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. für die
Sta-t und -en Kreis Gießen.
Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch» und Samstag». — Preis des Jahrgang» für Einheimische 1 fl. 30 fr., für Auswärtige, incl. Pvstaufschlags, 1 fl. 53 fr. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. In Gießen bei der Erpedition (Canzleiberg Lit. B. Nr. 1). — EinrückungSgebühr für die gespaltene Zeile oder deren Raum 2 fr. Anzeigen aus verschiedenen Schriften die gespaltene Zeile 3 fr. — Annoncen in Tabellenform werden doppelt berechnet.
Samstag -en 21. Februar 1857.
Amtlicher T h e i l.
Zu Nr. K. G. 1501.
Betreffend: Die Aufnahme der im Großherzogthum vorhandenen zum Militärdienste tauglichen Pferde.
Gießen, sm 17. Februar 1857.
Das
Groß herzogliche Kreisamt Gießen
an r
die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.
Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 24. Januar 1849, Nr. 4 des Amtsblattes, fordern wir Sie auf, die rum ^riegsgebrauche tauglichen Pferde in Ihren Gemeinden nach Maßgabe der gegebenen Vorschriften alsbald aufzunehmcn und die ™ t9eMtcti,cr emzusenden. Zugleich werden Sie angeben, ob und welcher Abgang inländischer Pferde in das Ausland Ihrer Wahrnehmung nach stattfindet, und in welche Länder die Ausfuhr besonders erfolgt.
In Verhinderung des Kreisraths:
Wolf, Kreisassessor.
Polizeiliche Bekanntmachung.
Gefundene Gegenstände.
ein Cin toei6er Unterärmel, gez. K. H., - ein wollener Kinderhandschuh, - ein kleiner Schlüssel, -
21 Z- S ^.enb' ^/'ne wollene Schurze, - ein Paar wollene Kindcrhandschuhe, — ein Geldtäschchen m t rwei
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Gießen, am 17. Februar 1857. Der Großherzogliche Polizei-Commiffär für die Provinzialhauptstadt Gießen:
. L. Nover.
Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen.
Besondere Bekanntmachung.
Die Abgabe von Sand aus dem Gießener Stadtwalde.
380) Es ist die Bestimmung getroffen worden, daß der obenbemerkte Sand künftig nur gegen vorherige Zahlung abgegeben wird. — Wir ersuchen die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises, dieses in ihren Gemeinden bekannt zu machen.
G-cßen, den 20. Februar 1857.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel.
Versteigerungen.
Versteigerung von Schoorbaum- Reisern re.
378) Samstag den 21. Februar l. I., Nachmittags 3 Uhr,
sollen circa 60 Haufen Linden-Reiser von den Schoorbäumen, sowie eine Parthie Fichten- Christbäumchen zu Dcckreisern, öffentlich versteigert werden. Die Zusammenkunft ist am Neuenweger Thor.
Gießen, am 20. Februar 1857.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel.
351) Donnerstag den 26. Februar, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause die den Erben des Schreinermeisters Karl Marguth dahier gehörenden Immobilien, erbverthei- lungshalber, versteigert werden, als: Flur Nr. oKlftr.
Xo92 31 Hofraithe hinter der Kirche, ,6/u9 238 Acker auf der Hohleiche,
47,6 175 Acker, Garten auf dem Rodt.
Gießen, den 17. Februar 1857. Großherzogliches Ortsgericht Gießen.
In Auftrag des Vorstehers : C. Weidig, Ortsgerichtsmann.


