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hastete angeblich Anfangs v. Mts. aus einer Reisetasche entwendet hat; und folgende Gegenstände, die sämmtlich oder thetlwese mit andern Sachen entwendet zu sein scheinen; ' ,
2) Cine große, schwere goldene Uhr-Kette mit ovalen, scharfkantigen Gliedern und 2 kleinen Pcttschaften, wovon das eine einen grünen Stein (Jaspis) hat;
eine große goldene Bro ehe und
3)
4)
Jet, «suche Diejenigen, welchen dergleichen Gegenstände auf der Eisenbahn entkommen fern sollten, sowie D-efen,gen, welche m Len letzten Jahren auf der Bahn bestohlen worden sind, ohne hiervon eine Anzeige gemacht zu haben, sich baldigst bei mir anzumelden.
G eä den 25 Juli 1855. Der Eroßherzogliche Polizei - Commissär für Vie Provinz,alhauptstadt Gießen -
ß L. Nove r.
Gerichtliche und Privat - BeLauutmachirttgen
Besondere Bekanntmachung.
1583) Die bis jetzt noch rückständigen Schulgelder vom !. und 2. Quartal d. I. aus der Realschule sowohl, als auch aus den städtischen Schulen, tonnen innerhalb 11 Tagen, an den .Zahltagen Dienstags, Dvnuer- staas und TanrstagS des Vormittags ohne Kosten bezahlt werden.
Gießen am 26. Zuli 1855. Der Stadt - Entnehmer -
Enders.,
Edictalladungen.
1562) Großherzogliches Hofgcricht dahier hat über das circa 550 fl. überschuldete Vermögen des Conrad Häuser von Langgöns den Concurs erkannt. Alle, welche Ansprüche irgend welcher Art an denselben haben, werden aufgefordert, solche so gewiß
Montag den 3. September l. I., Vormittags 10 Uhr, dahier geltend zu machen und etwaige Vorzugsrechte zu begründen, als sonst stillschweigender Ausschluß von der Masse eintritt sind resp. Verzicht auf Vorzugsrechte unterstellt wird.
Im Termin soll ein Arrangement versucht, ein Ausschuß gewählt und ein Güterpflcger bestellt werden. Gläubiger, welche nicht Persönlich erscheinen, auch sich nicht gehörig vertreten lassen, werden, als den Beschlüssen der Mehrheit der Erscheinenden beitretend, behandelt.
Gießen den 19. Juli 1855.
Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Dr. v. Krug, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor.
1115) Nach erkanntem Concurse über das Vermögen des Barbiers Heinr. Weiß zu Grvßenlinden werden Alle, welche Ansprüche an denselben haben, aufgefordert, solche bei Vermeidung stillschweigend erfolgenden Ausschlusses
Donnerstag den 2. August d. j-, Vormittags 9 Uhr, dahier anzuzeigen und zu begründen, auch wegen Vergleichs, Bestellung eines Gura« tors und dergl. sich zu erklären, indem nach den Beschlüssen der Mehrheit der Erscheinenden verfügt werden wird.
Gießen am 19. Mai 1855.
Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl. Wörner.
1394) Auf Concurserkennung über das Vermögen des Hartmann Albert von Münster werden Alle, welche Forderungen an das besagte Vermögen begründen können, aufgefordert, dieselben im Termin
Donnerstag den 16. August 1855, , Morgens 9 Uhr- bei Meldung des sonst stillschweigend'erfolgenden Ausschlusses von der Masse entweder in Selbstperson oder durch einen gehörig zu Bevollmächtigenden geltend zu machen, auch sich über ein vorzuschlagendes Arragement zu vereinigen, unter dem Anfügen, daß bei einem Zustandekommen eines solchen der nicht in Selbstperson erscheinende Gläubiger an einen durch die Mehrzahl der Gläubiger abgeschlossenen Vergleich unter Ausschließung mit allen Einreden gebunden ijt.
Großherzogliches Landgericht Lich.
Sartorius, Limpert, Landrichter. Landg.-Assessor.
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1507) Forderungen an den Nachlaß der am 20. v. Mts. zu Heuchelheim verstorbenen Anna Elisabetha, Wittwe des Jacob Rinn III. von da, sind so gewiß, binnen 14 Tagen bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden und geltend zu machen, als sonst darauf bei Abschluß des Inventars und der Vertheilung des Nachlasses keine Rücksicht genommen wird.
Gießen den 6. Juli 1855.
Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, . Dr. v. Krug, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor.
Vei steigerungen.
Versteigerung von altem Gehölz re. im Qswaldischen Garten.
1551) Samstag den 28, Juli l. I., Nachmittags 3 Uhr,
soll bei dem Magazin im Oswaldischen
Garten verschiedenes altes Gehölz von Feldbrücken, eine Parthie Erbsenreiser und kleinen Bohnenstangen, zu Blumenstecken geeignet, öffentlich versteigert werden.
Gießen am 24. Juli 1855.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
__________________D. Ebel.t - ■ ■■■ ' A Die Anfuhr von Steinen bei der Stadt Gießen.
1588) Montag den 30. Juli 1855, des Vormittags 9 Uhr
soll die Anfuhr von 2 Eubikklaftern Steim, veranschlagt zu 8 fl., auf dem Rathhause dahier an den Wenigstnehmenden vergeben werden. Gießen den 27. Juli 1855.
Großherzvgl che Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel.
Fuhren und Handarbeit bei der Stabt Gießen.
1587) Freitag den 3. August 1855, Morgens 9 Uhr,
sollen folgende Arbeiten auf dem Rathhause dahier an den Wenigstnehmenden vergeben werden •.
1) Fuhrenarbeit, veranschl. zu 336 fl.
—2) Handarbeit,----n— „ 48 „
. Gießen den 27. Juli 1855.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
D. Ebel._____________
Holzversteigerung im Gießener Stadl- walde.
1547) Donnerstag den 2. August l. I., von Morgens 9 Uhr an,
soll in dem hiesigen Stadtwalde, District Oberhag, Hirtenbrunnen, Waldhute rc., nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden:
% Stecken Buchen-Prügelholz,
'/« „ „ Stockholz,
9 Wellen „ Rcisholz,


