Ausgabe 
24.1.1855
 
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88) Gießen.

Berliner Pfannkuchen, gefüllte und ungefüllte, täglich frisch, em­pfiehlt Ed. Lind, Conditor.

108) Gießen. Neue Hollän­dische Häringe, Bückinge, Sardellen, Senf, Schweizer- nnd Ram-Käse, Tafel-Mandeln, alle Sorten Thee und Chocolade, Rum, Arrac, Punsch- und Bischoff-Essenz, Ligucure und Weine bei L. Jahrcis.

90) Gießen.

gefüllt und ungefüllt, täglich frisch bei A. Noll im Stern.

2250) Gießen. Ein Kochofen ist wegen Wohnungsveränderung billig zu ver­kaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bltts.

105) Gießen. Verschiedene Mobi­lien, als Tische, Bettladen, ein großer Kleiderschrank, ein Pult, ein kleines Schränk­chen für Briefe, ein Sopha w., werden billigst aus freier Hand verkauft bei

PH. Petri, Asterweg.

1983) Gießen. Ein, 1% Morgen haltender, mit guten Obstbäumen bepflanzter 'Garten 1. Klasse ist zu verkaufen. Bei wem? sagt die Expedition dieses Blattes.

Zu vermiethen.

78) Gießen. Zu vermiethen ist in den Neuen-Bäuen, Lit. B. Nr. 54, der dritte Stock, bestehend aus 4 Zimmern, zu welchen noch ein Mansardzimmer gegeben werden kann, Küche, zwei Kammern; sodann Kellerraum rc. Dasselbe wird seit 12 Jah­ren von Herrn Actuar Groß er bewohnt und kann bis Mitte April, wahrscheinlich aber früher, bezogen werden.

Wilh. Keller.

2432) Gießen. In dem Habe- nicht'schen Hause am Kirchenplatz ist die untere geräumige Wohnung, sowie noch ein kleineres Familien-Logis anderweit zu ver- wiethen. Georg Loos.

2335) Gießen. Das gegenwärtig Von Madame Gertig bewohnte Logis ist zu vermiethen und am 1. April d. I. zu beziehen. G. Echternach.

106) Gießen. Ein gut möblirtes Zimmer nebst Cabinet vorn heraus auf dem Seltersberg, ist von nächsten Ostern an zu vermiethen. Wo? sagt die Exped. d. Bltts.

82) Gießen. Eine kleine Familien­wohnung ist zu vermiethen bei

L. C. Burckhardt

2495) Gießen. Das der allge­meinen geistlichen Wittwenkasse gehörige Wohnhaus in der Wallthorstraße, neben Frau Hosgerichtsrath Müller, bestehend in 12 bewohnbaren Pieyen, 3 Bodenkam­mern, Räucherkammer, Magdkammer, einem geräumigen Speicher, Waschküche, einem sehr großen gewölbten Keller, nebst einer Pumpe mit vorzüglichem Trinkwasscr, sodann Scheuer und Stallung, am 1. April die­ses Jahres beziehbar, ist zu vermiethen. Die näheren Bedingungen sind bei dem Unterzeichneten zu erfahren.

Gießen im Januar 1855.

Der Rechner der allgemeinen geistlichen Wittwenkaße.

Martin, Universitäts-Rentamtmann.

45) Ein gutes Clavicr ist an eine Familie zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts.

Vermischte Nachrichten.

54) Giessen. Alle Gold- und Silbersor(en, Kassenanweisungen, Cou­pons, Banknoten u. s. w., können bei mir ge- und verwechselt werden.

O. H. "Worms.

Wallthor, A. 139.

51) Gießen. Bei mir können noch einige Herren Mittagstisch erhalten.

Wittwe Martin, wohnhaft bei Bäcker Noll in den Neuen-Bäuen.

Provinzial - Straf- Gericht.

Vcrurtheilt wurden

am 20. Januar: Johannes Schäfer IV. von An­nerod, wegen Schriftfälfchung in eine CorrectionS- hausstrafe von 4 Monaten;

an demselben Tage; Peter Eich von Heeghain, wegen Schrififälschung in eine desgleichen von 4 Monaten;

an demselben Tage: Heinrich Diehl von Stein­bach, wegen Gewaltthätigkeit in eine Gefängniß- strase von 8 Tagen;

an demselben Tage wurde Heinr. Lndw. Lisemer von Arnshain von der gegen ihn erhobenen Anklage der Schristfälschnng freigesprochen, wegen Unter­schlagung aber in eine Gefängnißstrafe von 4 Wochen Verurteilt;

an demselben Tage: Conrad Kloß von Münster, wegen Schriftfälschung in eine Correctionshausstrafe von 3 Monaten.

111) Gieße n.

Sonntag den 28. Januar 1855, zum Schluffe des Tauzcursus 18I

im Beib'schen serrrle.

Anfang 6 Uhr, welches ich hiermit ergcbcust anzeigc.

L» C. R ü b s a m e it.

Emanuel Stern.

sichti'gt werden.

Gießen am 15. Januar 1855.

3 . .Gießen. Ich beabsichtige wöchentlich in einer oder Ä zwei noch näher von mir zu bestimmenden Stunden Vorträge über die Weckseikrnlde zu halten, worauf ich aufmerksam mache xZ und Anmeldungen entgegen nehme.

<3 Vorzüglich wird das deutsche Wechselrecht von mir berück-

2469) Darmstadt und Mainz. Zu der in Mainz am 1. Juni 1855 «widerruflich stattsindendcn Ziehung der

großen Knust-, Industrie- und Geld-Lotterie

sind bis zum 1. März 1855 Loose, 1 Stück a 7 jT. 6 Stück, wobei ein sicher gewinnendes, für 35 fl. Pläne gratis, zu beziehen durch das Handlungshaus I. Nachmann und Comp. in Mainz oder dessen Agenten.

Die Verloosungs - Commission.