% Stecken Eichen-Scheidholz, 19% ,/ n Prügelholz,
8% ,, „ Stockholz,
900 Wellen „ Reisholz,
65% Stecken Nadel-Scheivholz, 182% „ „ Prügelholz,
76% „ „ Stockholz,
4450 Wellen „ Reisholz,
11 Eichen-Stämme von 92 Cubikfuß, 47 Kiefern- unv Fichten-Stämme von 1017 Cubikfuß,
518 Fichten-Stangen von 2448 Cubikfuß. Die Fichten-Stangen haben einen Durchmesser von 2% bis 5 Zoll und eine Länge von 15 bis 60 Fuß unk sind besonders für Weißbinder geeignet.
Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 24. Juni d. I. gestattet.
Die Zusammenkunft ist auf dem Weg von Annerod nach Steinbach, bei der Strangswiese.
Die Großherzoglichcn Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen.
Gießen, am 27. Januar 1857.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________D. Ebel.___________ 125) Mittwoch den 28. Januar, Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Wohnung des Bäckers Franz Lampus in der Löwengasse: allerlei Haus- mobilien, sowie zwei Kühe, Heu, Stroh, ein Wagen nebst Pflug und Egge und sonstige Oeconomiegeräthschaften, ferner Bettwerk, Weißzeug und Kleidungsstücke, an den Meistbietenden gegen gleichbaare Zahlung versteigert werden.
Gießen, den 22. Januar 1857.
Großherzogliches Ortsgericht Gießen. In Auftrag des Borstehers:
Friedr. Müller, Ortsgerichtsmann.
Main - Weser - Bahn.
151) Zur Uniformirung der Portiers und der Bahn- und Weichenwärter soll die Lieferung von 26 Röcken, 77 Hosen und 77 Mützen, veranschlagt zu 865 Gulden, auf dem Submissionswege in Accord gegeben werden, worüber die Bedingungen bei der unterzeichneten Stelle zur Einsicht offen liegen, an welche die Gebote bis längstens den 9. Februar d. I., des Vormittags 10 Uhr, versiegelt und mit der Aufschrift versehen „Uniformirung betreffend" einzureichen sind.
Gießen, den 26. Januar 1857.
Großherzogliche Magazins-Commission. Laubenheimer.
150) Im Licher Stadtwalve soll nachfolgendes Holz an den nachbenannten Tagen öffentlich versteigert werden.
1) Montag dm 2. Februar:
90 Stück Eichen- und Buchen-Bau- und Werkholz-Stämmc,
1222 Stück Nadelholz-Stangen von 2% bis 5 Zoll Durchmesser;
2) Dienstag den 3. Februar:
50 Stecken Nadel-Prügelholz,
8 „ „ Stockholz und
69 i4 Stück „ tt. Weichbolz-Wellen.
Der Anfang mit den Bau- u. Werk Holz- Stimmen wird am Montage, Morgens 8 Uhr, auf dem Riedkopf, bet dem alten Steinbruch, gemacht.
Lich, am 24. Januar 1857. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich.
Heller.
Holzverftkigeruiig in der Sbrisörsterci Schiffenberg.
124) Freitag den 30 d. Mts.
wird in der Domanialwaldabtbcilung Zell- rod nachverzeichnetcs Holz versteigert:
6 Stecken Nadel-Scheidholz, 151 Stecken Navel-Prügelholz, 32% Stecken Nadel- Stockholz,' 20900 Nadel-Wellen, 100 Fichten-Stangen, = 144 Cubikf., 3 Birken, = 15 Cubikf.
Kredit bis 30. Juni 1857. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr am Forstgarten.
Gießen, am 22. Januar 1857. Großhcrzogliche Oberförsterei Schiffenberg.
Dr. Draudt.
147) Donnerstag den 5. Februar, des Morgens 8 Uhr beginnend,
soll zu Krofdorf in dem Gasthause zur Krone folgendes Holzmaterial aus dem Königlichen Krofdorfer Walde, District Hemmstoß, meistbietend versteigert werden:
3 Klftr. Eichen-Rutzholz (Küsnerholz),
17 „ „ Scheidholz,
% „ „ Knüppelholz,
14% „ „ Stockholz,
3 „ „ Reiserholz,
% „ Buchen-Nutzholz (Schreiner- Holz),
13% „ „ „ (Felgenholz),
134% „ „ Scheidholz,
37% „ „ Knüppelholz,
76% „ „ Stockholz,
277 „ „ Reiserholz.
