638) Eine vollständige Familienwohnung ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen^ auch kann auf Verlangen Schweinstall und Miststätte mit abgegeben werden.
B. Walther, Schuhmachermeister.
648) Im Stohr'schen Hause in der Schloßgaffe ist eine Familienwohnung zu vermiethen und alsbald beziehbar.
605) Das von Hrn. Buchhalter Stern in meinem Hause bewohnte Logis ist in Folge dessen Wegzugs von hier anderweit zu vermiethen und am 1. Mai d. I. beziehbar^___________________Enders.
668) In Lit. B. Nr. 131 ist ein kleines Logis zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Näheres Lit. B. Nr. 118.
657) Eine freundliche Familienwohnung ist zu vermiethen und alsbald zu beziehen.
Hermann Schwalb, Tiefenweg.
618) In Lit. D. Nr. 19 sind zwei möblirte Zimmer mit Cabinet und Sopha zu vermiethen._____________________________
576) Eine kleine Familienwohnung ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei Wilh. Schmall.
363) Eine Familienwohnung ist zu vermiethen und kann Anfangs April bezogen werden bei
Bäckermeister Jacob Ronstadt, in der Neustadt.
666) Eine Familienwohnung, nach der Straße gehend, ist. zu vermiethen bei
Schmiedmeister Unverzagt.
585) Bei G. PH. Faber I. am Marktplatz ist ein möblirtes Zimmer zu vermiethen, welches sogleich bezogen werden kann.
1917) Ein Logis, bestehend aus 4 heiz- baren Zimmern, Kammern, Küche, Keller re., ist bei Lackirer Loos zu vermiethen und sogleich zu beziehen.
Vermischte Anzeigen.
603) Ein vollständiges Exemplar des Anzeigeblattes der Stadt Gießen vom Jahr 1853 wird zu kaufen gesucht.
Gießen, am 14. März 1857.
Groszherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ______________D. Ebel.___________
592) Hiermit mache ich dem verehelichen hiesigen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich mich als Herrcnklcidermacher dahier etablirt habe, und halte mich deßhalb, unter Zusicherung prompter und reeller Bedienung, bestens empfohlen.
Georg Schomber, Schneidermeister, wohnhaft bei Hrn. Kaufmann Roloff, dem Einhorn gegenüber.________
654) Es wird ein Acker, ungefähr V4 Morgen haltend, womöglich leichtes Land, zu pachten gesucht. Von wem? sagt die Red. d. Bltts.
631) Auf die Anfrage, unterzeichnet „Mehrere Bürger" in Nr. 19 des Anzeige- blattes, diene vorläufig als Antwort, daß, nach einer Benachrichtigung Großherzoglicher Bürgermeisterei, der löbliche Stadtvorstand auf die demselben, unter Beischluß sämmt- licher eingezogenen Zustimmungs-Erklärungen hiesiger Einwohner, unterbreiteten Vorschläge für Erweiterung des Wochenmarktplatzes, beschlossen hat: „es fei darauf, aus Rücksicht auf die peeuniären Verhältnisse der Stadt, nicht einzugehen," daß .wir jedoch^ da diese Resolution nicht befriedigt, weitere Verhandlung zur möglichsten Erreichung des Zweckes eingeleitet haben.
Das Comite für Erweiterung des Wochemnarktplatzes.
578) Auf eine pfandfreie Mühle mit vier Mahlgängen, gut gelegen, und mehrere Grundstücke, taxirt zu 13115 sl., wird ein Capital von 3500 fl. bis 4000 st. zu leihen gesucht. Näheres ist zu erfragen bei Hofger.-Adv. Th. Baist.
Gießen, den 12. März 1857.
639) Die Nummern 66 und 103 des hiesigen Anzeigeblattes vom Jahre 1853 werden zu kaufen gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts.
i 624) Es wird auf Ostern in eine bürgerliche Haushaltung ein braves Mädchen in Dienst gesucht. Von wem? erfährt man bei der Red. d. Bltts.
Walde ck'scher A u z e i g e r, Is5 alleiniges Organ des Fürstenthums.
Erscheint wöchentlich dreimal: Montag, Mittwoch und Sonnabend. — AbonnementS-Preis pr. Ouartal incl. Post- Sfo tui / mif bem 1. April v. I beginnende 2. Quartal nehmen alle Postanstalten des In- und Auslandes Be
stellungen an. , ., ,
Anzeigen aller Art
finden die größte Verbreitung, da das Blatt auch außerhalb des Fürstenthums sehr verbreitet ist, und kosten die 3spalt,ge Petit- reile oder deren Raum nur 1 Sgr. ,, u . , _ . .
Auf besonderes Verlangen der Inserenten werden dieselben auch gleichzeitig, gegen nur /3 der betreffenden Gebühren, in den bei uns auch dreimal wöchentlich erscheinenden, in der Provinz Westphalen viel verbreiteten
SrnrerländischeZr Anzeiger
Der Walveck'sche Anzeiger, unter der Hand einer tüchtigen Rcdaction, hat auch außerhalb des Fürstenthums viele Verbreitung aefunden. — Die „Leitartikel" desselben setzen Jeden in den Stand, den Faden der Politik zu verfolgen, die in einer verständigen, gedrängten Uebersicht - erforderlichen Falls durch Extrablätter — gebracht wird. — Für Belehrungen aus dem Gebiete der
Volks- und Landwirthschaft, des Handels und der Industrie, so wie für Unterhaltung bleibt stets ein Theil ves Blattes frei. Unter
der Rubrik: „Nachrichten aus dem Fürstenthum" wird stets das Wissenewerthe aus letzterem durch zuverlässige Mitarbeiter besprochen.
Um Jrrthümer zu vermeiden, bemerken wir, daß der Waldeck'sche Anzeiger nicht in Arolsen, sondern hier (mJorilon)
herausaeqeben und expevirt wird, die Bestellungen darauf jedoch bei dem Königl. Postamte in Arolsen zu machen find.
Brilon, im März 1857. Expedition des Waldeck'sche» Anzeigers.
Bei dem Unterzeichneten erscheint vom 1. April d. I. an eine landwirthschaftliche Zeitschrift unter dem Titel:
„Weltemuer Wochenblatt für Land- und Hauswirthschast/'
redigirt von Dr. Kenkelmann, Vorsteher der landwirthschaftlichen Schule zu Echzell. .
Diese Zeitschrift erscheint jeden Samstag in % Bogen gr. Quart. Abonnementeprels: viertchahruch 30 kr., e.nschl.eßUch des Postaufschlags. ... k
Probeblätter, welche alles Weitere besagen, können durch jede Postexpeditlon gratis bezogen werden.
Vilbel, im März 1857. P. Gantz.


