Ausgabe 
7.3.1857
 
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488) Altes Bauholz wird käuflich ab­gegeben bei D. Keil.

517) Eine neue Sendung rein Biele­felder Leinen, sowie Hemden, sind ange­kommen bei Wilh. Schwall.

522) Kornkleie ist zu haben bei Carl Flett, am Rathhaus.

512) Ein fast noch ganz neuer Wiener Flügel ist zu verkaufen. Näheres bei der Expev. d. Bltts.

iS») Holzkohlen können von der hiesigen Gasfabrik, ä 42 fr. per Bütte, incl. Trager- lohn, in's Haus geliefert, bezogen werden. Bestellungen hierauf wer­den in der Fabrik, sowie auch von dem beauftragten Kohlenträger, entgegengenommen.

498) Eine Parthie Heu, sowie vor­zügliche Frühkartoffeln, verkauft

Emil Noll, _____________________auf der Mäusburg.

447) Frühlattigsalat zu haben bei Joh. Friedr. Müller, Kunst- und Handelsgärtner.

525) Unterzeichneter empfiehlt sich einem verehrlichen Publikum auch am bevorstehen­den Jahrmarkt wieder mit seinen anerkannt berühmten und guten Offenbacher Pfeffer­nüssen in zwei Sorten, magenstärkendem Magenbrod und noch mehreren andern Con- ditoreiwaaren; auch empfiehlt derselbe seine ächten Hamburger Husten-Klondger, sowie noch ganz besonders seine von mehreren berühmten Aerzten für alle Arten Brustleiden als höchst heilkräftig befundene Schnecken- Bonbons und Schnecken-Geloe.

Zugleich bringt er hiermit seinen geehrten Kunden zur Nachricht, daß schon öfters auf hiesigen Jahrmärkten fälschlich in seinem Namen Conditoreiwaaren durch Andere ver­kauft wurden, und bemerkt zu dessen Wider­legung, daß solche nur einzig und allein in der mit seiner Firma bezeichneten Bude zu haben sind. Fr. Ürff, Conditor, vor dem Neustätier Thor.

511) Eine gut gehaltene Droschke steht zum Verkauf. Auskunft giebt Administrator Zeiß zu Marburg.

509) Mein in der Marktstraße, Lit. D. Nr. 179, gelegenes und in gutem Zustande sich befindendes Haus, sowie meinen am Rie- gclpfad gelegenen Garten, bin ich Willens, ssus freier Hand zu verkaufen und kann zu jeder Zeit Einsicht genoommen werden.

Ludw. Selz er.

518) Tas den Kindern des verstorbe­nen Leinwebers Wilhelm Wagner gehörige Wohnhaus im Teufclslustgärtchcn ist aus freier Hand zu verkaufen. Auch kann das­selbe ganz oder theilweise an ordentliche Familien vermiethct werden. Nähere Aus­kunft ertheilt der Vormund G. Grieb in der Schloßgasse.

475) Mein in der frequentesten Lage der Marktstraße gelegenes Haus beabsichtige ich zu verkaufen, oder zu vermiethen.

August Waltz.

491) Eine von Eichenholz erbaute und noch in gutem Zustande sich befindende Scheuer, 35 Fuß lang und 28 Fuß breit, kurhess. Maß, ist in Sichertshausen bei Lollar, aus freier Hand auf den Abbruch zu verkaufen. Kaufliebhaber können sich an den Unterzeich­neten wenden. Gastwirth H. Singet,

in Sichertshausen.

506) Die diesjährige Graserndte aus meinem Garten ist zu verpachten. Liebhaber hierzu wollen die Pachtbcdingungen bei mir einsehen. Hoffmann, Postsecretär.

508) Eins der besten Triebviertcln, mit einigen Obstbäumen bepflanzt und nahe an der Stadt liegend, ist zu verpachten. Nähe­res bei der Expev. d. Bltts.

