des Schuhmachers Ludwig Setzer fort­gefahren und sollen Küchengcräthschasten, Weißzeug, Bettladen und Bettwerk vorge­nommen werden.

1595) Mittwoch den 8. d. Mts., Vormittags 11 Uhr,

lasse ich im Gasthof zum Prinz Carl ein braunes Pferd, zum Reiten und Fahren geeignet, versteigern.

H. Pilger, Veterinärarzt, lr. Classe.

F e i l g r b o t e n e s.

1598) Aecht

persisches Insektenpulver, sicheres Mittel zur Vertilgung der Flöhe rc.; Fliegenholz und Fliegenpapier, unschädliche Mittel, die Fliegen schnell und sicher zu tödten;

Wanzentod, unfehlbares Mittel gegen dieses Jnsect; Motteilpulver, Pelzwerk, Kleider rc. gegen Motten zu schützen;

Poudre Fevre, zur sofortigen Bereitung von Selterser Wasser, in Paqueten ä 20 Flaschen, bei Carl Frech.

1570) Ich benachrichtige die Gießener Herren Aerzte, daß ich von dem

Aschaffenburg - Sodener Iod-Prom-Wasser, aus den beiden Quellen 1 und 2, dem Kauf­mann L. Jahreis dorten eine Niederlage gegeben habe.

Aschaffenburg, am 1. Juli 1857.

G. Moldenhauer.

Vermiethungen.

1600) Durch den Wegzug des Herrn Geschäftsführers Müller ist in Lit. C. Nr. 78 in der Löwengasse ein Logis zu vermiethen und bis October d. I. beziehbar. Das Nähere bei Thorschreiber Herbert.

Der untere Stock des Brühl'schen Hauses auf dem Brand ist zu vermiethen.

1587) Das bisher von Herrn Univer­sitäts-Maler Trautschold bewohnte Logis, im Hause des Großh. Oberapp.-Ger.-Raths Dr. Knorr auf dem Seltersberg, ist zu vermiethen. Das Nähere bei

Hofger.-Rath Dr. Kraft.

1584) In meinem Nebenhause auf dem Seltersberge ist ein geräumiges Familien- Logis, mit allen Bequemlichkeiten versehen, zu vermiethen und am 1. October zu be­ziehen. Peppler.

1592) In Lit. A. Nr. 2 ist ein Logis und eine möblirte Stube zu vermiethen und sogleich zu beziehen.______________________

156'8) Eine freundliche Familienwohnung, nach der Straße gehend, ist zu vermiethen und sogleich beziehbar bei

G g. Sack, am Wallthor.

1531) Das der Fürstlichen Mühlen- Verwaltung zu Lich gehörende, bisher dem Franz Lampus zustehende Wohnhaus in der Löwengasse, ist im Ganzen oder auch in einzelnen Theilen zu vermiethen; dasselbe kann auch unter annehmbaren Bedingungen aus der Hand verkauft werden. Näheres darüber ist bei C. Weidig zu erfragen.

Vermischte Anzeigen.

1599) Gegen Logis und Frühstück wird auf künftigen Herbst Privatunterricht in einem Hause zu ertheilen gesucht. Das Nähere Schloßgasse Lit. A. Nr. 195.

1596) Schönfarbiges langes Menschen- ; Haar kaufe ich stets zu hohem Preise.

L. Kohl ermann, am Wallthor.

, 1556) Ein mit guten Zeugnissen ver­sehenes, solides und in gesetzten Jahren stehendes Mädchen, welches bürgerlich kochen, ; etwas nähen und stricken kann, wird in eine Stadt der Nachbarschaft gegen guten Lohn baldigst gesucht. Schriftliche Offerten be- sorgt die Exped. d. Bltts.

Avis.

1597 ) Indem ich meine werthen Kunden, sowie ein geehrtes Publikum von der Wiedereröffnung meines Etablissements hierdurch ergebenst benachrichtige, beehre ich mich gleichzeitig die Anzeige damit zu verbinden, daß ich, um die bedeutenden Vorräthe meines Lagers in entsprechender Weise schnell zu verringern, sämmt- liehe Waaren im Preise bedeutend herabgesetzt habe und mache ich insbesondere aus die reichhaltigen Assorti­ments, der fetzigen Saison entsprechenden Artikel, aufmerksam, als:

Jaconats, Monsseline, Organdis etc., die Elle von 18 kr. an,

BaregC uni, in allen Farben und reiner Wolle, die Elle zu 18 fr.,

Barege. mehrfarbig, die Elle von 24 kr. an,

Barege ä Volants. die Robe von 10 fl. 30 kr. an bis zu den elegantesten Genres, Mull-Roben, weiß und weiß bunt, in tambourirt, brvchirt und gestickt, mit und ohne Volants, von 5 ff. an. Eine Parthie derselben mit einfachen Röcken, zu 3 ft. 30 kr. per Robe, Cattune, in bekannter bester Qualität und festfarbig, die Elle zu 14 und 16 kr., Rohes Phantasie ä Volants, in allen Neuheiten reich sortirt, von 10 fl. 30 kr. an, Gaze-, Tüll-, Crepe- und Tarlatan-Rohen, bedeutend unter dem reellen Werthe, sowie sämmtliche andere Stoffe, in allen Genres reich vertreten, zu sehr billigen Preisen.

Cünfectionen.

Muntillen, in schwerem glanzreichem Taffet, von 6 fl. an, Mantillen, in schwerem reinseidenem Atlas, von 8 fl. 30 kr. an, Mantillen, in bestem reinseidenem Moiree anlique, von 14 fl. an, Mtantillen, in Tüll, gezwirnt, mit Taffet unterlegt und Guipuire, von 6 fl. an, Muntelets, in schwarz und grau, neueste Faqon und beste Stoffe, zu den billigsten Preisen.

Franz Mansfeldt,

Wallthor, Lit. A. Nr. 55.