Ausgabe 
25.4.1855
 
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einzusehen wünscht, beliebe sich an den Forst­warten Dem zu Annerod zu wenden.

Gießen den 24. April 1855.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel.

700) Gießen. Auf Ansuchen des Bäckermeisters Wilhelm Schäfer und dessen Ehefrau sollen deren Immobilien

Donnerstag den 26. April 1855, Nachmittags 2 Uhr, auf dahiesigem Rathhaus einer freiwilligen Versteigerung ausgesetzt werden, nämlich:

47 HjKlstr. Hofraithe mit Hinterhaus und Hofraum mit Scheuer und Stallung,

1183 Acker über dem Fabrieischen

Acker, auf dem Fluthgraben, neben Balth. Fillmann auf der Hardt,

1125 Acker, die krummen Aecker,

auf den Gleiberger Weg, ne­ben Christian Müller,

334 Acker am Barresgraben, ne­

ben Friedrich Malkomesius,

260 Acker daselbst, neben Katha­

rine Elisabethe Lenz zu Klein- linden,

292 Garten am untersten Riegel-

pfad, neben dem Hospitalgut, 526 Acker am Erdkauter Weg,

rechts, neben dem Hospitalgut, 594 Acker im Rüdern, auf den

Graben, neben Dan. Balth. Plank, Andr. Dan. S.,

1054 Acker am Wingert, rechts

der Chaussee, neben Ph. Som- merlab, PH. H. Sohn zu Wieseck,

640 Acker daselbst, neben Kaspar-

Völkel, PH. S. zu Wieseck, 555 Acker an der Steinkaute, auf

den Weg und die Lahn, ne­ben Ed. Sack, G. M. S.,

300 Acker am grünen Weg, neben

Emil Becker.

Gießen am 13. April 1855.

Großherzogliches Ortsgericht Gießen. In Auftrag des Vorstehers:

C. Weidig, Ortsgerichtsmann.

Versteigerung von Straßenarbeiten.

810) Die Hanoarbeiten zur Unterhal­tung der Staatsstraßen im Baubezirk Gießen für 1855 auf 56 sollen an nachbenannten Tagen und Orten an die Wenigstnehmenden versteigert werden, und zwar :

1. Donnerstag den 26. April, Vormittags 9 Uhr,

in dem Hause des Wirth Rinn zu Klein- linden für die Straße von Gießen gegen Butzbach bis zur Abtheilungsnummer 49 bei der Kirchgönser Gemarkungsgrenze, für die Straße chon Kleinlinden bis zur Königlich

Preuß. Grenze, für die Straße von Gießen gegen Reiskirchen bis zur Abtheilungsnum- mer 10 und für die Srraße von Gießen gegen Rodheim bis zur Abtheilungsnum­mer 16;

II. Freitag den 27. April, Vormittags 9 Uhr, zu Lollar in dem Gasthaus zur Krone für die Straße von Gießen bis zur kurhessischen Grenze;

111. Montag den 30. April, Vormittags 10 Uhr, auf der Ganseburg für die Straße von Gießen nach Reiskirchen;

IV. Dienstag den 1. Mai, Vormittags 10 Uhr, zu Steinbach in dem Gasthaus zum Ritter für die Straße von Gießen gegen Lich;

V. Donnerstag den 3. Mai, Vormittags 10 Uhr, zu Rodheim in dem Hause des Wirth Carl Schlierbach für die Straße von Gießen nach Gladenbach, und zwar von der Heuchelheim- Rvdheimer Gemarkungsgrenze bis zur Kö­niglich Preuß. Grenze jenseits Frankenbach. Die resp. Großherzvglicheu Bürgermeister werden ersucht, diese Versteigerung im In­teresse ihrer Gemeinden besonders bekannt machen zu lassen.

Gießen am 20. April 1855.

Großherzvgliches Ärelsbauamt Gießen. In Verhinderung des Kreisbaumeisters :

F. S ch ä ck e r, Kreisbauaufseher.

H a u s v e r st e i g e r u u g. 765) Donnerstag den 26. April d. I. soll auf hiesigem Nachhause im Auftrage des Ur. L. Schmidt dessen dem Pfau gegenüber gelegenes Wohnhaus vor dem Wallthvr einer öffentlichen Versteigerung an den Meistbie­tenden ausgesetzt werden. Bemerkt wird, daß dasselbe im Anfang der dreißiger Jahre neu erbaut und noch in bestem Zustande befindlich ist, daß es acht heizbare Zimmer mit Speisekammer und gewölbtem Keller, und der Nebenbau gleichfalls noch eine schöne wohnbare Stube enthält, sowie auch der Garten für Liebhaber nichts zu wünschen übrig läßt.

Sollte nur ein irgend annehmbares Gebot geschehen, so wird die Genehmigung alsbald ertheilt werden.

Gießen den 18. April 1855. Großherzvgliches Ortsgericht Gießen.

In Auftrag des Vorstehers : C. Weidig, Ortsgerichtsmann.

837) Freitag den 27. April l. I., Morgens 10 Uhr,

soll in dem hiesigen Gemeindewald nachver­zeichnetes Holz und zwar:

29 Stecken Kiefern-Priigelholz,

15 Stockholz,

1600 Wellen Reisholz,

34 Kiefern- und Fichten-Stämme von 6 bis 10 Zoll Durchmesser und 20 bis 40 Fuß Länge,

126 Kiefern- und Fichten-Stangen' von

3 bis 5 Zoll Durchmesser und 15 bis 40 Fuß Länge, versteigert werden.

Der Anfang ist zur bestimmten Stunde am Rothläufchen, am Grüninger Weg.

Watzenborn am 20. April 1855. Grvßherzogliche Bürgermeisterei Watzenborn.

Maid.

Holzversteigerung in der Oberförsterei Königsberg.

766) Donnerstag den 26. April d. I., von Vormittags 9 Uhr an, sollen in dem Domanialwald-Distriete Hüt­tenwald versteigert werden:

47 Stecken Eichen-Scheidholz,

19 Prügelholz,

81% Stockholz,

3100 Wellen Reisholz und

43 Eichen-Stämme, 1267 Cubfß. ent­haltend.

Die Zusammenkunft ist auf dem Wege zwischen den Distrieten Hüttenwald und Bösköppel.

Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft Zah­lungsfrist bis zum 30. September d. I.

Königsberg den 17. April 1855. Großherzogliche Oberförsterei Königsberg.

D i t t m a r.

H o l z v e r st c i g e r n n g in den Domanialwaldungeu der Oberför- stetei Gladenbach.

838) Freitag den 27. April l. I., Vormittags, um 9 Uhr, werden in den Distrieten Hohenwald und Schäwasser versteigert:

5 Stecken Buchen-Scheidholz (2. Kl.),

3 Eichen-

28 Buchen-Prügelholz,

-12 Eichen-

26 Buchen-Stockholz,

27% Eichen-

72 Buchen-Reisholz,

52 Eichen-

34 Vorwuchs-

3917 Cubikfuß Eichen-Stammholz in 74 Klötzen von 10 19 Zoll Durch­messer und 3050 Fuß Länge.

Die Versteigerung beginnt in dem Schä­wasser.

Gladenbach am 19. April 1855. Großherzogliche Oberförsterei Gladenbach.

C e l l a r i n s.

Frircktversteiqcrung

777) Mittwoch den 9. Mai l. I., von Morgens 10 Uhr an, sollen von dem Gräflich Solms-Rödelheim'- schcn Speicher zu Münzenberg, in der Be-