Ausgabe 
17.11.1855
 
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Anzeigeblatt

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. für die

Stadt und den Kreis Gießen.

___________Samstaft den 17. November JLSe>0^

ttrfcbetnt wöchentlich zwei !Mial: Mittwoch und Samftafl. Preis des Zahtganqz für Einheimische 1 fl. 30 fr., für Auswärtige incl. Postaufschlags 1 fl. 53 fr. »äreartJ abonnrrt man stch bei allen Postämtern. 3n Gießen bei der Ervedition (Canzleiberg Sil. S. Nr. 1.) Einrückung-gebühr für die gespaltene Zeile oder deren 2 fr. Anzeigen aus verschiedenen Schriften die gespaltene Zeile 3 fr. Annoncen in Tabellenform werden doppelt berechnet.

P o l i) e i t a r e n

für den Kreis Gießen, und zwar:

1. für die Provinzialhauptstadt Gießen:

Fleischtare.

Ochsenfleisch .

Kuhfleisch

Rindfleisch

Kalbfleisch Schweinefleisch .......

Hammelfleisch . Leberwurst Bratwurst

Schwartemagen

Blutwurst geräucherter Speck Schinken Dörrfleisch

2. Für

dieselben Taxen, jedoch der Laib

per Pfund fr.

15

12

H U 11

ii u 9

U II 16 2

n 12

u u 16

22

n n 18

,/ 18

n ir 32

ii ii 24

ii u 22

per Pfund fr.

Rindsfett 20

Nicrenfett 24

Schweineschmalz 24

desgleichen ausgelassenes ....... 28

Brodtare.

Pfund fr.

2 i ordinäres s '/, Gerste- und { b 6 b . . 9}

4) Brod aus j '% Korn-Mehl s öe,tCMD . . 19

2 ( gemischtes l % Waizen- und s . l h h . . 10j

4\ Brod aus j % Korn - Mehl s ve,reyenv . - 21

Lvth Quint.

4 2 Wasserweck 1

3 2 Milchbrod 1

die andern (Stabte und Orte des Kreises

Brod um einen Heller billiger und das Pfund Fleisch um 2 Heller billiger.

n.

grau ffurt. uvd. Bei i Hrn. Apulh. 'stet : Frälil.

Bei Hrn. v. Fräutisch- Butzbach. stabt. Bei ntl. Bei ul. Abamy v.

ffel n.

Mittelpreis vorn Malter.

Pf. fl.ikr. 1200 3 28 1200 ---

|200 3 7 1200 --

200 --

200 2 58 200 --

200

200

200

22 fr. und

Anmerkung: Bei einer Quantität Fleisch van 10 Pfund dürfen im steigenden und fallenden Lerhältnist nicht mehr ald 1'/, Pfund Zugabe befindlich fein.

Gerichtliche und privat - Bekanntmachungen.

Edictalladimgen.

Oefscntliche Aufforderung.

3208) Forderungen an den nach Amerika heimlich entwichenen Georg Emmrich von Wetterseld sind in dem Termine

Donnerstag den 29. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, so gewiß dahier anzuzeigen und zu begrün­den, widrigenfalls sie bei der Ordnung dessen Vermögens keine Berücksichtigung finden wer­den. Laubach den 9. November 1855.

Großherzogliches Landgericht Laubach. Bücking.

2069) Forderungen jeder Art an das Vermögen des verstorbenen Schreiners Phi­lipp Hofmann 11. von Bersrod, über welches Concursprozcß erkannt worden ist, sind bei Meldung stillschweigenden Ausschlusses von der Masse im Termin

Freitag den 23. November l. I., Vormittags 10 Uhr, dahier anzuzeigen. Die nicht in Selbstper­son erscheinenden oder im Termin nicht ge­hörig vertretenen Gläubiger werden hin­sichtlich der Wahl eines Masscausschuffes, Kurators und Verwerthung der Masse als den Beschlüssen der Mehrheit der erscheinen­den Gläubiger bcitretenv erachtet.

Gießen den 21. September 1855.

Großherzoglichcs Landgericht Gießen. _____________ Ploch.

3132) Der Administrator der reformir- ten Pfarrer-Wittwenkassc zu Marburg hat gegen I. die Wittwe des Johann Heinrich Gnau, Theresia, geb. Weitzel, als Vor­münderin ihrer minderjährigen Kinder, als: a) Johannes, b) Maria Anna, c) Anna Kunigunde, d) Helene und e) Carl Adam, sowie II. die Anna Kunigunde Gnau von Rüdigheim, folgende Klage erhoben:

Nach gerichtlichem Kaufverträge vom 28. April 1833 habe der Administrator Müller zu Marburg der Ehefrau des Jo­hannes Gnau, Maria Katharina, geb. Mar­tin zu Rüdigheim, folgende in der Schweins­berger Gemarkung gelegenen Grundstücke:

0. 89. l5/l6 Ar. 3% Ruth. Erbland auf den Steinadern,

89a. */, Ar. 1 Ruth., Hecke daran, für 6'0 fl. 10 fr. oder 33 Rthlr. 12 Sgr. 9 Hllr. verfällst und überliefert.

Die Käuferin sei verstorben und von ihren beiden Kindern, Johann Heinrich Gnau unv der obigen unter II. genannten Anna Kuni­gunde Gnau beerbt worden. Johann Hein­rich Gnau habe nach seinem Tode die unter a. bis e. genannten Kinder als einzige Erben hinterlassen. Die Kaufgeldsförderung der 33 Rthlr. 12 Sgr. 9 Hllr., von wel­cher noch sämmtliche Zinsen zurückständen, sei der reformirten Pfarrer-Wittwenkassc zu Marburg zur Deckung eines Recesscö des