Ausgabe 
21.4.1855
 
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öu lassen, daß wegen Stellung der 1854r Rechnung alle Zahlungen an die Kasse sowohl, als an» von der­selben nur Dienstags und Samstags des Vormittags geleistet werden können.

Gießen den 12. April 1855. Der Stadt-Einnehmer: EndcrS.

Edictalladunq.

808) Etwaige Forderungen an den flüch­tigen Schuldner Ferdinand Meyer von Gießen, dessen Vermögen voraussichtlich sehr beträcht­lich überschuldet ist, sind binnen 3 Wochen, vom ersten Erscheinen dieser Aufforderung in öffentlichen Blättern an gerechnet, bei unterzeichneter Behörde anzumelden, als sonst bei der demnächstigen Feststellung des Ver­mögensstandes keine Rücksicht auf dieselben genommen werden wird.

Gießen am 22. März 1855.

Großherzogliches Stadtgericht Gießen.

Muhl,, Dr. A. v. Grolman, Stadtrichter. Stadtg.-Assessor.

Versteigerungen.

Holzversteigentiig im Gießener Stadt­walde.

757) Montag den 23. April l. I., von Morgens 9 Uhr an,

soll in dem hiesigen Stadtwalde, District Bannwald des Schutzbezirks Fernewald, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden:

23'/, Stecken Eichen-Schcidholz,

44 74 Prügelholz,

46% Stockholz,

2925 Wellen Reisholz,

23'/, Stecken Birken-Scheidholz,

14 Prügclholz,

13 Stockholz,

1100 Wellen Reisholz,

30 Stecken Aspen-Scheidholz,

35% Prügclholz,

24 Stockholz,

2025 Wellen Reisholz,

2 Stecken Kiefern-Scheidholz,

2 Stockholz,

750 Wellen Reisholz,

4'4 Stecken Fichtcn-Stockholz, 1650 Wellen Reisholz,

1300 Dorn-Wellen,

297

Eichen-Stämme von

3189 Cbkf.

34

Birken-

ff

237

6

Kiefern-

ff

128

ff

28

Fichten-

ff

342

ff

31

14

Eichcn-Stangen

ff

89

ff

Vliren- ,z

ff

56

ff

35

Fichten-

ff

140

ff

Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. Oktober d. I. gestattet.

Die Zusammenkunft ist Laubacher Straße.

auf

der

alten

Die Großherzoglichen Bürgermeistereien

der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen.

Gießen am 17. April 1855.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebe l.

700) Gießen. Auf Ansuchen des Bäckermeisters Wilhelm Schäfer und ressen Ehefrau sollen deren Immobilien

Donnerstag den 26. April 1855, Nachmittags 2 Uhr, auf rahiesigem Rathhaus einer freiwilligen Versteigerung ausgesetzt werden, nämlich:

47 DÄlftr. Hofraithe mit Hinterhaus und Hofraum mit Scheuer und Stallung,

1183 Acker über dem Fabricischcn

Acker, auf dem Fluthgraben, neben Balth. Fillmann auf der Hardt,

1125 Acker, die krummen Accker,

auf den Gleiberger Weg, ne­ben Christian Müller,

334 Acker am Barrcsgraben, ne­

ben Friedrich Malkomesius,

260 Acker daselbst, neben Katha­

rine Elisabethc Lenz zu Klein­linden,

292 Garten am untersten Riegel­

pfad, neben dem Hospitalgut,

526 Acker am Erdkauter Weg,

rechts, neben dem Hospitalgut,

594 Acker im Rüdern, auf den

Graben, neben Dan. Balth. Plank, Andr. Dan. S.,

1054 Acker am Wingert, rechts

der Chaussee, neben Ph. Som- merlad, PH. H. Sohn zu Wieseck,

640 Acker daselbst, neben Kaspar

Völkel, PH. S. zu Wieseck,

555 Acker an der Steinkaute, auf

den Weg und die Lahn, ne­ben Ed. Sack, G. M. S.,

300 Acker am grünen Weg, neben

Emil Becker.

Gießen am 13. April 1855.

Großhcrzoglichcs Ortsgericht Gießen. In Auftrag des Vorstehers:

C. Weidig, Ortsgerichtsmann.

i»« 6 V <* r ft cigeru n g.

765) Donnerstag den 26. April d. I.

soll auf hiesigem Rathhause im Auftrage des Dr. L. Schmidt dessen dem Pfau gegenüber gelegenes Wohnhaus vor dem Walltbor einer öffentlichen Versteigerung an den Meistbie­tenden ausgesetzt werden. Bemerkt wird, daß dasselbe im Anfang der dreißiger Jahre

neu erbaut und noch in bestem Zustande befindlich ist, daß es acht heizbare Zimmer mit Speisekammer und gewölbtem Keller, und der Nebcnbau gleichfalls noch eine schöne wohnbare Stube enthält, sowie auch der Garten für Liebhaber nichts zu wünschen übrig läßt.

Sollte nur ein irgend annehmbares Gebot geschehen, so wird die Genehmigung alsbald ertheilt werden.

Gießen den 18. April 1855.

Großherzogliches Ortsgericht Gießen. In Auftrag des Vorstehers :

C. Weidig, Ortsgcrichtsmann.

Main-Weser Eisenbahn.

Sektion Butzbach.

811) Montag den 30. d. Mts., des Vormittags um 10 Uhr, sollen im Bahnhofe zu Butzbach die nach­benannten Arbeiten zur Erbauung von drei Bahnwärterhäusern zwischen Butzbach und Nauheim durch öffentliche Versteigerung in Accord gegeben werden:

Maurerarbeit, veranschlagt zu Steinhaucrarbeit,

Zimmerarbeit,

Dachdcckcrarbcit,

Schreinerarbeit,

Schlosserarbcit',

Glaserarbeit,

745 sl.

233

827

324

364

317

131

Meißbinderarbeit, 238

Pläne, Voranschläge und Steigbedingun- gen liegen im Expeditionslocale daselbst zur Einsicht offen.

Gießen am 20. April 1855.

Der Großherzogliche ScctionS-Ingenieur der Scction Butzbach:

Eickemeycr.

807) Dienstag den 24. April l. I., Nachmittags 2 Uhr,

sollen auf dahiesigem Rathhaus die dem Wilhelm Burckhardt gehörenden Grundstücke nochmals versteigert werden, als: Flur Nr. Djilftr.

3/l68 329 Acker am Fluthgraben am

169 Fabricischcn Acker, neben

Christian Burckhardt,

7ns 329 Acker, die krummen Accker, auf den Gleiberger Weg, neben Conrad User,

*7io8 76 Acker zwischen der Lahn

und dem Wetzlarer Weg, neben Ldw. Becker's Erben, 2% 3g 344 Wiese auf der Weißcrde, neben Heinrich Schäfer,

Flur Nr.

3 7 '»s

32/

44 *

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Gieße, G,

Berste, 810) tung der für 1855 Tagen ui versteigert 1.

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