Fremden-Register vom 11. bis 14. März 1858.
I n den Gasthäusern.
Jm zirinz QTarl : Hr. Abbati), (Sonbuct. v. Frankfurt; Hr. Bergen, Bcrgverw. v. b. Jnstushmte: Hr. Willman,i, Privatm. Magbeburq ' Hr- Peterson, Stabtr., Hr. Splitt. Buchh. u. Hr. Kinze, Conimiff.-Rath v. Bromberg; Hr. Konrad, Weinh. u. Mannheim; Hr. Kilb, Deco», v. Gelnhausen; Hr. Schwelb, Privatm. v. Mainz; Hr. Arnold, Stud. ». Darmstadt; Hr. Mottef, Colleg.-Rath v. Petersburg; Hr. Holzmann, Seeon, v. Cronenberg; Hrn. Kaufl. Clemens v. Coblenz, Goldschmidt v' Dieburg, Göbel v. Wetzlar, Bruno v. Siegen, Ackermann p. Cassel, Winter v. Frankfurt n. Delp v. New-Uork.
Im Rappen: Hr. Stcphany, Chein. v. Bobenheim; Hr. Schmeifert Bcrgverw. p. Chemnitz; Hr. v. d. Lühe, Rittergutsbes. u. Hr. v. Giffeniq' Conimiff.-Rath v. Boitzenburg; Hr. Hademer, Müll. p. Hofheim; Hr. Flecher, Tech», v. Stuttgart; Hr. Lubwig, Bankdir. u. Hr. Schenk, Berq- metster o. Darmstadt; Hrn. Reut. Mirrklein o. Frankfurt u. Echtiner v. Pforzheim; Hr. Lieber, Dr. jur. v. Meiningen; Hr. v. Stein, Lieuten. p. Würzburg; Hr. Deckert, Affeff. v. Cassel; Hr. Braubach, Fabrik, v. Butzbach; Hrn. Kaufl. Bamberg v. Cöln, Wächter v. Coblenz, Kehm u. Bogel r. Offenbach, Kaufmann v. Hanau, Haas u. Grisart v. Dillenburg Budechtel v. Biedenkopf, Lankin v. Baben, Rühl v. Hungen, Heinrichshofen p. Cschwege, Rempler v. Btagdeburg, Bittert v. Münsters Bode v. Bremen, Landmann p. Gladenbach u. Staubt v. Frankfurt.
Im Einhorn : Hr. Blum, Buchh. v- Breslau; Hr. Heinemann, Decon. v- Schlitz; Hr. Steinhardt, Buchhblr. a. Schlesien; Hr. Marban Offiz v. Mainz; Hr. Wiesel, Sind. . v. Würzburg; Hr. Bruchenau, Oecon. v. Siegen; Hrn. Kaust. Lauheit v. Bern, Schneider v. Cöln, Riebling, Gottschalk u. Breuning v. Mainz, Birkeiistock v. Offenbach, Leop v. Neuwied, Kaiser p. Grünberg, Oldenberg v. Schweinfurt, Meyer v. Stuttgart, Ebert u. Möltiiiger v. Frankfurt.
Im DarmstSdter Haus : Hr. Grein, Schrein, v. Heidelbach ; Hr. Maler Handels»,, v. Crefeld. '
Im deutschen Hof: Hr. Sorberger, HandelSm. v. Büdingen- Kr Merz, Berw. ». Altenburg. ’ J
Im Stern : Hr. Klebe, Kaufm. v. Rhina; Hr. Dietz, HandelSm.« Norbecken; Hr. Hangart, Kom. v. Usingen; Fr. Schnell p. Sich.
In der Sonne : Jungfer Vogt v. Herborn.
Im Hirsch: Hr. Eachsenweger, HandelSm. v. Langenfeld; Hrn. Fuhr!. Queckbörner v. Grünberg u. Södler v. Romrod; Hr. Hörgen, Handels«/ v. Neukirchen.
In der Rose : Hr. Horst, Metzg., Hr. Ihn, GeschäftSm. u. Hr. Stritte, Bur-germstr. v. Oberohmen-, Hr. Andrea, Gartn. v. Helgoland; Hr/ Geschäftsl. Kallenbach v. Diebach u. Hermann v. Atzenhain; Hr. Graulich Oecon. v. Fulda; Hr. Schmidt, Weißb. v. Lich.
3 n den Privathäusern.
m J 'i’I"- Ehr. Petri : Hr. Koch, Privatm. v. Nonnenrod. — Bei Hr« Buchb- Hoffmann: Hr. Deines, Privatm. v. Allendorf. — Bei Hrn. Brei. Dr Hoffmann : Frl. Görtz v. Darmstadt. - Bei Hrn. Gärtn. Schaum ■ Sri. Alker v. Grün berg.
Geld-Cours vvm 15. März 1858.
Pistolen .... bitt» Preußische Holl. st. 10 Stacke Dncalen ....
