Ausgabe 
29.8.1857
 
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1959) Zwei freundliche Familienwoh­nungen sind zu vermiethen und sogleich be­ziehbar bei F. F r i e b el,

in der Schloßgasse.

1960) Eine Familienwohnung, sowie eine möblirte Stube mit Cabinet, ist zu vermiethen und alsbald beziehbar bei

Jacob Vogt, Bäcker.

In dem Brühl'schen Hause auf dem Brand ist ein Logis, bestehend aus 3 Stu­ben und 3 Cabinets, Küche, Holzstall und Mitgebräuch Der Waschküche, zu vermiethen unv sogleich zu beziehen.

1945) Durch den Tod ves Hrn. Kreis­baumeisters Sonnemann in Mainz ist das von demselben gemlethete, aber noch nicht be­zogene, geräumige Familienlogis in meinem Hause anverweit zu vermiethen und Anfangs September over October beziehbar.

P. Petri's Wittwe, Neuenweg.

1962) In der Mansarde meines Hauses ist eine aus 5 heizbaren Zimmern, Küche und Speicherräumen bestehenve Familien­wohnung, durch eine Glasthüre abgeschlossen, nebst Keller unv Mitgebrauch der Wasch­küche, zu vermiethen.

Prof. !)r. Wilbrand.

1958) Der mittlere Stock meines Hau­ses ist zusammen over getrennt zu vermiethen unv kann sogleich bezogen teerten.

H. Heichelheim's Wittwe.

1983) Eine Stube, nach Ver Straße gehend, nebst Küche, Keller und Holzstall, ist zu vermiethen und, sogleich zu beziehen bei Georg Vogt, Seltersweg.

1985) In Lit. E. Nr. 3 auf vem Sel- tersberg ist ein großer gewölbter Keller, nach Norden gelegen, zu vermiethen.

1948) Das von Frau Negierungsrath Eckstein bewohnte Logis in meinem Hause ist zu vermiethen und in 3 Monaten be­ziehbar. M. Bapst's Wittwe.

1833) Ich beabsichtige, von hier weg­zuziehen unv eutwever mein ganzes Haus uebst Garten, over ven unteren Stock nebst Garten, zu vermiethen.

Regierungsrath Stammler's Wittwe.

1767) Das seither von Hrn. Schneiver- meister Renner bewohnte Logis ist zu ver­miethen unv am 1. October beziehbar bei Friedrich Vogt.

1848) In meinem Hause in den Ncuen- 6einen sind 3 bis 4 Zimmer, in den Hof und Garten gehend, nebst Küche, Keller, Holzstall ic., zu vermiethen.

K. Lips.

1436) In Lit. D. Nr. 12 auf der Mäusburg ist ein kleines Familienlogis zu vermiethen und sogleich beziehbar.

1880) In dem Heyer'scheu Hause in den Neuenbäuen ist die seither von Herrn Buchhänvler Heinemann bewohnte Hälfte der mittleren Etage, sowie der untere Stock, als Familienlogis eingerichtet, zu vermiethen und im September zu beziehen.

1815) Ein Logis im 3. Stock, bestehend aus 3 Zimmern und allen sonstigen Räum­lichkeiten, ist zu vermiethen unv balvigst zu beziehen. Peter Vogt, im Schwanen.

1802) Der obere Stock meines Hauses, bestehenv aus 5 Stuben, Küche, Kellern, s. w., ist zu vermiethen. M. Bapst's Wittwe.

Auskunft ertheilt

I. G. D. Bapst, am Markt.

1976) Eine geräumige Familienwohnung, sowie eine große Stube, ist zu vermiethen bei E m i l L o o s.

1936) Eine große unv eine kleine Fami­lienwohnung ist in meinem Hause zu ver­miethen unv sogleich zu beziehen.

Philipp Römer, Flügelsgasse.

1927) Ein mittelgroßes Fauulienlogis ist zu vermiethen bei

E. Meier, auf Dem Seltersteeg.

Vermischte Anzeigen.

1978) Ein gesittetes Mädchen, welcher mit Nähen unv Stricken, sowie mit Kinderrr umzugehen versteht, wird in hiesiger Stadt gegen einen sehr guten Lohn in Dienst ge­sucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bl.

1964) Montag Den 31. August beginnt mein Tanzunterricht.

____________I. Schmidt, Tanzlehrer.

Breiten Winter- Spinat, Winter- Salat 2c., in vorzüglicher Güte, empfiehlt Susanne Loos,

Neuenweg, neben Hrn. Kaufm. Appel.

Annonf e.

1965) Für ein Colonial- und Eisen- Waarengeschäft wird ein Gehülfe (kciuJsrae- llte) gesucht. Franco-Offerten mit der Num­mer 1965 besorgt Die Exped. v. Bltts.

1961) Sonntag Den 30. August finDet

Tanzunterhaltttng auf dem Westphälischen Hofe statt. ________________________E. Pau sch.

1972) Ein LaufmäDchen wlrD gesucht, Lit. B. Nr. 54, im Dritten Stock.

1982) Anläßlich Der in neuester Zeit vielfach vorgekommenen Brauvunglücke bringe ich Die durch mich vertretene mit einem Garantic-Fonvs von beiläufig 8 Millionen Gulden ausgerüstete

Feuer-Verficherungs - Gesellschaft Colonia in empfehlende Erinnerung, und bin gern bereit, über Die Aufnahme von Mobiliar- und Erndte - Verjieberungs - Anträgen jede Auskunft unentgeltlich zu ertheiten..

Gießen, im August 185 7.' Ferber.

iss?) A » ftralien.

Einigen ledigen Schäfern, Felvarbeitern, Küfern, Zimmerleuten, Maurern, Schrei­nern, sowie einigen Familien, kann ter größte Theil der Ueberfahrtskoften vorge­schossen werden.

Briefe von Leuten, welche auf dieselbe Weise nach Australien gingen, können stets- bei mir eingesehen werten.

Anmeldungen alsbald zu machen bei A. Schultheis, junior,

concessionirter Agent tu Gießen, Seltersweg Lit. C. Nr. 9.

1924) Feuer - Versicherung.

Die Preußische National-Versicherungs-Gesellschaft in Stettin ver­sichert zu festen billigen Prämien fast alle verbrennbare Gegenstände und leistet vollen Ersatz für alle SchaDen, welche durch Brand, Blitzschlag, Löschen oder A u s r ä u m e n entstehen.

Bei den so vielseitig vorgekommenen Bränden und Unglücke durch Nichtversicherung, sowie Der b cv v r st e h en D en reichen Ernte, erlaubt sich Der Unterzeichnete auf Die erhöhte Gefahr aufmerksam zu machen, unD zur Versicherung Der ErntebcstänDe in Scheunen ober Schobern einzuladen, was in Betracht der geringen Kosten gegen d e n mög­lichen großen Verlust von Niemanden versäumt werden sollte.

Die Gesellschaft zeichnet sich fortwährend durch ihre rasche und coulante Auszah­lung der Scharen aus, und ist der unterzeichnete Agent zu jeder weiteren Auskunft mit Vergnügen bereit. \

Gießen, den 15. August 1857. Georg Echternach.

(Hierzu zwei Beilagen.)