Ausgabe 
11.7.1857
 
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Beilage zu Nr. 55 des Anzeigeblattes.

Vermischte Anzeige n.

Johannes Faber, Wirth.

1857. Gasfabrik.

zu Leihgestern.

Der Unterzeichnete tatet hierzu höflichst I ein und bemerkt, daß für gute Speisen und ! Getränke bestens gesorgt ist.

daselbst einzureichen. Gießen, den 10. Juli Gießener

1616) Der Unterzeichnete empfiehlt sich einem geehrten Publikum in allen vorkom­menden Reparaturarbeiten an Sonnen- und Regenschirmen, sowie im Ueberziehen der­selben, und verspricht bei dauerhafter Arbeit zugleich auch billige Bedienung.

4 I. C. Häuser,

dem Geseüschaftshause gegenüber. |

1629) Heute, Samstag den 11. Juli, spielt die Schierh olz'sche

Musik-Capelle

bei günstiger Witterung auf dem

Looslchen Felsenkeller.

1618) Wir ersuchen hiermit höflichst, an hiesige GaS-

dem botanischen Garten.

Georg Markwort.

1556) Ein mit guten Zeugnissen ver­sehenes, solides und in gesetzten Zähren stehendes Mädchen, welches bürgerlich kochen, etwas nähen und stricken kann, wird m eine Stadt der Nachbarschaft gegen guten Hohn baldigst gesucht. Schriftliche Offerten be­sorgt die Exped. d. Bltts.

1636) Den hiesigen Bürger, welcher von mir eine Egge geliehen, fordere ich um Zurückgabe derselben auf, ansonsten ich es für eine Unterschlagung betrachten und dem Gerichte zur Anzeige bringen muß.

Schmied Unverzagt.

1599) Gegen Logis und Frühstück wird auf künftigen Herbst Privatunterricht in^einem Hause zu erthcilen gesucht. , Das Nähere Schloßgasse Lit. A. Nr. 195. ________

Mm i.»em Angchöngm dm W« Kj,ch.E°mmissi°». (1562)

Gießen, den 23. >juni »öd*.

1615) Es wird ein Laufmädchen ge­sucht. Wo? sagt die Exped. d. Bltts.

1604) Ein Junge, welcher die Schneider- Profession zu erlernen wünscht, sucht bei einem hiesigen Meister in die Lehre zu treten. Das Nähere hierüber ist auf der Herberge zu erfragen.

1613) Sonntag den 12. Juli 1857,

Kirchweihfest

103Q1 Unterzeichneter macht hiermit die Anzeige, daß er nun in Gießen eingetroffen ist, und fönnni von g^tag"den 13. d. M. an bis zum Samstag den 18. jeden Tag zwischen 11 Uhr Morgens und 6 Uhr Abend photographische Ausnahmen gemacht werden.

Die Wohnung ist bei Herrn Nehm er er, zunächst Gießen, den '10. Zuli 18-57.

Die CrtrinkungSfälle in der Lahn.

in o« Nahe Man verstehe uns recht. Der Unterricht, die Aufsicht und die , ganze Anstalt des

kundiger und mächtiger Aus eher da wäre ' bestimmten Zeit und über andere, als ,hm Honorar geben, hat

Herrn Rübsamen sind vortrefflich. Aber außer in wenn Herr Rübsamen krank ist und nicht kommen kann?

er g°r. keme Berpfllchtung zur Aufsick . ^od ng Cer BavesteUe, da Herr Rübsamen zugleich mit dem Unterricht beschäftigt Ja! wir müßen behaupten, daß b i der {9 9 ftnC tn einzelnen Stunden über hundert Knaben tm Wasser, obwohl

ist, » allein die noch.geAussich g°^mch, Stuvirenbe .n Gefahr waren, zu ertrinken. Warum tritt auch Erwachsene m Gefahr kommen, w st' H^rn Rübsamen (der seiner Ausgabe vollkommen gewachsen

man nicht hier (wie in so vieleni ta ) $ I Verpflichtung, sich einen schwimmkundigen und des Schwimmens ganz mach- ist) eine bestimmte Vergütung, aber mtt d r fttmmten ^rpst'cytu Wenn z. B. die Stadt nur 100 fl., die Universität

tigen Gehülfen zu halten,, und st - f _ aewife eine feste Aufsicht zu feder Zeit gewinnen lassen. Und wäre diese

50 fl., das Gymnasium d0 } ja en, f Ansicht aber, die wir oft von Männern gehört haben, welche gebildet sein wol-

Beruhigung nicht die kleinen Opfer roertb . I , Aehnliches, müssen wir gleich von vorn herein als eine

>-»: .,« -ich' sch«""'» 'tXXS i » B-°.» m «»-b-- (»«um nich, «* w R-dch-n?) in «»»>Uch -°h° ^- »u^ch ° MchMun« 6er Pli,-, MM»»,» einiger BnmrWm »«« MW«9

den Bürgerschulen der «tadt. W e leicht u « I > geeigneter Personen, dem wirklich vorhandenen Be-

bestimmter Stunden für die vertthwdj Aufsicht werden sich wohl auch finden, und für die Knaben würde die Aufsicht

durfniß genügens Hie geeigneten oiuu z -i

des Herrn Rübsamen mit einem Gehülfen zureichen.

allenfallsige Forderungen .

fabrik binnen drei Tage auf dem Bureau

1638) Am Donnerstag Abend wurde aus dem Philosophenwald nach dem Sel­tersberg ein Battisttaschentuch, gez. L. J., verloren. Der redliche Finder wird gebe­ten, dasselbe gegen eine Belohnung an die Expedition d. Bl. abzugeben. __________

1619) Da ich gesonnen bin, für die Folge hier zu bleiben, so erlaube ich mir die An­zeige zu machen, daß ich wieder wie früher, in und außer vem Hause Arbeit über­nehme und mich besonders im Kleidermachen empfehle.__________________3. "sch.

r- CMumrt . Samstag den 11. Juli, 8 öltyllq) . Abends 8 Uhr, im bestimmten Local.