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aufgefordert, solche innerhalb sechs Monaten, vom Tage dieser Bekanntmachung an gerechnet, bei uns mit einer Nachweisung anzumelden, daß wegen solcher bei Großherzoglichem Stadtgericht Gießen Klage erhoben worden ist, gegenfalls die Caution ohne Weiteres zu- rückgegcben werden wird.
Gießen, den 3. Januar 1857. Großherzogliches Kreisamt Gießen.
In Verhinderung des Kreisraths :
Wolf,
Kreis-Assessor. v ▼
Gerichtliche und Privat- Bekanntmachungen.
Besondere Bekanntmachung.
71) Die rückständigen Schulgelder — aus den Schnlen sowohl, als auch aus der Realschule —
vom 3. und 4. Quartal 1856, können in den ersten 8 Tagen an den Zahltagen: Dienstag, Donnerstag und Samstag, des Vormittags, noch ohne Kosten zur hiesigen Stadtkasse bezahlt werden.
Gießen, am 12. Jauuar 1857. Der Stadt - Einnehmer r
22—. Enders.
Edictalladungen.
2574) Die zum Nachlaß der Heinrich Tro Iler II. Eheleute zu Oberohmen gehörige, in diesem Orte gelegene, sogenannte Kirchmühle, welche aus zweistöckigem Wohnhaus, einer Mahl- und Oelmühle, Scheuer und Stallung besteht, soll nebst ungefähr 2*/2 Morgen Garten-, Acker- und Wiesengelände, im Termin
Dienstag den 3. Februar 1857, Vormittags 10 Uhr, in dem Geschäftszimmer Großherzoglichen Ortsgerichts Oberohmen in Eigenthum versteigert werden. Der Vormund, Kastenmeister H orst zu Oberohmen, ist angewiesen, jede weitere gewünschte Auskunft zu ertheilen und die genannten Immobilien vorzuzeigen.
Grünberg, den 14. December 1856.
Großherzogliches Landgericht Grünberg.
Welcker, Eckstor m, Landrichter. Landger.-Asseffor.
40) Da sich bei der Vermögensaufnahme des jetzt verstorbenen Schuhmachermeisters Gottfried Fel sing, sowie dessen Ehefrau Charlotte, geborene Bork von Gießen, eine bedeutende Ueberschuldung ergeben hat, so werden hiermit alle bekannten und unbekannten Gläubiger desselben aufgefordert, in term.
Montag den 9. Februar 1857, Vormittags 9 Uhr, entweder in Selbstperson oder durch gehörig Bevollmächtigte ihre Forderungen bei unterzeichnetem Gericht anzumelden, resp. anmelden zu lassen, widrigenfalls sie von dem abzuschließenden Status activ. et passiv, ausgeschlossen werden. Zugleich soll in dem vorbemerkten Termine das Zustandebringen eines gütlichen Arrangements versucht wer- den, wobei auf die nichterschienenen Gläubiger keinerlei Rücksicht genommen werden wird. Gießen, den 22. December 1856.
Großherzogliches Stadtgericht Gießen.
Muhl, Dr. A. v. Grolman, Städtrichter. Stadtger.-Assessor.
Versteigerungen.
Holzverstei'gerung int Gießener Stadtwalde.
78) Montag den 19. Januar l. I., von Morgens 9 Uhr an,
soll in dem hiesigen Stadtwalde, District Walvhute, Abtheilung Geislache unv Pürsch- schlag, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als:
204'4 Stecken Kiefern-Prügelholz,
179% „ „ Stockholz,
34600 Wellen „ Reisholz,
350 „ Wachholder- „
15 Birken-Stämme von 106 Cubikfuß, 3 „ Stangen „ 15 „
743 Kiefern- „ „ 387 „
175 Stück Dorn-Wellen.
Die Kiefern-Stangen haben einen Durchmesser von 2'4 bis 3 und 3% Zoll und eine Länge von 7 bis 14 und 21 Fuß, und sind deshalb vorzugsweise zu Heckenpfähle und Baumstangen rc. geeignet.
Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. April d. I. gestattet.
Die Zusammenkunft ist auf dem alten Anneröder Weg, an der III. Schneiße.
Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, am 12. Januar 1857.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Edel.
2565) Montag den 19. Januar 1857, Nachmittags 2 Uhr,
soll auf dahiesigem Rathhause Vie der Eli- sabethe Hessig gehörende
Flur Nr oKittr.
1 844 14 Hofraithe in der Linden
gasse,
an den Meistbietenden versteigert werden, wozu man Steigliebhaber hiermit einladet. Gießen, den 15. December 1856.
Großherzogliches Ortsgericht Gießen. In Auftrag des Vorstehers:
C. Weidig, Ortsgerichtsmann.
89) Montag den 26. d. Mts., Vormittags um 10 Uhr, sollen im Gemeindewalde von Krofdorf- Gleiberg : 19 Eichen-Stämme, 2862 Cubikfuß enthaltend, versteigert werden. Nähere Auskunft ertheilt Forstaufseher Suchan zu Krofdorf.
Atzbach, den 12. Januar 1857.
Der Bürgermeister:
Colnot.
Feilgebotenes.
Berkaus von Zierbäumcn rc. aus dem Forftgarten am Lumpenmannsbrunnen betreffend.
79) In dem Forstgarten der Stadt Gießen werden nachstehende Zierbäume wegen Mangel an Raum zu ermäßigtem Preis (12—20 fr., bet größeren Bestellungen billiger) abgegeben. Die Stämme sind meist von ganz ausgezeichneter Stärke, 1—3" Durchmesser, vorzüglicher Schönheit und Bewurzelung und eignen sich ganz besonders zu Bosquetanlagcn. Gegen angemessene Vergütung werden solche verpackt auf die Eisen- bahnstation Gießen geliefert.
circa 200 italienische Pappel-,
„ 50 Silberpappel-,
„ 100 amerikanische Wallnuß-,
„ 50 zahme „
„ 400 Roßkastanien-,
„ 50 gestreifte Ahorn-,
„ 50 Spitz- und Bergahorn- und
„ 100 Vogelbeerenbäume.
Eine Anzahl Mehl- und Elsbeeren-, Pracht- äpfel-, gefülltblühende Kirschen-, Weißdorn-, Trauereschen-, amerikanische Eichenbäume re.
Ferner sind circa 4000 weiße Maulbeeren- und 1000 Lärchenstämmchen von geringeren Dimensionen vorräthig, sowie stets eine große Anzahl Obst stäm in e aller Art. Kaufliebhaber wollen sich bei Großherzoglicher Oberförsterei dahier anmelven.
Gießen, am 12. Januar 1857.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel.


