Ausgabe 
15.8.1855
 
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1692) Forderungen und sonstige An­sprüche an Hermann Beppler zu Lang­gons, über dessen Vermögen der formelle Concurs erkannt worden ist, sind

Montag den 15. October d. I., Vormittags 9 Uhr,

bei Vermeidung des stillschweigend eintreten» den Ausschlusses von der Coneursmasse dahier anzuzeigen und zu begründen.

Gießen den 1. August 1855.

Großherzogliches Stadtgericht Gießen.

Muhl, W ö r n e r, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor.

1398) Nach erkanntem Concurse über das Vermögen des Johannes Müller II. zu Großenlinden werden Alle, weiche Ansprüche an denselben haben, ausgefordert, solche bei Vermeidung stillschweigend eintretcnden Aus­schlusses

Donnerstag den 13. September d. I., Vormittags 9 Uhr, dahier anzuzeigen und zu begründen, auch wegen Vergleichs, Bestellung eines Massc- curators re. sich zu erklären, indem nach den Beschlüssen der Mehrheit der erscheinen­den Gläubiger verfahren werden wird.

Gießen den 28. Juni 1855.

Großherzogliches Stadtgericht Gießen.

Muhl, Wörner, _________Stadtrichter. Stadtger.-Assessor.

1464) Johannes Mohr 11. und Johan­nes Schmidt zu Annerod besitzen laut bei­gebrachter Bescheinigung die nachfolgenden in der Gemarkung Rödgen gelegenen Grund­stücke: V, 391, V, 394, V, 399, welche ihnen auch im Flurbuch zugeschrieben sind. Da dieselben ihr Eigenthum nickt urkund­lich nachweisen können, so werden Diejenigen, welche Ansprüche an jene Grundstücke bilden zu können glauben, aufgefordert, solche bin­nen sechs Wochen dahier anzubringen, widri­genfalls das Eigenthum der oben genannten Besitzer als dargethan betrachtet und der Eintrag in das Mutationsverzeichniß ver­fügt werden wird.

Gießen am 6. Juli 1855. Großherzogliches Landgericht Gießen.

In Verhinderung des Landrichters : Geist, Landgerichts-Assessor.

Versteigerungen.

Versteigerung von Handarbeit bei der Stadt Gießen.

1686) Montag den 20. August 1855, des Vormittags 9 Uhr,

soll auf hiesigem Rathhause eine Handarbeit, veranschlagt zu 10 fl 30 fr., an den We- rügstnehmenden vergeben werden.

Gießen den 11. August 1855.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel.

Die Vergebung von Handarbeit bei der Stadt Gießen.

1675) Donnerstag den 16. August 1855, des Vormittags 9 Uhr,

sollen Handarbeiten, veranschlag! zu 50 fl., auf Dem Rathhause dahier an den Wenigst­nehmenden vergeben werden.

Gießen den 9. August 1855. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

D. Ebel.

1698) Dienstag den 21. August, Nachmittags 1 Uhr, sollen in der Wohnung des Balth. Loos auf dem Marktplatz mehrere dem Scribenten Hedderich zugehörige Mobilien, nament­lich Schränke, Stühle, Tische, sowie allerlei Hausgeräthe, gegen Baarzahlung freiwillig versteigert werden.

Gießen den 13. August 1855.

In Auftrag:

_____________________________C. Weidiss.

Arbeitsvcrsteigerung zu Crumbach.

1696) Dienstag den 21. b. Mts., Morgens 11 Uhr,

soll die Anfertigung einer Treppe in dem Pfarrhaus zu Erumbach, veranschlagt zu 57 fl., an den Wenigstnehmenden vergeben werden. Crumbach am 14. August 1855. Großherzogliche Bürgermeisterei Crumbach. Wagner.

Feilgedoten.

1609) Frischer

ZrviebelKucherl jeden Montag, Mittwoch und Freitag, Morgens 9 Uhr, bei A. Noll im Stern.

Zu vermietVeit.

1615) In Lit. A. 192 am Kirchenplatz ist ein freundliches Logis an einen einzelnen Herrn oder eine Dame zu vermiethen.

1669) Zwei Mansarden - Zimmer mit Kabinetten sind zu vermiethen bei

Balthaser Kann, Seltersberg.

1701) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei N. Kratz

in den Neuenbäuen.

1417) In Lit. B. Nr. 64 ist ein Logis, bestehend in 5 Zimmern, Kammern, Mit­gebrauch der Waschküche, zu vermiethen und am 1. September beziehbar.

Wcrnhard Dietz in den Neuenbäuen.

1208) Zwei größere freundliche Zimmer nebst Küche, Kammer, Speicher u. s. w>, in den Neuen-Bäiien, sind auf den 1. Sep­tember an eine einzelne Dame oder einen Herrn zu vermiethen. Bei wem? ist in der Exped. d. Bltts. zu erfragen.

1528) Das seither von Hrn. Lieutenant Barthel bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen und Ende September beziehbar.

W. Rühl.

1520) Drei Mansarden - Zimmer mit Küche und Kammer, sowie ein oder auch zwei Zimmer mit Cabinet im 1. Stock sind zu vermiethen bei Emil Pistor.

1651) In meinem Hause sind die Man­sarden, als Familienwohnung oder getrennt, zu vermiethen. Desgl. ein großer Keller, bisher als Weinkeller benutzt.

Dr. Cr ebner.

1650) In der P. Bergmann'schen Hofraithe vor dem Wallthore ist eine Scheuer zu vermiethen.

1659) In dem Habenicht' schen Hause am Kirchenplatz ist eine Stube mit Alcoven zu vermiethen und gleich zu beziehen.

Georg Loos.

1694) Noble Familien-, sowie Studeuten- Logis, werden jederzeit durch mich nachge­wiesen ; auch habe ich verschiedene Wohn­häuser, in Auftrag, zu verkaufen.

I. Stollmer.

Vermischte Nachrichten.

1700) Backsteine und Lehmsteine können täglich bei mir abgefahren werden.

Ludwig Wagner vor dein Wallthor.

1699) Von der Schloßgasse bis auf die Mäusburg ist eine Brille verloren worden. Der redliche Finder wird gebeten, dieselbe gegen eine gute Belohnung an die Nedaet. d. Bltts. abzugeben.

1688) Mittwoch den 15. d. Mts.

wird das

Musikcorps des k. k. österr. Jägerbataillons zu Frankfurt ein

C o n e e r t

im Bus ch schen Garten zu gebe» die Ehre haben. Das Nähere wird noch bekannt gemacht werden.