Ausgabe 
28.4.1855
 
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909) Die Eröffrmrrg Hskz-und Kiefernadel-Bades zu Braunfels findet am 15. Mai d. I. statt.

Diese Bäder leisten die r a f ck e ft e lind siel) erste Hülfe bet Rheumatismus und (Hicht (rheu­matische Schmerzen, Lähmungen, Taubheit, Gelenksteifigkeit, Gichtknoten rc.) Hautkrankheiten (Ausschläge, Geschwüre, Hautschwäche, Neigung zu Erkältungen und zum Transpiriren) Scropheln, Zehrfieber der Kinder, Bleichsucht, Krämpfe, SehleimMffe, Hämorrhoiden und alte Katarrhe.

Kalte und warme Wasferbäder; Tropf , Reger»- und Douchebäder; Stadl-, S<Hwefel- und Salzbäder; Molken; alle Sorten Mineralwasser.

Preise der Bäder: von la fr. bis 1 st. 30 fr. Preise der Logis: von 24 fr. bis 18 fr.

Wegen näherer Auskunft und Wohnungen wende man sich an die Direktion des Bades.

Df. Jimmermann. Stephan. Düringer.

908) Sollte mein Mann, Ziuimermeisicr Balth. Arnold, Jemanden bevollmächtigt haben, seine Ausstände beizutreiben und einzukassiren, so er­kläre ich hiermit und mache dessen Schuldner darauf aufmerksam, daß ich Zahlungen an den Bevollmächtigten, ohne meine Einwilligung, nicht anerkenne.

Gießen den 27. April 1855. Karoline Arnold.

71$) D a r m st a d t.

Gegenseitige Hagelschäden - Bersicherungs , Gesellschaft für das Großherzogthum Hessen.

Landesherrlich bestätigt unterm 17. Mai 1854.

Das Resultat des verflossenen Jahres ist ein für die Anstalt so günstiges gewesen, daß, trotz den durch die Gründung derselben entstandenen nicht unbedeutenden Kosten und einschließlich der statutarisch in Abzug gebrachten 25 pCt. zur Bildung eines Reserve­fonds der Beitrag z. B. von 100 fl. für versicherte Halmfrüchte sich für das Jahr 1854 auf 12'/, fr. feststellt. Es dürfte dieses Ergebniß wohl die beste Empfehlung für die Anstalt und die gegründete Hoffnung vorhanden sein, daß, wenn dieselbe in gleicher Weise wie im vorigen Jahre von neu hinzutretcnden Mitgliedern benutzt wird, sich das Resultat noch besser resp. die Beiträge noch geringer stellen werden und laden die Unterzeichneten deshalb zu recht zahlreicher Theilnahme ein.

Darmstadt im April 1855.

Der Ausschuß der Gesellschaft: Die Direction:

Kl och vom Schleifclderhof, Präsident. He mm erde.

I. Achenbach von Heppenheim.

Earl von Bellersheim.

I. Grein von Wickstadt.

Holler, Bürgermeister von Fauerbach.

Fritz Koch vom Weilerhose.

Ph. Rauschert von Sprendlingen, Rheinhessen.

Schollmeher, Bürgermeister in Kostheim.

Hch. Thplmann von Altenstadt.

Zimmermann, Bürgermeister in Esselborn.

Antragsformulare, sowie jede weitere gewünscht werdende Auskunft crtheilt

Heinr. Rühl in Hungen.

723) Gewerb Verein.

Der Gewerb-Dercin zu (Sieben beabsichtigt, den früheren

Abendunterricht für Handwerker

wieder zu eröffnen. Es soll sich derselbe auf Arithmetik, Geometrie, Flächen- und Körperberechnungen, Uebung in geschäftlichen Aufsätzen und Aufstellung von Voran- schlägen u. s. w. erstrecken und hierdurch zugleich eine Vorbereitung für die Meistcr- vrüfungen erzielt werden. Das Honorar wird monatlich, je nach Anzahl der Schüler, 18 bis höchstens 24 kr. betragen. Der Unterricht soll mit dem l.Mai b. I. beginnen und werden die Anmeldungen bei dem Lehrer, Hrn. Zeichner Jäger (Marktplatz B. Nr. 16) entgegengenvmmen.

Gießen am 14. April 1855. In Auftrag des Vorstandes:

Georg Noll.

897) Der dritte Rachtrazz zum Catalvg meiner

Leih- und Lefebibtiothek, welche ich wieder mit den neuesten und be­liebtesten Erzeugnissen der Belletristik vermehrt habe, ist im Druck erschienen, welches ich einer geehrten Lesewelt zur Kcnntniß bringe.

Eduard O t t m a n n.

Turiimlstalt.

894) Mit dem 1. Mai beginnt für die Schuljugend (Mädchen und Knaben) das

Sommer-Turnen.

Anmeldungen beliebe man recht bald bei mir zu machen, um die Schüler nach den betreffenden Schulen cinthcilen zu können.

L. C. R ü b sa m e u.

Wohnungs - Anzeige.

876) Unterzeichneter wohnt jetzt in der Sonne, im Hause des Hrn. D. Schneider. Eingang zum Laden: vordere Thüre von der Straße aus.

Eine Auswahl von Sommerstvffeu und fertigen Kleidern empfehle ich ge­fälliger Beachtung.

Gießen den 25. April 1855.

I. Netter, Hcrrcnklcidcrmacher.

864) Ein Student sucht Unterricht im Englischen, Französischen und in der Mathe­matik zu ertheilen. Auch wäre derselbe er« bötig, die häuslichen Arbeiten von Gymna­siasten im Lateinischen und Griechischen zu leiten. Auf allenfallsige Anfragen crtheilt die Redaction d. Bltts. Auskunft.

893) Tanzkränzchen

Sonntag den 29. April int Buseh'- schen Garten. Anfang 4 Uhr.

L. E. Rübsamen.

874) Ein Junge kann in die Lehre treten bei H. Hochstätt er, Tapezier.

797) Ein Bursche, welcher das Schmie­degeschäft erlernen will, kann sogleich in die Lehre treten bei

Schmied Unverzagt.