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Mittwoch den 21. März
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bereu Raum 2 fr. Auzeigeu aus verschiedeueu ^djuften die gehaltene hrorpuszene i rr.
Amtlicher T h e i l.
Zu Nr. K. G. 2532. ,
Betreffend: Die Lesehelznutzunq iu den Domaninl- und Eommunalwaldungen.
Das G r o ß h e r z o g l i ch e K r e i
an
Gießen am 13. März 1855.
samt G i e ß e n
die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.
Sie wollen auf ortsübliche Weise in Ihren Gemeinden bekannt machen lassen, daß die, Lesch°Verordnung vom 31. Juli v. I. in den Domanialwaldunqen des Forstes Gießen mit dem 1. April 0. I. in ihrem vollen Umfang ms Leben hüt.
Bon den betreffenden Großherzoglichen Oberförstereien werden Ihnen die Distrikte und die Tage, m und an welchen Leseholz gesammelt werden darf, noch näher bezeichnet werden, und haben Sie alsdann dieselben gleichfalls zur Kenntn.ß Ihrer Gemeinde-Angehörigen in üblicher Weise zu bringen.
K u ch l e r.
Bekenn trn er chun g.
Der von dem landwirthschastlichen Bezirksverein des Kreises Gießen bestellte Saamen wird Freitag de» 23. l. Mts, Vvrnnttags praetS 10 Uhr, auf dem Rathhaus dahier vertheilt werden.
Die Besteller wollen denselben zu dieser Zeit abholen laßen.
Gießen reu 17. M" J ^^^tor des landwirthschastlichen Bezirksvereins des Kreises Gießen. K ü ch l e r.
Steck Vries Großhcrzoglichcn Kreisamts Gießen.
Der unten iranalisirte Kriegsreservist Johannes Beck von Ermenrod, welcher mit Orgelspielern herumziehcn soll, ist auf Requisition Großherzoglichen ÄreiSäints Grünberg zu verhaften. Derselbe ist 26 Jahre alt, 6' 4" groß', hat blonde Haare, hohe Stirne, graue Augen, dicke Nase, schwachen Bart, bleiches Gesicht und an der Oberlippe eme Narbe.
Gerichtliche und Privat - Bekanntmachnuge».
Edictalladung.
Z167) Gießen.
Oefse >ttliche Aufforderung.
Das Vermögen der abwesenden Katharine Magdalene Bany, geboren den 19. März 1765, Tochter des zu Gießen verstorbenen Johann Peter Bany, welche an einen österreichischen Kanonier, Namens Ltcphka verheurathet gewesen, ist seither curatorisch verwaltet worden und beträgt dermalen circa 180 fl. Nachdem die Präsumtiverben der Abwesenden um Auslieferung dieses Vermögens gebeten haben, so fordert man
die gedachte Katharine Magdalene Bany, deren etwaige Leibes- oder Testamentserben, sowie überhaupt alle Diejenigen, welche Ansprüche an sragliches Vermögen machen zu können glauben, hiermit auf, solche um so gewisser binnen sechs Monaten dahier geltend zu machen, als sonst die Vermögcnsaus- lieferung an Diejenigen ohne Kaution erfolgen wird, welche sich als die nächsten Seitenverwandten legitimiren werden.
Gießen am 4. März 1855. Großherzogliches Stadtgericht Gießen.
Muhl.
Versteigerungen.
481) Gießen.
Holzverstkigeruug int Gießener Stadtwalde.
Montag den 26. März l. I., von Morgens 9 Uhr an,
soll in dem hiesigen Stadtwalde, District Fichtenkvpf und Hcegstrauch, nachverzeichnc- tcs Holz öffentlich versteigert werden:
8% Stecken Birken-Scheidholz,
5% „ „ Prügelholz,
l'/i „ „ Stockholz,
450 Wellen „ Reisholz,


