Ausgabe 
13.6.1857
 
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Gemeinde-Voranschläge, Nechnungsforrnularien für

Gemeinden, Kirchen und Stiftungen;

Feldrügegerichtsprotocolle, Forst - und Feldfrevel- Verzeichnisse

find vorräthig und zu haben in der

G. D. Brüh!'scheu Verlagshandlung, Univ.-Buch- und Steindruckerei, Canzleiberg, Lit. B. Nr. I, und bei Buchbinder Dietz in Lich.

1382) Ich bin Willens, mein auf dem Asterweg gelegenes Wohnhaus mit Scheuer, Stallung, verschließbarem Hofraum undMist- stätte, unter sehr vortheilhaften Bedingungen, aus freier Hand zu verkaufen.

__________________P h. Schmidt.

1391) Schone Dickivur; - Pflanzen find zu verkaufen bei

Philipp Becker, Neuenweg.

1362) Eine alte einspännige Chaise sieht bei Jean Gossi in Großenlinden zu verkaufen.

Schmied- und Schlosser- Werkzeug.

1349) Verschiedene durch die Vollendung des Baues der hiesigen Gasbeleuchtungs- Anstalt nun entbehrlich gewordene Schmied- und Schlosser-Werkzeuge und Geräthschasten, mitunter Feldschmiedcn, sind aus der Hand! zu verkaufen.

Weitere Auskunft wird auf dem Bureau der Gasfabrik ertheilt.

1380) Bei mir ist so eben eingetroffen: Ccr deutschen Na- tional-Lkteratur. Siebente A. F C-, Dr. vermehrte Auflage. 1. Band.

Subskriptionspreis 1 Rthlr. oder 1 fl. 45 fr.

Der zweite (letzte) Band dieses treff­lichen Werkes wird nächstdem erscheinen und dann dieser äußerst niedere Preis aufhören.

Gießen, den 10. Juni 1857.

Ferber'sche Uuivcrsitäts - Bttchhaiidlima.

(Emil Roth.)

N k r m i e t h u n g e n.

1401) Eine Familienwohnung und ein i möblirtes Zimmer sind zu vermiethen bei !

Fricdr. Will,. Loder, Schäferei.!

1397) Zwei freundliche Logis, jedes! von 3, bis 4 Zimmern, sind zu vermiethen; unt> ist das eine davon sogleich zu beziehen. !

Heinrich Lampus, Seltersweg. [

1304) Eine Wohnung von mehreren Stuben, Küche, verschließbarem Keller :c., ist zu vermiethen bei

PH. Fillmaiin, Marktstraße.

1393) Ein Zimmer, mit oder ohne Möbel, ist an einen einzelnen Herrn zu vermiethen bei N. Kratz.

1376) Das bisher von Herrn Stadt- gerichts-Actuar Drescher bewohnte Haus am Canzleiberg ist zusammen oder gethcilt anderweit zu vermiethen und Ende Oktober d. I. zu beziehen. Näheres bei Buchbinder Hoffmann (Seltersweg).

765) Das seither von Frau Obcrlicutenant Frommann bewohnte Logis ist durch deren Wegzug von hier anderweit zu vermiethen und sogleich beziehbar.

Buchdrucker Brühl's Wittwe.

1173) In meinem, früher Lenz'schen, Hause ist eine Familienwohnung zu ver­miethen und sogleich beziehbar.

L. M a g e l, in der Marktstraße.

954) Eine Familicnwohnung, bestehend in 2 Stuben, Kammer, Küche und Keller, ist zu vermiethen. I Schreiber, Neuenweg.

1381) Eine freundliche Familienwohnung ist zu vermiethen bei

F. Friedel, in der Schloßgasse.

1109) In Lit. D. Nr. 12 auf der Mäusburg ist ein kleines Familienlogis zu vermiethen und am 1. Juli beziehbar.

318) Der 3. und 4. Stock meines Hauses ist zu vermiethen.

M. Bapst's Wittwe, Ncuenbäuen, Lit. B. Nr. 59.

Vermischte Anzeigen.

1399) Ein weißes gesticktes Taschentuch, A. H. gezeichnet, ist verloren worden und wolle man dasselbe gegen eine Belohnung an die Exped. v. Bltts. abgeben.

Gasbeleuchtung betreffend.

1369) Diejenigen, welche in kommen­dem Winter von der Gasbeleuchtung Ge­brauch zu machen beabsichtigen, werden höflichst ersucht, ihre Bestellungen sobald als möglich an die Verwaltung der GaS- fabrik gelangen zu lassen, sodaß die erforder­lichen Einrichtungen zeitig hcrgestellt werden können. Die Zahlungen der Einrichtungs­kosten sind erst einen Monat nach Beginn des Gasverbrauchs zu entrichten; es können auch andere Zahlungstermine verabredet werden. Nähere Auskunft wird auf dem Büreau der Gasfabrik ertheilt,

1403) In der Nähe des Kreuzes wer­den Mitleser qum Frankfurter Journal ge­sucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts.

1368) Ein Shawl ist gefunden worden und kann in Lit. D. Nr. 75 gegen die Einrückungsgebühren in Empfang genommen werden.

Da in neuerer Zeit in einzelnen Schulen die Versäumnisse ohne alle Erlanbniß häufig vorkommen, so wird die Allerhöchste Ver­ordnung, nach welcher jede Vcrsänmniß ohne Erlaubnis mit 3 fr. bestraft, und den Eltern, welche Unterstützung aus Armenfonds ge- nießen, dieselbe entzogen wc.ven soll, hier­mit zur Nachachtung in Erinnerung gebracht. Für gewissenhafte Eltern bedarf cs dieser Erinnerung nicht, wohl aber für diejenigen, die eine ihrer heiligsten Pflichten, ihre Kinder zu einem ordentlichen Schulbesuche anzu- ! halten, leider! nicht erfüllen.

Gießen, den 11. Juni 1857.

Im Namen des Schulvorstandes: Dr. Engel.

Sprach - Unterricht.

1379) Der ehemalige Lehrer eines Königl. Prinzen, eben aus London angekommen und der lange Zeit in Paris zngcbracht hat, wünscht seine Abende einem gründlichen Un­terricht der Englischen und Französischen Sprache zu widmen. Nähere Auskunft bei der Red. d. Bltts.