Ausgabe 
10.11.1855
 
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Beilage zu .M 90 des Anzeigeblattes.

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3152) Eine große Auswahl von Gläsern, Flaschen und Glas-Cylindern, Porecllan, Golvleisten, Sägeblättern, Schrauben und Feilen, sowie noch sonstige Gegenstände, ver­kauft zu herabgesetzten Preisen

Ehr. Daniel Fillmann an der Kirche.

3193) Gießen. Unterzeichneter em­pfiehlt sich einem verehrlichen Publikum auch am bevorstehenden Jahrmarkt wieder mit seinen anerkannt berühmten und guten Of­fenbacher Pfeffernüssen in zwei Sorten, magenstärkendem Magenbrod und mehreren andern Conditoreiwaaren; auch empfiehlt derselbe seine ächten Hamburger Husten- Klondger, sowie noch ganz besonders seine von mehreren berühmten Aerzten für alle Arten Brustleiden als höchst heilsam befundene Schnecken-Bonbons und Schnecken-Geloe.

Zugleich bringt er hiermit seinen geehr­ten Kunden zur Nachricht, daß schon öfters auf hiesigen Jahrmärkten fälschlich in seinem Namen Conditoreiwaaren durch Andere ver­kauft wurden, und bemerkt zu dessen Wi­derlegung, daß solche nur einzig und allein in der mit seiner Firma bezeichneten Bude zu haben sind. Fr. Urff, Conditor, vor dem Neustadter Thor.

Zu vermiethen.

3019) Ein Familienlogis, bestehend aus 2 Stuben mit Cadinet, Küche, Keller, Kam­mer, Holzftall und Waschküche, ist zu ver- miethen und kann sogleich bezogen werden bei E. Wolf in der Caplansgasse.

3157) In Lit. C. Nr. 46 auf dem Seltersweg sind mehrere moblirke Zimmer, ferner ein großer Keller mit Lager, zu vermiethen.

3182) Ein Familienlogis ist zu ver­miethen bei E. Loos.

3186) Eine freundliche Wohnung von 3 bis 4 Zimmern, Küche und sonstigen Be­quemlichkeiten, ist zu vermiethen bei

H. Hochstätt er.

3176) Ein Logis, nach der Straße gehend, ist zu vermiethen bet

Schmied Unv erzagt.

3177) Ein Logis, bestehend aus einer Stube, Cabinet, Küche und Keller, ist zu vermiethen bei Ph. Schnecke,

Wolkengasse.

3181) In meinem Hause auf dem Sel- tcrsweg ist der untere Stock, mit Laden­einrichtung, zu vermiethen und sogleich zu beziehen. W. Ma Pfänder.

3175) In Lit. D. Nr. 172 ist eine Familienwohnung zu vermiethen und so­gleich bebiehbar.

Vermischte N a ch r i ch t e n.

1903) Die

Frankfurter Lebens - Verßcherungs - Gesellschaft

mit einem

Grundkapital von Drei Millionen Gulden, leistet Lebens- Versicherungen zu äußerst billig gestellten Prämien, sowohl auf die ganze Lebensdauer, als auf eine bestimmte Anzahl von Jahren.

Die auf Lebenszeit Versicherten sind mit 30 p(st. bei dem Gewinne der Gesellschaft bctheiligt, oder erhalten bei Berzichtleistung auf diese Betheiligung sofort einen Rabatt von 10 pCt. auf die Jahresprämie bewilligt.

Bei dem Eintreten von epidemischen Krankheiten, z. B. die Cholera, werden ohne Prämienerhohung unverändert Versicherungen angenommen.

Die Gesellschaft übernimmt auch Kapitalien auf Leibrenten, welche letzteren außergewöhnlich hoch festgesetzt sind.

Der unterzeichnete Haupt-Agent, bei welchem Prospeete und Antragsformulare unentgeldlich zu haben sind, ist gerne bereit, Versicherungen zu vermitteln und jede wünschenswerthe Auskunft zu erkheilen.

Gießen den 12. September 1855.

I. <S. Appel,

Haupt-Agent der Frankfurter Lebens-Versicherungs-Gesellschaft.

1732) D i c

Allgemeine Renten- und Lebensversicherungs- Anstalt zu Darmstadt

(bisherige Firma: Allgemeine Reute« anstatt)

übernimmt,

unter Garantie eines dermalen (»152,000 fL betragenden Vermögens:

1) wie bisher die Versicherung steigender Ncnten gegen beliebige Kapital­einlagen. Ende 1854 belief sich die Zahl der Rentenversicherten auf 5983 mit 10,023 Einlagen und 619,272 fl. Vermögen. Die im Deeember d. I. zur Auszahlung kommenden Renten betragen laut besonderer Bekanntmachung auf eine volle Einlage von 100 fl. in den verschiedenen Jahresgescllschaften und Alters­klassen 3 fl. 40 fr. bis 6 fl. 41 fr.

Seit dem 1. Januar d. I. ist die 8. Jahresgesellschaft in der Bildung begriffen.

2) Lebensversicherungen gegen feste, zu keinerlei Nachzahlung verpflichtende, billige Versicherungsbeiträge,

3) Leibrentenversicherungen, womit auch Wittwenrenten erworben werden tonnen, 4) wie bisher Depositengelder bis zu 25 fl. herab, welche vom 30. Tage nach der Hinterlegung bis zur Zurücknahme dermalen miss 3'/, % verzinst und auf Verlangen ganz oder stückweise zurückbezahlt werden. Ende 1854 betrug die Summe der hinterlegten Gelder 533,545 fl. Die vom v. I. unerhoben ge­bliebenen, darum dem Kapital zinstragend beigeschriebenen Zinsen beliefen sich Anfangs d. I. auf 10,068 fl.

Wegen näherer Auskunft, sowie wegen imentgeldlichen Bezugs von Pro- speeten und Statuten der Anstalt, beliebe man sich an deren Herren Bevollmächtigte zu wenden*).

Darmstadt, den 14. August 1855. Die Direktion.

*) In Gieße« : an Herrn Buchbinder A. L. Balser.

In Lich: an Herrn Gemeinde-Einnehmer A. Fuhr.

3179) Ich zeige hiermit ergebenst an, daß ich das Aussehen und Reinigen von Oesen übernehme.

Christian Petri, wohnhaft bei Hrn. Friseur Oppermann in der Neustadt.

3192) Sonntag den 11. November findet TnrynnterhalUmg auf dem Westphälischeu Hofe Statt.

E. Pau sch.