, 25. November 1858. Dr. Weber, Hofger.-Advocat.
2630) 480 bis 300 si. Vormundschaftsgelder sind auszuleihen bet Johannes Kramer II., in Groszen-Linden.
2614) In ein hiesiges gemischtes Waaren- geschäft kann ein gebildeter junger Mann von auswärts unter vortheilhaften Bedingungen in die Lehre treten. Näheres bei der Expedition dieses Blattes.
2651) Ein gebildetes Mädchen, das kochen kann und in allen häuslichen Arbeiten erfahren ist, sucht auf Weihnachten, oder sogleich, einen Dienst. Näheres bei der Exped. d. Bltts.
2617) Nr. 608 hat die Doppelflinte gewonnen. A. DickorL


