Ausgabe 
22.9.1855
 
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1G64)Vorsicht."

Lebens-, Renten-, Aussteuer- und Bcgrnbniß- Versicherungsbank zn Weimar.

Die obengenannte, unter Oberaufsicht des Staates stehende Anstalt schließt nicht nur alle Verträge über Versicherungen von Capitalicn und Renten auf den Fall des Todes, des Lebens und des Uebcrlebens ab, sondern hat auch durch Bildung von

Ainderversorgungs - Kassen

ihren Geschäfts kreis jetzt mit einer Einrichtung erweitert, welche Eltern die beste und sicherste Gelegenheit bietet, die Zukunft ihrer Kinder durch Zahlung verhältmßmäßig niedriger Beiträge in der befriedigendsten Weise sicher zu stellen, und bereits überall den allgemeinsten Anklang gesunden hat.

Es sind diese Kassen auf den Grundsatz der gegenseitigen Beerbung ihrer Theil- Haber gegründet. Die Bank verwaltet die Einlagen, welche durch Eavitalzahlung oder- jährliche Beiträge in jeder beliebigen Höhe bis zu einem Minimum von 2 Rthlrn. jährlich gemacht werden können, auf ihre alleinige Gefahr, gewährt auf die Einlagen einen Zinseszins von 3% pCt. und verthcilt den ganzen Bestand der Kaffe, sobald die in eine Kasse eingeschriebenen Kinder, welche in demselben Jahre geboren sein müssen, das 21. Lebensjahr zurückgelegt haben, auf die in die Kasse eingeschriebenen Kinder, welche den Termin der Vertheilung erleben.

Zu Vermittelung aller Verträge derVorsicht," sowie zu Ertheilung jeder Auskunft und uncntgcldlichcr Verabreichung von Prospectcn erbietet sich:

<8g. Cchtcrnach.

1923) Zch wohne in dem unteren Stocke des der Fran Hos- W || rath Wehn gehörigen Hauses, Kirchenplatz L>t. A. 191. M

|| Gießen den 14. September 1855. Dr. H. Webe r II.

ggWMWNW ms) Postschiffe »teuer Liuie

zwischen a *.

Kawre, Mew-lTorliy lew- v Orleans aneiro«

Regelmäßige Abfahrten am 9., 19. und 29.'eines jeden Monats nach 9tew-Vork; von Ende August bis Anfang Mai ebenfalls am 9., 19. und 29. eines jeden Monats nach 9tew Drlcaüs und am 1. und 15. eines jeden Monats nach Rio-Janeiro.

Um Auskunft wegen Ucberfahrt und Frachtpreis bittet man sich zu wenden an Z. G. D. Vapst in Gießen.

475) Gießen. Äwerikanisches lind englisches Gold, sowie Wechsel auf alle bedeutenderen Platze der Nordame­rikanischen Freistaaten, auf Brasilien, Calisornien und Australien sind stets zu haben bei der

Haupt - Agentur von A. Lanekert Wittwe, Neuebäue, Nr. 67.

1945) Dio auf Montag den 24. Sep. tember angekündigte Bücheoverstoigcrung in dem Ncbenhause des Hrn. Landrichter Ploch am Aiterweg, kann, eingetretener Hindernisse wegen, erst Montag den 1. Octobcr beginnen. Kataloge sind bei dem Unter­zeichneten zu erhalten und können die Bücher Montag den 24., Dienstag den 25., Don­nerstag den 27. und Freitag den 28. l. Mts., Nachmittags von 2 bis 4 Uhr, in dem an- geführten Locale cingeschen werden.

Gießen im September 1855/ Ehr. PH. Vogel.

W61) CoUodion-Kilder werden täglich von 2 bis 5 Uhr angefertigt bei Herrn L. Petri am Asterweg.

Probebilder sind im Laden des Herrn C. Roloff ausgestellt.

Zu geehrten Aufträge» empfiehlt sich _________Friedrich Geitel.

Wohnungsverlegung.

1972) Von jetzt an wohne ich in dem von mir erkauften (ehemals Rculing'schen) Hause in der Mühlgasse.

~ 3. Schimpf, ____________________Fracht - Fuhrmann.

1967) Ein gesitteter Zunge kann in die Lehre treten in der Buchdruckerei von __________________________E. K ratz.

1956) Israelitische Feier­tage : Donnerstag nnd Freitag den 27. und 28. b. Mts.

1955) Meine Kinder haben schon vor längerer Zeit irgendwo einen grünseitenen Regenschirm stehen lassen ; ich bitte um Zu­rückgabe desselben. Prof. Köllner.

1935) Bei Theodor Lony im Pro- menatchaus stehen zwei Obst-Keltern zunt Privatgcbrauche stets bereit.

Sur gefälligen Beachtung!

1977) Das Reinigen der Kleider von Flecken und beschmutzter Rockkragen wird noch wie früher von mir besorgt und bitte ich daher um gütige Aufträge.

Caspar Schneider, wohnhaft bei Hrn. Schneidermeister Weill in der Weitengasse.

Zur Werrmnrg!

1951) Ich warne hiermit Zcdcrmann, Niemanden, wer es auch sein sollte, auf meinen Namen Etwas zu borgen, indem ich für die Folge keinerlei derartige Schul­den mehr bezahle.

Friedrich Jung in Lützellinden.

(Hierzu zwei Beilagen.)