Ausgabe 
17.7.1858
 
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die Waggewinnste vom Rumpfe anbetrifft, so werden dieselben von 3 Loth angefangen, nach Verhältniß des Gewichts

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Schützenmeister Kaufmann Jahreis.

Der Borstand der Schützen-Gesellschaft.

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Reichsapfel Scepter . Ring Fahne . Kopf . .

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rechten Flügel . . . linken Flügel . . . . letzte Stück vom Rumpf

bestimmt.

5) Bei den Flatterscheiben beträgt das Loos (5 Schutz) 30 fr. Die Schutzzahl hierbei ist unbestimmt und richtet sich nach der Zahl der Thcilnehmer. Die Gaben werden nach beendigtem Schießen, nach Abzug der Kosten, regulirt.

6) Theilnehmcr an diesem Vergnügen ersucht man freundlichst um baldige Aufgabe der gewünschten Schußzahl bei dem zweiten

1) Dieses Schießen nimmt Montag den 26. Juli, nach beendigtem Festzug des landwirthschaftlichen Festes, seinen Anfang und endigt Dienstag den 27. Juli, Abends 8 Uhr.

2) Antheil an dem Schießen kann jeder Waffenkundige nehmen, wenn er sich mindestens 1 Loos (5 Schietzkarten, im Betrage von einem Gulden), sichert.

3) Die Gaben auf den Vogel bestehen, wie folgt:

10 fl.

9

8

7

6

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5

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4

3

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der

Bei dem am 26. und 27. 1. Mts. in hiesiger Stadt abgehalten werdenden landwirthschaftlichen und Volks-Feste finden Fest­züge statt, zu welchen auch Angehörige des Kreises und der Provinz als Thcilnehmer eingeladen sind und erscheinen werden.

Die Gastfreundschaft erfordert es, daß fremde Eingeladene, gleichwie bei ähnlichen Gelegenheiten in anderen Städten, freie Bewirthung und Logis erhalten und haben wir deshalb Listen für jedes Quartier der hiesigen Stadt in Circulatwu fetzen lassen, worin die hiesigen Einwohner ersucht werden, durch ihre Namensunterschrift angeben zu wollen, ob sie einen oder mehrere dieser fremden Gäste während den beiden Festtagen unentgeldlich in Logis und Bewirthung aufzunehmen bereit sind, und wird die Hoff­nung ausgesprochen, daß sich die hiesigen Einwohner zur Aufnahme der fremden Eingeladenen recht zahlreich betheiligen.

Gießen, am 14. Juli 1858. Für das Comitä zur Abhaltung eines landwirthschaftlichen und Volksfestes zu Gießen: D. Ebel, Grotzh. Bürgermei ft er.

Die geehrten Damen der Stadt Gießen,

welche bereit sind, Preise für das bevorstehende Schauprcis-Turnen und die Volksspiele zu liefern, werden gebeten, ihre Gaben spätestens bis zum nächsten Donnerstag, den 22. d. Mts., an Fräulein Henry gütigst ge­langen zu lasten. Für das Festbelustigungs-Gönnte:

_____________________________________Nvloff.________

Auswanderer

über Bremen na cd A m e r i k a

befördere ich zu den billigsten Preisen und reellsten Bedingungen per Dampf- und Segelschiffe», mit hohen geräumigen Zwischendecken und eleganten Cajüteu versehen. Abfahrt von Bremen am 1. und 15. jeden Monats.

Carl Spruck,

Agent in Gießen.

1468) Den Mitgliedern der Ge­sellschaft «Harmonie zur Nachricht, daß die aus Morgen, Sonntag den 18. Juli, angezeigte Parthie aus der Badenburg, wegen dem allzu nahe bevorstehenden Feste, bis aus einen später noch zu bestimmenden Tag aus­gesetzt worden ist.

Der Vorstand.

1475) Frauenzimmer, welche das Guir- landcnflechte» verstehen, werden gegen eine Vergütung von 2024 fr. per Tag ersucht, sich bei der Exped. d. Bltts. bis längstens zum Dienstag Abend zu melden.

Aufforderung an die weiblichen Dienstboten _______hiesiger Stadt.

Da bei dem am 26. Juli d. I. stattfindenden Feste auch die Dienst­boten in Berücksichtigung gezogen werden sollen, so wurde beschlossen, an diesem Tage ein Wett-Wasscrtragcn mit Zübern für die weiblichen Dienstboten hiesiger Stadt zu veranstalten. Wir laden deßhalb alle Dienst­boten hierzu mit dem Bemerken ein, daß drei Preise hierfür ausgesetzt sind und das Wassertragen Nachmittags 2 Uhr beginnt.

Für das Festbelustigungs - Comite :

Roloff

1466) In einem hiesigen Geschäfte ist eine Lehrlingsstelle offen. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts.

1458) Es wird für einen 14jährigen Jungen eine Lehrlingsstelle bei einem tüch­tigen Schlosser meister gesucht. Das Nähere ertheilt die Exped. d. Bltts.

1463) Aus Michaeli d. I. wird ein Mädchen, welches kochen kann, gegen guten Lohn in Dienst gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts.