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Anzeigeblatt
für die
Stadt und den Kreis Gießen.
^oe 49. Mittwoch den 20. Juni 1SSS*
Erscheint wöchentlich zwei 9Jtat: Mittwoch und Samstag. — Preis -es Jahrgangs für Einheimische 1 st. 30 kr., für Auswärtige incl. Postaufschlags 1 st. 53 fr. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. In Gieße» bei der Erpedition lCauzleiberg Lit. B. Nr. 1.) — Einrückungsgebühr für die gehaltene Zeile oder deren Raum 2 fr. Anzeigen aus verschiedenen Schriften die gespaltene Zeile 3 fr. — 'Annoncen in Tabellenform werden doppelt berechnet.
Amtlicher T h e i l.
B e k a n n t m a ch u n g.
Die Großherzoglichen Bürgermeister haben aus dem Großherzoglichen Regierungsblatt Nr. 19 zu publiciren:
Bekanntmachung, die Verfolgung von Verbrechern re. auf fremdem Staatsgebiet, insbesondere eine desfalls mit dem Großherzogthum Baden abgeschlossenen Uebereinkunft betreffend.
Bekanntmachung, das von der Königlich Preußischen Regierung erlassene Verbot der Ausfuhr von Waffen und Kriegs- Munition betreffend. _______________________________
Steckbrief Großherzoglichen Kreisamts Gießen.
Katharine Müller von Altenbuseck ist wegen Landstreicherei zu verhaften.
Polizeiliche Bekanntmachung.
Gefundene Gegenstände.
Nachfolgende gefundene Gegenstände sind auf hiesigem Großherzoglichen 'Polizeibüreau abgegeben worden :
ein seidenes Kinderhalstüchelchen, ein Kinderstrümpfchen, ein alter Geldbeutel mit einigen Kreuzern, ein Schlüssel, zwei zusammengebundenc Schlüssel, zwei Paar Glacehandschuhe, zwei Taschentücher, ein lederner Knabengürtel, ein ledernes Portemonnaie mit einigem Geldc, ein Paar Handschuhe und ein Küchenmesser.
Die Eigenthümer haben sich baldigst zu melden.
Gießen den 19. Juni 1855. Der Großherzogliche Polizei - Kommissar für die Provinzialhauptstadt Gießen :
L. Nover.
Gerichtliche und Privat - Bekanntmachungen
Versteigerungen.
Heugrasversteigerung bet der^ Stadt Gießen.
1242) Donnerstag den 21. und Freitag den 22. Juni l. I., von Morgens 8 Uhr an,
soll das Heugras von den städtischen Wiesen öffentlich versteigert werden, und zwar Donnerstag den 21. Juni
von den Wiesen vor der Neustadt, am Neuenweger Thor, am Fürstenbrunnen, im Wieseckthale und Heegstrauch,
Freitag den 22. Juni von den Ochsenwiesen, den Wiesen im vorderen und hinteren Stelzenmorgen, am Alteij- tisch und im Fernewalv.
Die Zusammenkunft am ersten Tage ist am Neusiärter Thor und am zweiten Tage in den Ochsenwiesen.
Die Großherzoglichen Bürgermeistereien
der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen.
Gießen am 11. Juni 1855.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
D. Ebel.
Die Vergebung von Schmiede-, Wagner- und Weißbinderarbeit.
1284) Donnerstag den 21. Juni 1855, Morgens 9 Uhr,
sollen auf dem Rathhause dahier folgende Arbeiten an den Wenigstnehmenden vergeben werden:
1) Wagnerarbeit, veranschl. zu 42 fl. 42 kr.
2) Weißbindcrarbeit, „ „ 8 „ 30 „
3) Schmiedearbeit, „ „ 99 „ 40 „
Der Kostenüberschlag liegt dahier zur Einsicht offen.
Gießen den 15. Juni 1855.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
D. Ebel.
1252) Donnerstag den 21. Juni 1855, Nachmittags 2 Uhr,
soll auf dahiesigem Rathhaus die Hofraithe des Schlossers Philipp Schneider in der Wetzsteingasse neben Friedrich Hauß, nochmals versteigert werden.
Gießen den 11. Juni 1855.
Großherzogliches Ortsgericht Gießen. In Auftrag des Vorstehers:
C. Weidig, Ortsgerichtsmann.
Versteigerung von Gras aus den Waldungen der Stadt Gießen.
1283) Samstag den 23. Juni l. I., Morgens 9 Uhr,
soll das Gras von den Blößen, Schneißen und Wegen im hiesigen Stadtwalde, auf 6em Nathhause dahier, öffentlich versteigertwerden. Gießen am 15. Juni 1855. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel.


