Ausgabe 
17.2.1855
 
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25/1) Gießen. w

Die Frailkfurter Lebens-Versicherungs-Geftllschast mit einem Grund-Capital von drei Millionen Gulden, gewährt zu äußerst billigen Prämien Lebens-Versicherungen, sowohl auf eine bestimmte Anzahl von Jahren, als auf die ganze Lebensdauer. ........

Die Prämien können nach Wunsch der Versicherten in halbiahrrgen oder vierteljährigen Raten entrichtet werden.

Der Gewinn-Antheil der auf Lebenszeit Versicherten beträgt:

für das Jahr 1850 10 pCt., ( von den in jedem dieser Jahre be- 1851 15 pCt., i zahlten Prämien.

Für diejenigen Personen, welche auf die Gewinn-Betheiligung verzichten wollen, findet eine Ermäßigung der Jahresprämie von 10 pCt. statt.

Die Gesellschaft übernimmt auch Kapitalien, für welche sie außergewöhnlich hohe Leibrenten gewährt.

Versicherungen werden durch den unterzeichneten Haupt-Agenten und die nachbe­nannten Bezirks-Agenten *), bei welchen auch ProspectuS und Antragsformulare unent­geltlich zu haben sind, auf's Prompteste vermittelt.

Gießen den 10. Januar 1855.

I. G. App-l,

Haupt-Agent der Frankfurter Lebens-Versicherungs-Gesellschaft.

*) In Grünberg bei Hungen Friedberg Büdingen Alsfeld

Biedenkopf Battenberg Vöhl

Herrn Gemeinde-Einnehmer Schäfer, Kaufmann H. Rühl,

Kaufmann Kaufmann Kaufmann Lehrer

Kaufmann

. Kaufmann

H. Hahn, P. Habermann, W. Ramspeck jun., I. Schäfer, E. Mann, C. A. Heinzerling.

232) Gießen. Ich vermisse seit län- gerer Zeit einen Confectträger von rothem Glas, inwendig glatt, von Außen gemalt, mit einem messingenen Griff und broncirten Fuß; sollte dieser aus Versehen irgendwo stehen geblieben sein, so bitte ich höflichst um Zurückgabe.

Höpfner-Dannenberg.

2/10) Hildebrandshausen in Preußen.

(Wortgetreu.)

Ich Johannes Oberthür habe bereits scchszchn Jahre mein Geschafft in Beuern und Umgegent betrieben, und glaube ge- wiss, das rechtschaffene Bürger die mich kennen, in Beuern und auf andern Ort­schafften, mir keineswegs mit einem Tieb- stal, oder Bludschannke beschuldigen können.

Da ich nun vor kurzer Zeit, mit einer Bludschannte, von einem schlechten Subjeck, warscheinlich wird derselbe von Beuern sein, beschuldicht worden binn, so habe ich daher bereits schon acht Wochen geforscht, um diesen schlechten Subjcck, oder Bruder-Mörter, er mag Männlich oder Weiblich Geschlecht sein, zu entecken, habe ihn aber bis jetzt noch nicht entecken können.

So rufe ich aber jeden gut gesonnenen Christlichen Burger, in Beuern, und Um­gegent zu, ich mag ihnen bekannt oder unbekannt fein, mir mitzuwirken, das mit

Haupt - Agentur von I. Lauckert

t n Gießen

befördert am 1. und 15. eines jeden Monats Auswanderer nach allen Häfen Nord-Amerikas und zeitweise nach Australien.

Erfahrene Conducteure begleiten und sorgen in allen Stücken für die Auswanderer bis in den Seehasen.

Wirklich reelle Bedingungen, billige Preise, sowie aufmerksame Be­handlung, müssen diese Agentur allen Auswanderern empfehlen.

Näheres über Preise und Bedingungen auf dem Büreau der »Haupt- Agentur, Neucnbättkn, Nr. 67.

Gießen den 30. Zanuar 1855. J|. ^Tiuuhcrt Wlttwk.

250) Für Ausrvsmderer.

Nach allen Häsen Amerika's übernehme ich die Be- sördernngen und halte mich unter Zusicherung reellster Behandlung bei Vertragsabschlüssen empfohlen. Die Expe­ditionen erfolgen den 1. und 15. eines jeden Monats.

I. G. Appel, concessionirter Hauptagent.

dieser Bruder-Mörter enteckt wird.

Ich nenne ihn aber desshalb ein Bruder- Mörter, weil Gott im fünften Geboth sagt, wer seinem Mitbruder die Ehre abschneitet, ihn Hasset, ihn nur im geringsten Aergert, der ist ein Totschläger wie Cain.

So kann ich ihn gewiss mit recht, auch einen Bruder-Mörter nennen, der mich mit einer solchen Schannte die blos in Sotowa und Comora statt fand beschuldicht, da meine Tochter ihren Bursche in unser Hei- math hat, und sich dieser Bursche schon im Oetober 1854 als Vater deß Kindes darstellt. Ich will daher über diese Bruder- Mörter nicht reden, will auch kein Bruder- Mörter werden an den gut Christlich ge­sonnene Bürger, die keine Schuld haben, aber ihr ungerechte Bludschännber die ihr in u. s. w. suchet das vierte Capitel Ho­sea, der sagt euch die vollständige Wahrheit.

Es stehet daher fest, wer mir diese» schlechten Subjek enteckt, daß ich ihnen vor das weltliche Gericht stellen kann, den will ich als armer Handwerksmann beschenke» mit drei Gulden, muß ihn aber sogleich bei der Enteckung, der nächst vorhandener Polizei-Obrichkeit anzeichen.

Solde dieser schlechte Subjeck, aber nicht enteckt werden können, so will ich denselben, dem Ewigen Richter darstellen, denn M dem bleibt keinen Trung Wasser unver- golden. Johannes Oberthür.^

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(Hierzu zwei Beilagen.)