Krofdorf, den 19. Januar 1857.
Der Oberförster: ® um bei.
Haus- und Güterverstelgeiung.
146) Donnerstag den 26. Februar, Vormittags 10 Uhr,
wird in Lich ein großes Wohnhaus, Nr. 257, versteigert, welches in 2 Stockwerken 12 Pieaen enthält, worunter sehr geräumige Zimmer, außerdem gleicher Erde eine Küche mit Speisekammer, in bei etage desgl. eine Küche. Unter dem Haus sind 2 Keller. Zwei große Bodenräume übereinander enthalten noch 2 Botenkammern und eine Dachstube. Neben dem Haus befindet sich eine große Scheuer nebst mehreren Stallungen, Holzremise, Hof, in dem ein Brunnen mit Pumpe. Die Hofraithe ist geschlossen und hält zusammen 94 HiKlftr., daneben ein H a u s g a r t e n von 66 LstKlstr. Sämmtliche Gebäude sind solid gebaut und
sehr gut erhalten, an der Hauptstraße von Gießen und Butzbach na h Hungen und Laubach gelegen und bcso ders zum Betrieb e nes Geschäftes sehr geeignet.
Sodann wird außerhalb der Stadt ein Grasgarten mit Obstbäumen von 503 sist Klftr., ein Gr ab garten von 42 DÄlftr. unv eine Wiese von 261 siHKlftr. versteigert.
148) In nachgenannten Forstrevieren sollen unter den, bei der Kurfürstlichen Forst- inspection zu Ziegenhain und ter Rentcrci zu Neukirchen zur Einsicht auch vorher schon vorliegenden speciellen Bedingungen, dienach- stchenten Brenn- und Kohlholzquantitäien meistbietend verkauft werten, als:
1) Forstrevier Görzhain tc., 1000 Klftr.
und Schock,
2) Forstrevier Oberaula tc., 900 Klftr. und Schock.
Für Vas wirklich erfolgende Quantum wird eine bestimmte Gewähr, nicht geleistet.
Bedingte, einen höheren Kaufgeltbetrag eventuell zu sichernde Gebote oder etwaige Nachgebote nach abgehaltenem Termine stehen nicht zu berücksichtigen.
Kaufliebhaber, welche als zahlungsfähig nicht hinlänglich bekannt sein sollten, haben bei Abgabe von Geboten ihre Zahlungsfähigkeit glaubhaft nachzuweisen.
Die Ertheilnng des Zuschlags wird Kur- fürstlichem Oberforst-Collegium zu Cassel Vorbehalten.
Das Klastcrholz enthält 150 Cubikfuß Rauminhalt bei 6füßiger Scheitlänge in Kurhessischen Normalmaßen; das Schock Reiserholz wird in zwei Haufen von 5 Fuß Höhe und Weite und 15 Fuß Länge gemaltert.
Die betreffenden Revierförster werten auf Verlangen die Schläge vorzeigen, wo das in Neve stehende Holz noch geschlagen werden soll, oder schon aufgemalvert steht.
Termin zum Ausgebot des Holzes wird auf Mittwoch den 11. Februar 1857, von Vormittags 11 bis 12 Uhr, in das Rentereilocal zu Neukirchen anberaumt. Neukirchen, am 24. Januar 1857.
Kurfürstliche Rcnterei:
Franke.
Fkilgebotcnes.
161) Nachstehend näher beschriebene Hofraithe, der Katharine Euler gehörig, Flur Nr. DÄlftr.
%60 7 auf dem Tiefenwcg, an
I. M. Krämer, gibt 36 fr. Zins,
ist aus freier Hand, unter sehr günstigen Bedingungen, zu verlausen.
Näheres auf der
Großherzoglichen Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel.
155) Gute Kartoffeln, besonders englische (Zuckerkartvffeln), sind im Hessischen Hof zu verkaufen; auch ist daselbst ein gut gewölbter Keller zu vcrmiethen.


