Ausgabe 
15.9.1855
 
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1895) Der erste und zweite Stock mei­nes Hauses in der Brandgasse ist zusammen, oder auch einzeln, zu vermiethen.

Wilhelm Löb er.

1898) In meinem Hause in der Hinter­gasse ist der obere Stock nebst Stallung zu vermiethen und gleich zu beziehen.

Ioh. Schwa ab.

1866) In Lit. B. 82 ist eine Familien­wohnung, bestehend aus 2 auch 3 Zimmern und verschließbarem Keller, zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Auf Verlangen können auch Möbeln dazu abgegeben werden.

I. Weil.

1528) Das seither von Hrn. Lieutenant Barthel bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen und Ende September beziehbar.

1907) Zur bevorstehenden Gemeinde- rathsersatzwahl fühlen wir, wie gut es sein wird, unfern Mitbürgern den Art. 21 des Wahlgesetzes vom 8. Januar 1852 hier­durch in's Gewissen cinzuschärfen, und wel­cher heißt:

»Auch dürfen die Mitglieder des Ge­meinderaths nicht in aufsteigender und absteigender Linie mit einander verwandt sein, und es ist ein Bruder durch den andern ausgeschlossen. Unter solchen Verwandten schließt ver früher Gewählte den später Gewählten, bei gleichzeitiger Wahl und gleicher Stimmenzahl ver Aelterc den Jüngeren aus; sonst ent­scheidet die Stimmenzahl."

Mehrere B ürger.

GesellschaftHarmonie."

1905) Montag den 17. September, Abends 8 Uhr,

Generalversammlung der Gesellschaft Harmonie" bei Wirth L. Lony. Zweck derselben: Wahl neuer Vorstands-" und Ausschußmitglieder und Nechnungsablage.

Gießen den 13. September 1855.

Der Vorstand.

1900) In der Lichtenau, vom Hohlweg bis auf den Badenburger Weg, ist am ver­flossenen Samstag eine Hcmmmaschine ver­loren worven. Der redliche Finder wird gebeten, dieselbe auf Großh. Pvlizeibüreau dahier abzugeben.

W. Rühl.

1798) Bei Br. W. Tasche am Sel­tersweg ist der eine Nebenbau, bestehend aus 5 heizbaren Stuben, Cabinet, Küche, Keller, Holzstall, Mitgcbrauch der Wasch­küche u. s. w., zu vermiethen und sogleich zll beziehen.

1914) In Lit. C. Nr. 188 in der Kaplansgasse ist ein kleines Logis zu ver- miethen.

1904) Eine Familienwohnung ist zu vermiethen und sogleich beziehbar bei

I. Loth, Brandgasse.

1845) Eine Familienwohnung, bestehend in zwei Zimmern, Cabinet und Küche, sowie allen Bequemlichkeiten, ist zu vermiethen und alsbald beziehbar bei H. Hellmold.

1756) In dem Silbereisen'schen Hause ist ein Logis, bestehend in 45 Zim­mern, nebst Mägdekammer, Bodenraum, Küche, Keller und Mitgebrauch der Wasch­küche, zu vermiethen und gleich beziehbar.

1891) Ein freundliches Logis, nach der Straße, ist zu vermiethen bei

Schmied Unverzagt am Wallthor.

1417) In Lit. B. Nr. 64 ist ein Logis, bestehend in 5 Zimmern, Kammern, Mit­gebrauch der Waschküche, zu vermiethen und am 1. September beziehbar.

Wernhard Dietz in den Neuenbäuen.

Vermischte Nachrichten.

1903) Die

Frankfurter Lebens - Verftcherungs - Gesellschaft

mit einem

Grundkapital von Drei Millionen Gulden,

leistet Lebens-Versichern,rgen zu äußerst billig gestellten Prämien, sowohl auf die ganze Lebensdauer, als auf eine bestimmte Anzahl von Jahren.

m .Die ans Lebenszeit Versicherten sind mit 30 pCt. bei dem Gewinne der Gesellschaft betheckrgt, oder erhalten bei Verzichtleistung ans diese Betheiligunq sofort einen Rabatt von 10 pCt. auf die Jahresprämie bewilligt.

Bei dem Eintreten von epidemischen Krankheiten, z. B. die Cholera, werden ohne Pränllenerhohnng unverändert Versicherungen angenommen.

Die Gesellschaft übernimmt auch Kapitalien auf Leibrenten, welche letzteren außergewöhnlich hoch festgesetzt sind.

Der unterzeichnete Haupt-Agent, bei welchem Prospekte und Antragsformulare unentgeldlich zu haben sind, ist gerne bereit, Versicherungen zu vermitteln und jede wunschcnswerthe Auskunft zu erthcilen.

Gießen den 12. September 1855.

I. G. Appel,

________________________Haupt-Agent der Frankfurter Lebens - Versicherungs - Gesellschaft." »»NKUKSWNWNNWKUUjSWKWWMWSkMkSU H 1923) Ich wohne in deill unteren Stocke des der Fran Hof- O M rath Wehn gehörigen Hauses, Kirchenplatz Lit. A. 191. W

|g Gießen den 14. September 1855. Dr. H. Weber II. 1| ÜUWKUNWN«NNB»B«KRWUUB»NUKNBsN^

1922) DU -

Cölnische Feilerversicherlings-Gesellschast ^Colonia"

1921) Eine tüchtige Amme, welche schon einige Zeit ein Kind geschenkt hat, wünscht als solche einen andern Dienst. Näheres in der Exped. d. Bltts.

1896) 30 bis 40 Cigarrenarbeiter und eben so viel Wickelmacher finden dauernde. Beschäftigung in Schierstein bei Biebrich im Rbeingan.

versichert zu festen mäßigen Prämien Mobilien, Waare, Erndte in Scheuern und in Schobern, Vieh, Fabrikgerathe re. re. re.

Die den Versicherten zur Garantie stehenden Mittel der Gesellschaft belaufen sich auf mehr als Acht Millionen 730,000 Gulden.

. . «, ?er Rechnungs-Abschluß über das verflossene Geschäftsjahr, aus dessen Einnahmen die Reft'rvc abermals wesentlich verstärkt worden ist, kann bei dem Unterzeichneten,, sowie bei allen Agenten der Gesellschaft, eingefehen werden.

Gießen im August 1855. H Hch. gerbet,

_____________________, Agent derColonia."

(Hierzu zwei Beilagen.)