20 Frankenstücke
fl. 9. 33;-34> „ 9. 54‘-55£ „ 9. 42-43
„ 5. 29-30 „ 9. 19-20
Engi. Sovereigns Prcuß. Thaler . & Frank,-n-Tlstr. Pr. Caff -Scheine Dollars in Gokb
fl. 11. 38-42
", 2. 20-J
„ 1. 44^-451
__Frucht - und Mehlpreise von nachbenannten Städten und Fruchtmärkten.
Ort und Datum.
Warzen.
Korn.
Gerste.
Hafer.
Kartoffeln.
Anfge- lsthren
Verkauft
Mcktelprets vom Malter.
Aufge- fabren
Verkauft
Mittelpreis vom Malter.
Aufgefahren
Verkauft
Mittekprcis
Vom Malter.
Aufgefahren
Verkauft
Mltr.
Mittelpreis vorn Malter.
Aufge- fahren
Verfaulst
Miftelbreii vom Malter
Mltr.
Mltr.
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fl.
fr.
Mltr.
Mltr.
Pf.
fl.
fr.
Mltr.
Mltr.
Pf.
fl.
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Pf.
fl.
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Mltr.
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Gießen, 12. März
Grünberg, 13. „
Friedberg, — „
Mainz, 12. ,
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Gemein
Glacehandschuhe zu reinigen und zn färben.
Für das Reinigen beschmutzter Glacehandschuhe bedient man sich vortheilhast zweier hölzerner Hände, um die Handschuhe darüber auszuspannen. Verschwitzte Stellen an den Fingerspitzen tc., werden zuerst von innen mit etwas Ochscnmark eingerieben; hierauf spannt man die Handschuhe und reinigt sie mit einem halbfeuchten Schwamm, taucht diesen sodann in eine Mischung von drei Theilen Regenwasser und einem Thcile Milch, reibt ihn etwas mit Seife ein, und entfernt hicmit allen Schmutz; dann reibt man mit einem andern Schwamm die Feuchtigkeit ab, und bestreicht sie zuletzt noch mittelst eines feinen Dachspinsels mit einer Mischung von zwei Theilen weißen Zuckers, einem Theile Gummi- Sandarak und zwölf Theilen Wasser. Wenn die getrockneten Handschuhe hierauf noch geplättet werden, sind sie von neuen kaum zu unterscheiden. Weil aber durch öfteren Gebrauch und Wäsche Handschuhe von weißer oder blaßgelber Farbe gar leicht zu unscheinbar werden, färbt man sie lieber nach, so lange die Nähte dauerhaft sind Hat man sich überzeugt, daß sie, besonders an den Fingerspitzen, noch nicht aufgetrennt sind , so bestreicht man sie mit nachstehender Mischung, welche man schon zuvor bereitet hat, mittelst obgedachten Dachspinsels. — Das Färbemittel für eine schöne, orangegelbe Mischung wird bereitet, indem man eine starke Messerspitze voll Safran, ein Vicrtellvth Orseille und eben so viel Hausenblase in zwei Scheppen siedenden Wassers gießt und über Nacht stehen läßt. Die Hausenblase gibt der Farbe Haltbarkeit und schönen Glanz._________
Druck und Verlag der G. D. Brühl'st
ir ü tz i g e s.
Ueber das Reinigen der Feilen mittelst Benzol.
Es i|t eine befannte Thatsache, daß Feilen, welche viel gebraucht werden, bald nicht mehr angreifen, indem sich in dm Hieb Unreinigkeiten festsetzen. Zum Reinigen bedient man sich gewöhnlich einer Kratzbürste und bewerkstelligt so die Reinigung auf rein mechanischem Wege. Da diese Unreinigkeiten auf der Feile vorzüglich haften, so lag der Gedanke nahe, die mechanische Reinigung durch eine chemische zu unterstützen. Das vortheilhnf- tefle Lösungsmittel für Fette ist offenbar Vas jetzt allgemein im Handel vorkommende Benzol (sog. Fleckenwasser), welches m großen Mengen zu billigen Preisen fabrikmäßig vargestellt wird. Der Versuch, vas Benzol zu Viesern Zwecke in Anwendung zu bringen, gelang so vollkommen, vaß diese Methode zur Reinigung der Feilen bestens empfohlen werven kann. Das Verfahren, um eine nicht mehr angreifenve Feile zu reinigen, ist ein sehr ein* faches. Man benetzt die Kratzbürste mit Benzol oder bringt einige Tropfen Benzol aus die Feile und reinigt wie gewöhnlich. Durch Vie Einwirkung des Benzols werden schon noch wenigen Friktionen die durch Fett festgehaltenen Unreinigkeiten aus Vein Hiebe der Feile vollständig entfernt, welche nun wieder besser anzugreifen im Stande ist. Vergleichende Versuche mit Weingeist haben gezeigt, daß vas Benzol weit energischer und schneller wirkt, als Weingeist, welchem es wegen seiner geringeren Flüchtigkeit hierbei vorzuziehen ist.
Universtläts-Buch- und Steindruckerei.


