Ausgabe 
7.2.1857
 
Einzelbild herunterladen

Anzeigeblstt

für die

Stadt und den Kreis Gießen.

Ersch-.nt wochent,ch zwet Mal : Mittwoch- und Samstag-. - Preis d-S Jahrgangs für Einheimische I fl. 30 fr., fiir A»Sw artige, inel. Postauffchlag«' J' Konntet man sich bei allen Postämtern. In Gießen bei der Trpedition (Canjleiberg 8it. B. Nr. 1.) - EinrnckunaSgebübr für die

gespaltene Zette oder deren Raum 2 kr. Anzeigen aus verschiedenen Schriften die gespaltene Zeile 3 fr. - Annoncen in Tabellenform werden doppelt berechnet

Jtl 11.

Samfisg den 7. FebruM

Stecken

Wellen Stecken

u

Wellen

Stecken

234

40%

196

8616

Buchcn-Scheidholz, ,/ Prügelholz,

Stockholz, Reisholz.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen D. Ebel.

176) Dienstag den 10. Februar, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahicsigem Rathhause die dem Wirth Balth. Loos gehörenden Grundstücke, auf freiwilliges Ansuchen, an die Mcistbie- tenden versteigert werten, als:

Versteigerungen.

Holzversteigrrung im Gießener Stadtwalde.

226) Montag den 9. Februar l. I., von Morgens 9 Uhr an,

soll in dem hiesigen Stadtwalde, District Annaberg, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als:

11

19

1000

4

28%

2188 Wellen

22 Eichcn-Stämme von 798 Cubikfuß,

17 Buchen 1042

74 Fichten - und Kiefern - Stämme von 2948 Cubikfuß,

1 Linden-Stamm von 31 Cubikfuß,

17 Fichten-Stangen 83

Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 24. Juni d. I. gestattet.

Die Zusammenkunft ist auf der Licher Straße bei dem Lumpenmannsbrunnen.

Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen.

Gießen, am 3. Februar 1857.

Stockholz,

Reisholz, Eichen-Scheidholz,

Prügelholz

Stockholz,

Reis Holz, Nadel-Prügelholz

2454) Forderungen und Ansprüche aller Art an das Vermögen des Bäckermeisters Franz Lampus zu Gießen, über welchen der Concursprozcß erkannt worden ist, sind bei Vermeidung des stillschweigend eintreten­den Ausschlusses von der Masse im Termin Mittwoch den 11. Februar 1857,

Morgens 10 Uhr, dahier anzumelden und zu begründen, auch etwaige Vorzugsrechte anzuzeigen. Bei den weiteren, in diesem Termin über vergleichs­weise Beseitigung des Concurses, Ernennung eines GläubigerausschuffeS, Bestellung eines Kurators rc. gefaßt werdenden Beschlüssen werden alle nicht mitwirkendcn Gläubiger, sowie diejenigen, welche ihre Vertreter nicht mit der genügenden Vollmacht versehen, so betrachtet werden, als wären sie der Mehr­heit beigetretcn.

Gießen, den 25. November 1856.

Großherzogliches Stadtgericht Gießen.

Muhl, v. R o t s m a n n, Stadtrichter. Stadtg.-Asscssor.

O e f f e n t l i ch e Ladung.

149) Sämmtliche Gläubiger des dahier verstorbenen Lohgerbers, Conrad Boß werden hiermit öffentlich geladen, ihre For­derungen in dem anher auf den

23. Februar d. I., Vormittags 10 Uhr, angefttzten Termin bei dem Rechtsnachtheil der Nichkaufnahme in das gerichtliche In­ventar anzumelden, eventuell soll in diesem Termine über die Vertheilung des Nachlasses die (Sitte verjucht werden, und wird hierbei d'ssertirende Minderzahl der Gläubiger -OemMigcn als be,tretend erachtet, was die , Mehrheit der Gläubiger beschließt. ! Marburg, am 22. Januar 1857.

Kurfürstliches Justizamt I. Wagner.

Gerichtliche u«H Privat-BsZarmtMachAngezr

Edictalladungen.

Btssudere BekanntmschimM. I Evueurrenzeroffnilmg für die Octroi-Erheberstelle am ökeuen-

235) Der Pfandschein Nr. 33129 über eine silberne Taschenuhr ist angeblich ver­loren worden. Etwaige Ansprüche an den­selben sind innerhalb 14 Tagen dahier zur Anzeige zu bringen, gegenfalls das Pfand an den Verpfänder verabfolgt wird.

Gießen, den 5. Februar 1857.

Die Pfandhausverwaltung. Bieler. Pfeil.

208) Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß mit dem 1. Februar l. I. die Erhebung des Octrois von Stein­kohlen, l/2 kr. per Centner, in's Leben tritt und daß in Beziehung hierauf die Be­stimmungen des Octroi - Reglements vom 21. Juli 1843 zur Anwendung kommen.

Gießen, am 31. Januar 1857.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel.

toeflcr Thor.

250) Wer sich um diese Stelle melden will, hat binnen 8 Tagen sein Gesuch bei der unterzeichneten Behörde einzureichen.

Gießen, den 5. Februar 1857.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________D. Ebel.___________ Die Besetzung mehrerer Nachtwächter- stellen.

251) Für vorbemerkte Stellen wird hiermit Bewerbung unter dem Anfügen er­öffnet, daß mit dem Dienste des Nachtwache­mannes für die Folge ein Gehalt von 150 fl. verbunden sein und nur auf junge kräftige und auch in sonstiger Beziehung qualificirte Personen Rücksicht genommen wird. Die Bewerbungszeit wird auf 8 Tage bestimmt.

Gießen, den 6. Februar 1857.

Großhcrzogliche Bürgermeisterei Gießen.

D. Ebel.