Ausgabe 
12.12.1857
 
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2653) Eine Familienwohnung ist zu vermicthen und am 1. Februar 1858 be­ziehbar bei Christian Georg.

In dem Brühl'schen Hause auf dem Brand ist im Nebcnhause ein Familienlogis zu vermicthen und sogleich zu beziehen.

2630) In dem Liebig'schen Hause vor dem Seltersthore ist das dritte Stock- rverk nebst den Mansarden, sowie das Ne- bengebäuve, zu vermicthen. Beide Woh­nungen können vom ersten April f. I. an bezogen werden.

2570) In meinem Hinterhause ist eine kleine Wohnung, aus 2 Zimmern, Küche, Kammer rc. bestehend, zu vcrmiethen und sogleich zu beziehen. W. Nehm eher.

2233) Das bisher von Frau W'ttwe Heyer bewohnte Logis ist zu vermicthen und sogleich zu beziehen.

Gg. Pb. Gail.

2640) Eine Wohnung, bestehend aus 68 Zimmern, Küche, Keller rc., in mei­nem Hause am Markt, ist zu vermicthen und Mitte Januar k. I. beziehbar.

I. G. D. Bapst.

Dauksaguilg.

2698) Den braven Einwohnern der Gemeinde Naunheim, welche uns durch Ver­abreichung von 16 Malter Gerste zu Brod und zur Saat so wirksam unterstützt haben, sagen wir unfern herzlichsten Dank.

Heuchelheim, am 10. December 1857.

Namens der Hagelbeschädigten daselbst: Neidel, Bürgermeister.

2691) Zwei Mitleser zum Franksurter Journal, in der Nähe des Kreuzes, werden gesucht. Näheres bei der Red. d. Bltts.

vermischte Anzeigen.

2647) Concordia,

Lölnische Lebens-Versichernngs- Gesellschaft.

Grund-Capital der Gesellschaft,: 10,000,000 Thaler.

Beim berannahenden Jahrcsschluß wird daran erinnert, daß die Aufnahme m die Kinder-Versorgungs-Kasscn zum diesjährigen Normal-Bcitrage nur bis zum 31. Decem­ber d. I. stattfinden kann; nach Ablauf dieses Termins wird der Zutritt nur gegen angemessene Erhöhung der Beiträge gestattet. ,

AuchBLebens - Versicherungen, Leibrenten, Pensionen, Passagier-Versicherungen ge­währt die Concordia gegen feste und billige Prämien zu den liberalsten Bedingungen.

Am Schluffe des Jahres 1856 waren auf den Todesfall versichert 340a Per­sonen mit S,209,000 Thaler Capital und 21,400 Thaler Renten. ,

In die Kinder-Versorgungs-Kaffen waren bis dahin 13,813 Kinder eingeschrieben

Ausführliche Prospecte und Tarife, sowie jede gewünschte Auskunft, bei

Gießen. Tb. Baftt,

Hvfgerichts - Advocat.

2693) Sonntag den 13. d. M., Nachmittags 4 Uhr, spielt die

Musik-Capelle

des Hm. Schierholz im Leib'schen Locale.

2685) Eine junge weißgraue, gelbge­fleckte Katze hat sich verlaufen. Der Besitzer wird gebeten, dieselbe gegen eine angemessene Belohnung in der Post am Wallthor ab- zügebcn.

2679) In Nr. 29 des Gießener Auzeige- blattes, Jahrgang 1854, findet man eine Bitte an Menschenfreunde, worin zur Unter« ; stützung der in der Nacht vom 5. auf den 6. April durch einen Brand hcimgesuchten Bewohner von Beuern, aufgefordert wird,

Geschäfts-Verlegung und Firma-Aenderung.

2561) Hierdurch bringe ich zur allgemeinen Kenntniß, daß ich meine Buch­handlung in das von der Winvecker'schen Familie erkaufte Haus am Seltersweg, Eck der Löwengasse, verlegt habe.

Bei dieser Veranlassung ändere ich die seitherige Firma in

Universitäts-Buchhandlung von Ernst Heinemann

ab. Gieß en, im November 1857. ____________________Heinemann.

*2473) F»r an

Magenkrampfund Verdauungsfchwäche Leidende!

Nähere Nachricht über das Dr. DoeckS'sche Magenmittel ertheilt aus f r a n k r r t c Anfragen die Familie des weiland Dr. ined. Doecks zu Varu- storf im Königreiche Hannover.__

2687) Sonntag den 13. December l. I., -

Abends 7 Uhr, im Leid'schm großen Saale: Theatralische Kunstvorstellung, in Verbindung mit

Nebellüldern

nndTlieatre dagere ans Paris

von

A. Grassim.

Die Zettel besagen das Nähere.

annöncirt. Zur Empfangnahme eingehender Gaben, sowie zur alsbaldigen Rechnungs­ablage waren der damalige Bürgermeister Kumpf und Pfarrer Sander in Beuern be­reit; da jedoch die Unterstützungs-Beiträge einzig und allein an Pfarrer Sander ge­langten, und folglich Bürgermeister Kumpf, der niemals zur Mitwirkung dabei zugezogen wurde, über die Verthcilung der gespendeten Gaben auch nicht die geringste Auskunft er- theilen kann, so wird das Publikum außer Zweifel sein, daß keineswegs Letzterer, jeden­falls aber Pfarrer Sander in dieser Ange­legenheit Rechnung abzulegen verflichtet ist.

1920) Ein Setzerlehrling wird gesucht. Das Nähere bei der Red. d. Bltts.

2669) Ein junger Mann, welcher schon in einer kleineren Wirthschait servirte, wird für einen hiesigen Gasthof gesucht. Das Nähere bei der Red. d.^Bltts.

2694) Sonntag den 13. d. Mts., Abends 8 Uhr,

spielt die

Musik - Gapelle

des Hrn. Scbierholz im

Gasthose zum Einhorn.

2677) Nr. 80 hat das Sopha-Kissen gewonnen. Blitz, Polizeidiener.