Ausgabe 
24.2.1855
 
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2369) Darmstadt und Mainz. Zu der in Mainz am 1. Juni 1855 unwiderruflich stattfindenden Ziehung de,

großen Kunst-, Industrie- nud Geld-Lotterie

sind bis zum 1. März 1855 Loose, 1 Stück n 7 fl. 6 Stück, wobei ein sicher gewinnendes, für 35 fl. Pläne gratis, zu beziehen durch das Handlungshaus I. Wachmann und Comp. in Main; oder dessen Agenten.

Die Verloosuugs - Commission.

l/lZi) Gießen.

Die

Haupt - Agentur van I. Lauckert i h Gießen

befördert an, 1. und 15. eines seven Monats Auswanderer nach allen

Häfen Nord - Amerika s und zeitweise nach Australien.

Erfahrene Conducteure begleiten und sorgen in allen Stücken für die Auswanderer bis tit den Seehafen.

Wirklich reelle Bedingungen, billige Preise, sowie aufmerksame Be- Handlung, niüssen diese Agentur allen Auswanderern empfehlen.

Näheres über Preise und Bedingungen auf dem Bürean der Haupt- Agentur, Ncuenbäuen, Nr. 67.

Gießen den 30. Januar 1855. I Fauckert WittWe.

23Zt) Gießen.

Die Frankfurter Lebens-Versicherungs-Gesellschast mit einem Grund-Capital von drei Millionen Gulden, gewährt zu äußerst billigen Prämien Lebens-Versicherungen, sowohl auf eine bestimmte Anzahl von Jahren, als auf die ganze Lebensdauer.

Die Prämien können nach Wunsch der Versicherten in halbjährigen oder vierteljährigen Raten entrichtet werden.

Der Gewinn-Antheil der auf Lebenszeit Versicherten beträgt:

für vas Jahr 1850 10 pCt., i von ven in jevem dieser Jahre be- 1851 15 pCt., V zahlten Prämien.

Für diejenigen Personen, welche auf die Gewinn-Betheiligung verzichten wollen, findet eine Ermäßigung Der Jahresprämie von 10 pCt. statt.

Die Gesellschaft übernimmt auch Capitalien, für welche sie außergewöhnlich hohe Leibrenten gewährt.

Versicherungen werden durch den unterzeichneten Haupt-Agenten und die nachbc- nannten Bezirks-Agenten *), bei welchen auch Prospectus und Antragsformulare unent­geltlich zu haben sind, auf's Prompteste vermittelt.

Gießen den 10. Januar 1855.

I. G. Appel,

Haupt-Agent der Frankfurter Lebens-Versicherungs-Gesellschaft.

(Hierzu zwei Beilagen.)

*) In Grünberg

bei

Herrn

Gemeinde-Einnehmer Schäfer,

1t

Hungen

11

n

Kaufmann

H. Rühl,

II

Friedberg

11

it

Kaufmann

H. Hahn,

11

Büdingen

11

u

Kaufmann

P. Habermann,

ft

Alsfeld

V

ii

Kaufmann

W. Ramspeck jun.,

u

Biedenkopf

11

u

Lehrer

I. Schäfer,

U

Battenberg

11

1t

Kaufmann

E. Manu,

11

Vöhl

11

11

Kaufmann

C. A. Heinzerling.

283) D a r m st a d t.

Die I. Bloch'sche Hof­schönfärberei in Darmstadt empfiehlt sich dem vcrehrlichen Publikum im Auf- und Umfärben aller neuen oder getragenen Kleiderstoffe von Seide, Thibet, bhaly, Orleans re., fer­ner in Möbelstoffen, Tuchmänteln, Shawls, Hüten, Bändern, Blon­den, Schleiern, Krepp, sowie auch im Wasche« Der hierzu geeigneten Gegen­ständen.

Die seit vielen Jahren wegen der Tüch­tigkeit ihrer Leistungen rühmlich bekannt! Anstalt garantirt jeden Auftrag mit mög­lichst billiger Bedienung, und erlaubt sich besonders darauf aufmerksam zu machen, daß nunmehr Frau Buchbinder Schlund in Gießen allein die Agentur übernom­men hat.

Unter Bezugnahme auf obige Bekannt­machung empfehle ich mich zur Entgegue- nahme der geehrten Aufträge, und wem solche, wie schon seit einer Reihe »on Jahren, pünktlich zur Ausführung besorgen.

Gießen den 22. Februar 1855.

Johanna Schlund, wohnhaft in der Schlvßgasse.

293) Gießen. Ein gut gehalten!! großer lederner Koffer wird zu kaufen gk sucht. Von wem X sagt die Expcd. d. B!

252) Gießen.

Aufforderung an sämmtliche gewerbetreibende Arbeit» und Gesellen der Stadt Gießen zur Grm Dung eines allgemeine« Krankenuntrr stütznngs-Veretns.

Die gegenwärtige Zeit führt uns so vikl Roth, so manches Elend vor Augen, tji jeder Schritt dieselbe zu heben getha» wu den muß. Uns zumeist schien es zwet dienlich, zur Gründung eines wvhlthütigc Vereins zu schreiten, der sich die Unter stlltzung kranker nothleidender Gesellen z» Aufgabe macht. Wir erlauben uns dahc sämmtliche Gesellen der Stadt Gießen z« Theilnahme an genanntem Verein hiermi freundlichst einzuladen. Die Statuten, fo®i- die Liste zur weiteren Unterzeichnung lieg» zur Einsicht auf der Großhcrzogl. Bürg» meisterei dahier offen. Der Vorstand