Westphälischen Hof bis Fellingshausen, in mehreren Abtheüungen, an die Meistbietenden versteigert und hiermit bei dem -Abt-Hei- lungsstein Nr 15, jenseits des genannten Hofes, der Anfang gemacht werden.
Gießen, am 8. September 1857. Großherzvgliches Kreisbauamt Meßen.
Holzapfel.
Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde.
2049) Montag den 14. September l. I., von Morgens 9 Uhr an,
soll in dem hiesigen Stadtwaloe, District Bannwald, Uuterwald und Ameisenkopf des Schutzbezirks Fernewaw, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden:
23250 Wellen Fichten-Reisholz,
360 „ Kiefern- „ .
298 Fichten-Stangen von 1 bis 2 Zoll Durchmesser und 10 bis 20 Fuß Lange, theilweise zu Blumenstecken geeignet.
Sodann werden im District Zollstockswäldchen versteigert:
5‘/4 Stecken Eichen-Scheidholz,
2 „ „ Prügelholz,
4 „ „ Stockholz,
239 Wellen „ Reisholz,
14 Eichen-Stämme von 9 bis 17 Zoll Durchm. und 12 bis 45 Fuß Länge, im Ganzen 386 Cubikf. enthaltend. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 24. December d. I. gestattet.
Die Zusammenkunft ist auf dem Müller- Weg von Annerod nach Oppenrod.
Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, ries in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen.
Gießen, am 8. September 1857. Großhcrzogliche Bürgermeisterei Gießen.
D. Ebel.
2059) Montag den 14. d. MtS., Vormittags 8 Uhr,
werden in meiner Wohnung 4 Fuder reines Kornstroh für hiesiges Militär-Kommando an den Wenigstnehmeuden vergeben.
Gießen, den 10. September 1857.
Peppl er, Major.
2058) Montag den 14. d. Mts., Morgens 9 Uhr,
wirv das Obst ver Gemeinde Atzbach und Nachmittags 2 Uhr das der Gemeinde Dorlar ; sodann
Dienstag den 15. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, das der Gemeinde Kinzenbach versteigert.
Nähere Auskunft geben die Gemeinde- Vorsteher.
Atzbach, den 5. September 1857. Der Bürgermeister:
Colnot.
2072) Donnerstag den 24. d. Mts., von Vormittags 10 Uhr an, .
sollen nachstehende Gegenstände, den Erben des verstorbenen Forstmeisters von Schmal- falt er dahier gehörig, in deren Wohnung öffentlich meistbietend versteigert werden, als:
1) zwei braune Stutenpferve, 7 Jahr alt, 17 bis 18 Faust hoch, zum Reiten und Fahren geeignet,
2) fünf Kühe, ein trächtiges Rind,
3) ein Oeconomiewagen, ein Korbwägelchen, ein Schlitten, ein Pflug, eine Egge,
4) zwei leichte und zwei starke vollständige Pferdegeschirre, drei Sättel,
5) 100 Ctnr. Heu, beste Qualität, und ohngefähr 20 Fuder Roggenstroh.
Romrod, am 7. September 1857.
In Auftrag der Erben:
I. Sinn, Ortsgerichtsmann.
Obstversteigerung zu Naunheim. 2057) Montag den 14. September, Mittags 12 Uhr, sollen von den der Gemeinde Naunheim gehörenden Baumstücken die Aepsel und Birnen, letztere von bester Qualität, sogenannte Breitebirne, zu Honig geeignet, öffentlich meistbietend versteigert werden.
Naunheim, den 8. September 1857. Großherzogliche Bürgermeisterei Naunheim. Rühl.
2056) Montag den 14. September 1. I., Vormittags 10 Uhr,
soll das der Gemeinde. Heuchelheim gehörige Obst, in Aepfelu und Birnen bestehend, öffentlich meistbietend versteigert werden. Zusammenkunft unweit der Heuchelheimer Mühle.
Heuchelheim, den 11. September 1857. Großherzogliche Bürgermeisterei Heuchelheim. ______________________Neidcl._____________________ Obstverfteigerung zu Altcn-Buscck.
2071) Dienstag den 15. d. Mts.
soll das diesjährige Gemeinoc-Obst, be° stchenv in Birnen unc Aepfeln, öffentlich meistbietend versteigert weroen. Der Anfang ist Morgens um halb 9 Ubr, am Einschnitt des Auwegs, vom Vicinalweg nach Gießen.
Alten-Buseck, am 10. September 1857. Großherzogliche Bürgermeisterei Alten-Buseck.
W a g c n b a ch.
2064) Montag den 14. l. Mts., von Morgens 10 Uhr an, soll das hiesige Gemeinde-Obst versteigert werden.
Fellingshausen, am 8. September 1857. Großherzogliche Bürgermeisterei Fellingshausen.
G er l a ch.
JF e i l g e b n t e n e s.
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in Mertsst- und Winter-Ttonteln^ Jflnntetets etc. etc.
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Gleichzeitig empfehle ich die bereits cingegangeneli ersten Sendungen neuer Kleiderstoffe für die Herbst- Saison, worunter sich besonders RobeS <t ileUJC le auszeichnen.
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Wallthor-- Straße Lu. A. Nr. 55.
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