Beilage zu Nr. so des Anzeiaeblattes.

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Mehrere Bürger.

Herr Ludwig Bücking zur I. Classe

vorgeschlagen ist.

2306) Am Mittwoch, den 3. November, ist ein Halstuch mit Franzen auf der Chaussee nach Wieseck gefunden worben. Der Eigen- thümer kann Vasseibe gegen Zurückerstattung der Inseratgebühren bei Bäckermeister Jo­hannes Ärailing in Wieseck in Empfang nehmen.

2309) Auf meinem Büreau kann ein weiterer Seribent dauernde Beschäftigung fineen. Darauf Refleetirenbe wollen sich baldigst melden.

Gießen, den 7. November 1858.

Dr. G. Schwarz, Hofger.-Abvocat.

2320) Zur bevorstehenden Gemeinderaths-Ersatzwahl erlauben wir uns, folgende Männer als Gemeinde- raths-MttgKeder vorzuschlagen:

r - 3«F?, Mehrere Bürger, welche unterm 7. November in einer Ertra-Bekanntmachung anstatt der unstatt­haften Wahl des Herrn Ferdinand tzrarl den Herrn Cigarrenfabrikanten Ludwig Bückina zur III Classe vorschlugen, haben sich abermals geirrt, da 00 "

_______Mehre r e Bürger.

2317) Am letzten Donnerstag ist mir im Beuerner Gemeindewalde ein Dachshündchen entlaufen. Dasselbe ist jung, kleiner Gat- tung, aber hochbeinig, schwarz und hat einen gekürzten Schwanz. Den jetzigen Besitzer desselben bitte ich um Rückgabe gegen Be­lohnung. Carl Ludwig Pepp ler.

, Der Unterzeichnete, welcher sich die Kenntniß der Stenographie durch gründliches Studium stenographischer Werke und schliestlick durch Arbeiten der e-nem Meister dieser Kunst m Frankfurt angeeignet hat, beabsichtigt, mit Nächstem einen Unttrrichweurs darw zu eröffnen und hoff) auf recht zahlreiche Betheiligung von Seiten der Herren Studirenden, Gymnasiasten, und aller derjeniaen die dafür Interesse suhlen. - Indem ich noch bemerke, daß ein Curs von etwa 36 Stunden ausreichen w rd, die Ken! ! ß der Stenographie soweit zu erlangen daß es dann nur noch der Uebung bedarf, um sich der stenographischen Schriftalt Kittel bedienen zu können, b.n ich bet zahlreicher BetheU,gung gern bereit, den Unterricht in getrennte! Abtheilungen zu ertheile! sowie das Honorar möglichst billig zu stellen. Anmeldungen können in meiner Wohnung, Kaplansaaffe Nr 182 Montaa Mi'ttwnNi Donnerstag und Samstag, Vormittags von 11 bis 1 Uhr stattfinden. P ß " 'V(onta6' Mittwoch,

Gießen, am 10. November 1858. SötüIIcr

ordentl. Mitglied der stenogr. Gesellschaft zu Frankfurt a. M.

Stenographie

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L? ßöTÄUs «ÄfFÄU Z"? BewL '?esse^d!ene7'nm folgL" wenigs RoLze^i ' Achew!m' d^l^viewk dLe?Sta^k7^S gastet 2de7 bei Kammer- und Gerichts-, namentlich Schwurgerichts -Verhandlungen, in Anwendung gebracht wir! ist 7iA7e° vielfach vlchtsgegenstand in Lehranstalten eingefuhrt worden und wird z. B aeaenwäViia -.u-,» es; . L ~ ® UnLer

gelehrt. Aueh in Oesterreich wird die Stenographie als Unterrichtsgegenstand in den Schulen ciftia'aevüeM " !nv^-i ^'"uasien z. B. in Prag tm Laufe des letzten Sommers an sieben Lehranstalten, worunter sämmtliche Hanbeisll-br 7$

Institute, circa 280 Schüler daran beteiligt. In sehr vielen und ni^b^

bte es sich zur Aufgabe machen, die Stenographie nicht nur in ihr Geschäftsleben einzufübren sondern d,7 ^ 777?^ '

als genieinnützlicher Kunst nach allen Seiten hin Verb eitung zu verschaffen In R 257 des Lnk?.? bestreben, derselben °°ch.w-,ch-, «»W., 3«t im A.«« »...MUS& "l

der Raum für sämmtliche Theilnehmer nicht ausreichte re. re. 1 1 "" oesucyt wird, daß

. ®6r ist nicht allein die praktische Jurisprudenz, welche die Stenographie bei ihren Verhandlungen und in ihren Can-leien

benutzt, sie ist vielmehr auch in das allgemeine Ge chastsleben übergegangen, indem sich der Handelsstand in vielen S äv en iS

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mbMUn ju werden verdient, der erkennt, w-e vortheilhaft es ist, seine Gedanken, Erfahrungen, Aufträge u s. w mit w niaen schnellen Zugen ftx.ren zu können , so lohnt es sich vorzugsweise auch denjenigen jungen Leuten, welch sich dem Studi!m 77dm n wollen, denn es wird ihnen durch die Stenograph.e möglich, mit viel größerer Leichtigkeit und weniger Mühe all7 Vort ä7 ihrer ge?ch7hekk°amederzuschre.ben, was vermittelst unserer weitläufigeren Currentschrift nur chwer nd dabl m7nge

für die II. Abtheilung: Conrad Weidig, Anton Franz Ricker, und C. L. Kirsch;

für die I. Abtheilung:

Heinr. Balth. Doat.

Gießen, den 9. November 1858.