502) Ein Garten, ohngefähr % Mor­gen haltend, hinter der katholischen Kirche gelegen, ist auf mehrere Jahre zu verpachten. Näheres bei der Expev. d. Bltts.

V r r m i e t h u n g e n.

507) Ein Familienlogis, aus 5 Stuben und mehreren kleineren Räumen bestehend, ist, mit oder ohne Garten und Stallung, unter sehr annehmbaren Bedingungen, zu vermiethen und kann jeder Zeit bezogen werden. Bei wem? ist bei der Expedition dieses Blattes zu erfahren.

503) Eine große Familienwohnung, mit allen Bequemlichkeiten versehen, welche auch auf Verlangen getrennt werden kann, ist zu vermiethen bei

H. Heiche.lheim's Wittwe, Lindenplah, Lit A. Nr. 188.

505) Das von Hin. Musikus Grassel in meinem Vorderhause auf dem Neichensand bewohnte Logis, ist durch dessen Wegzug von hier, anderweit zu vermiethen und auf Ver­langen schon im April d. I. zu beziehen.

I st e r l i n g, Maurermeister.

476) Ein Familienlogis ist zu ver­miethen bet Carl Keil.

489) Bei mir ist eine Familienwohnung zu vermiethen und sogleich beziehbar. _______________________Ph. Flett 11.

430) Ein freundlich möblirtes Zimmer mit Alkoven ist zu vermiethen bei

G. Echternach.

492) In dem Hauptbau der Neu­bauer' scheu Stiftung ist der unterste Stock zu vermiethen und kann schon Mitte April bezogen werden

Der Curator der Stiftung: Th. Batst,

Hofgcricbts - Avvoeat.

363) Eine Familienwohnung ist zu ver­miethen und kann Anfangs April bezogen werden bei

Bäckermeister Jacob Ronstadt, in der Neustadt.

482) Bei dem Unterzeichneten ist ein möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermie- then.Krauskopf, Hofger.-Advocat.

1917) Ein Logis, bestehend -aus 4 heiz- baren Zimmern, Kammern, Küche, Keller rc., ist bei Lackirer LoöS zu vermiethen und sogleich zu beziehen.

468) Das von Hrn. Dr. Diehm be­wohnte Logis ist anderweit zu vermiethen und Anfangs Mai beziehbar.

L. Nehmeyer's Wittwe.

448) Der Seitenbau des von Klip­stein'scheu Hauses auf dem Seltersberg ist zu vermiethen.

318) Der 3. und 4. Stock meines Hauses ist zu vermiethen.

M. Bapst's Wittwe, Neuenbäuen, Lit. B. Nr. 59.

427) Zwei freundlich mödlirte Zimmer, wovon Vas eine mit Cabinet, sind zu ver­miethen bei August Haubach, auf der Mäusburg.

Vermischte Anzeigen.

510) Aus meinem Ladenstübchen ist mir ein Pfeifenkopf (Schwanenhals) mitgenom­men worden. Den mir sehr bekannten Mit­nehmer fordere ich hiermit auf, mir den fraglichen Pfeifenkopf sofort wieder zuzu­stellen , widrigenfalls ich entweder seinen Namen veröffentlichen, oder eine Anzeige bei der Polizei gegen ihn erheben werde.

Chr. Sch mall, Drechsler.

BürgerCafino.

493) Etwaige Anmeldungen zur Auf­nahme in das Bürger-Casino wollen, wenn sie statutenmäßige Berücksichtigung finden sollen, bis zu Ende dieses Monats schrift­lich bei dem Unterzeichneten gemacht werden.

Gießen, den 5. März 1857.

Der Vorstand, und Namens desselben: ___________I. P Möhl.________

490) Ein Kindermäntelchen von schwar­zem Tuch ist am 4. März vom Neuenweger Thor bis an den Philosophenwalv verloren worden. Der Finder wird gebeten, dasselbe gegen eine Belohnung an die Expedition dieses Blattes abzugeben.