Ausgabe 
15.12.1858
 
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10 Uhr, im ersten Stock meines Hauses, statt, wozu freundlichst cinladet

E. Meier, (2578) am Seltersweg.

2624) Ein gut erhaltener Streicher'- scher Flügel ist zu verkaufen. Das Nä­here bei der Erped. d. Bltts.

2485) Bei Wagner Lampe zu Mar­burg ist ein dauerhafter Korbwagen billig zu verkaufen.

2595) Ein zweistöckiges Wohnhaus von mäßiger Größe , von gutem eichenem Holz erbaut und in durchaus gutem Zustande, steht in Münster bei Grimberg auf den Ab­bruch zu verkaufen. Nähere Auskunft ist auf dem Bürgermeisterei-Büreau daselbst zu erfahren.

2597) Ein guter Wagen mit eisernen Achsen, sowie ein Pflug und eine Egge, sind zu verkaufen bei Gastwirth Hahn, in Großen - Buseck.

V e r m i e t h u n g c n.

2101) In dem Bapst' sehen Hause in den Neuenbänen ist das von Herrn Major Grebe bewohnte Logis, aus 6 Stuben, 3 Kammern, Keller, Holzstall u. s. w. be- stehend, zu vermiethen.

__________________I. G. D. Bapst.

1387) Das seither von Hrn. Domänen­rath Stammler bewohnte Logis ist an­derweit zu vermiethen und sogleich beziehbar.

C. Hensel.

2579) Ladenvermiethung, nebst einem großen Zimmer, bei

E. Meier, am Seltersweg.

2538) Der 3. Stock meines Hauses, aus 8 Stuben, Küche, Keller u. s. w. bestehend, ist zu vermiethen. I. G. D. Bapst.

Vermischte Anzeigen.

Theater.

2599) Da in diesen Tagen das Bene­fize unserer Aachener Gäste, des Herrn und der Frau Krafft, stattfindet, und dieselben, wie wir hören, die famose Posse:

Münchhausen"

zur Aufführung bringen, welche (von dem beliebten Kalisch) in Berlin und andern Orten wohl einige Hundertmal gegeben, so können wir nicht unterlassen, unser Publi­kum darauf besonders aufmerksam zu machen. Wie sehr Herr und Frau Krafft sich die Gunst des Publikums während ihres Gast­spiels erworben haben, bedarf keiner weiteren Bemerkung, und wünschen wir dem Künstler- paar, in Anerkennung ihrer großen Verdienste, ein recht volles Haus.

Mehrere Theaterbesucher.

J 2586) Höchst Wichtige GntdesEnug A

JE für die Herren

Apfelwein - Fabrikanten und Apfelwein-Schenker. A

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M 1) Daß der Apfelwein gleich nach beendigter Gähre krystallhcll ist und W HH keinem Verderben unterliegt, er wird durch diese Behandlung weit geist- tzH

M reicher und angenehmer von Geschmack. 44

2) Wie auch einem zwar klaren Apfelwein, welcher nicht geistreich genug M ist, mehr Feuer und Bouquet beizubringen.

W 3) Trüben Apfelwein bester Art schnell krpstallhell zu klären. W

-M 4) Auch einen Apfelwein, welcher lang, zäh oder sieh zieht, wieder gut M EH herzustellen, wie auch zugleich das Langwerden zu verhindern. $$

M, 5) Einen Apfelwein, welcher einen Faßgeschmack oder Übeln Geruch hat, X M davon zu befreien. M

6) Auch ist es öfters der Fall, daß der Apfelwein eine eifengraue schwärz- W HH liche Farbe anninunt, selbige gänzlich zu verhüten, wie auch zu entfernen. EH EH Dieses Gcheimniß ist unstreitig für einen Jeden, welcher sich in diesem HH E-J Fach beschäftiget, zu empfehlen, und Jeder, welcher sucht vorstehende Mitthei- 44 M lung sich zu verschaffen, wird bestimmt vollkommen zufrieden sein.

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W Diejenigen Herren, welche auf Vorstehendes refleetiren, wollen sich ge- EH fälligst sogleich, unter genauer Angabe ihrer Adresse, mit der Ausschrift N. F. M M bei der Expev. d. Bltts. schriftlich melden. ' M

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EiigliscBae ubmI fraiiKÖsiscIee Sprache.

2587) Hr. Hari Jacobi in Herlin^ welcher bereits eine dritte Auflage seiner englischen und französischen Unterrichtsbriefe jetzt Stereotypie en lässt, sendet das erste Drittel*) der Briefe einer Sprache nunmehr für eärci Thaler (od. 5 Fl. od. 1 Dukat.), beider Spra­chen für fünfhaler (od. 8 Fl. od. 1 Lsdor.), wnageSacsB«! in einem Packet, jedes der andern Drittel danach für ein gleiches Honorar das unter seiner bekannten Adresse (Neue Promenade, Berlin) durch die Post einzusenden ist. Diese Briefe ersetzen den mündlichen Unterricht nicht nur vollständig, sondern machen auch jegliches Buch, selbst Wörterbuch und Grammatik, unnöthig. Sprachliche Vorkenntnisse werden in ihnen durchaus nicht vorausgesetzt, vielmehr genügen die gewöhnlichsten Elementarschulkennt­nisse. Die engl. u. französ. Aussprache ist so getreu dargestellt worden, dass man sprechen lernt wie von gebornen Engländern und Fran­zosen. Einen mit vielen anerkennenden Zeugnissen früherer Abonnenten (unter welchen auch I,ailgeiiscliei<lt **) in Berlin, 1853) und mit den ersten Lectionen beider Sprachen ausgestatteten Prospekt erhält Jedermann gratis und franco (unter Kreuzband) auf frankirte Bestel­lung beim Verfasser, in den Bucchandlungen für 5 Ngr.

*) zehn Doppel- oder Wochenbriefe **) s. 8. 7 des Prospekts

gjSf? Der Prospekt liegt itt der Expedition dieses Blattes znr Einsicht aus.

2619) Vergangene Woche wurde aus meinem Laden ein Paquet Taschenbürstchen aus Versehen mitgenommen; ich ersuche daher denjenigen, welcher dasselbe mitgenommen, um Zurückgabe, widrigenfalls ich bei Nen­nung des Namens ernstliche Schritte in dieser Sache zu thun mich genöthigt sehe.

L. Kohl ermann, Wallthor.

2620) Ich suche einen geübten Scriben- ten, der zu Neujahr eintreten kann.

Kaufmann, Hofger.-Advocat.

tSST3 Zu unserem, am Freitag den 17. d. M. stattfindenden Gast­spiel-Benefize:Münchhau- seu", erlauben wir uns, ein hoch­geehrtes Publikum ergcbenst einzu- ladcn. E. Krafft u. Frau.

2529) Es werden Privatstunden im Französischen und Englischen, sowie in den Elementarfächern, zu geben gesucht. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts.

(Hierzu eine Beilage.)