Ausgabe 
4.8.1855
 
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.... iwwm.j« -vuuii, einen schwarzen starken Backenbart,

trug zuletzt einen großen breitrandigen Hut, graue Hosen unv einen abgetrage-

Steckbrief Großhergoglichen Kreisamts Gießen.

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©erjefbe ist ungefähr 42 Jahre alt, untersetzter kräftiger Statur, hat schwarze Haare graue Augen und einen aufgeworfenen Mund. " *

nen blauen Kittel.

Polizeiliche Bekanntmachung.

Gefundene Gegenstände.

Ein Fclvdienstzeicheu (für treuen Dienst im Kriege"), ein blaßearmoisinroth wollenes Knüpfhalstüchelchen, ein arünbaum- P" «teöÄSftm WM- W °ög--.d?n Lfe

^ie^en Den 3. August 1855. Der Großherzogliche Polizei-Commissär für die Provinzialhauptstadt Gießen :

____________________________________________________L. Nove r.

Gerichtliche nrrd Privat-Bekanntmachurrgerr

Edlctalladungen.

1271) Nach Erkennung des förmlichen Coneursproeeffes gegen Ludwig Scl-midt IV. zu Frankenbach werden Alle, welche Ansprüche an Denselben zu bilven haben, aufgesordert, solche im Liquidations-Termin

Donnerstag den 9. August 1855, Vormittags 9 Uhr, bei Meivung des stillschweigend eintretenden Ausschluss, s von der Masse anzuzeigen und zu begrünDcn. Bon den persönlich nicht er­scheinenden Gläubigern wird unterstellt, daß sie allen Beschlüssen der Mehrzahl der er­scheinenden bezüglich der in demselben Ter­min zu versuchenden Güte, Wahl eines Massepflegers und Gläubiger - Ausschusses zustimmen.

Gießen den 4. Juni 1855.

Grvßherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Bott,

Stadtrichter. Stavtg.-Assessor.

1239) Forderungen jeder Art an Das Vermögen des Johannes Loth II. in Trohe, gegen welchen förmlichen Coneurs erkannt worden ist, sinv bei Meldung stillschweigen­den Ausschlusses von Der Masse, im Termin Freitag Den 10. August D. I., dahier geltend zu machen.

Gießen am 4. Juni 1855.

Großherzogliches Landgericht Gießen. ________________________P l o ch.__________________

1393) Johannes Becker 111., Caspar Becker 11., Elisabeth« Becker, sämmtlich zu .Mainzlar, sodann Kath. Becker in Amerika und Maria Katharina, Ehefrau des Philipp Gimbel zu Ovenhausen, haben die nachfolgend Äerzeichneten, in der Gemarkung Mainzlar gelegenen Grundstücke, als : I, 318, II, 310, IV, 175, IV, 404, IV, 163, VII, 173, .taut beigebrachter Bescheinigung ererbt. Da Jedoch eine Vernehmung der sämmtlichen Krben nicht stattfinden konnte und die be­

zeichneten Immobilien im Grundbuch der verstorbenen Daniel Vogel, L. S. Wittwe, noch zugeschrieben sind, so sind etwaige An- sprüche an dieselben binnen sechs Wochen dahier anzumelden, widrigenfalls das Eigen- thum der oben genannten Personen als nach­gewiesen angenommen und der Eintrag in das Mutations-Verzeichniß verfügt werden wird. Gießen den 23. Juni 1855.

Großherzogliches Landgericht Gießen.

In Verhinderung des Landrichters : Geist, Landger.-Assessor.

Besondere Bekanntmachungen.

1598) Der Stadtvorstand beabsichtigt eine Anzahl Ersatzmänner für abgebende und verhinderte Sicherheitsnachtwachemänner zu bestellen und können sich hierzu qualifieirte Personen bei der unterzeichneten Stelle binnen 8 Tagen melden.

Gießen den 27. Juli 1855.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

D. Ebel.____________

Aufforderung an die Schuldner der hiesigen Pfand- und Leihanstalt.

1612) Die Schuldner der diesigen Pfand- und Leihanstalt, deren Pfänder in den Monaten Januar, Februar, März, April, Mai und Juni d. I. verfallen sind, werden aufgefordert, in dem Zeitraum vom 7. August bis zum 7. September die­selben entweder einzulösen oder zu prolon- giren, als sonst deren Versteigerung am 15. Oetober d. I. stattfindet.

Nach fruchtlosem Ablauf obigen Zeitraums kann weder Einlösung, Prolongation noch Umschreibung vorgenommen werden. Die Säumigen haben es sich daher selbst beizu­messen, wenn sie ihre Pfänder erst im Ver­steigerungstermin gegen baare Zahlung ein­lösen können.

Pfänder aus wollenen Stossen müssen un­bedingt eingelösit werden.

Die Herren Bürgermeister Des Kreisamts­bezirks werden ersucht, Vorstehendes in ihren Gemeinten sofort auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen.

Gießen den 3. August 1855.

Die Pfandhausverwaltung. Bieler. Pfeil.

Versteigerungen.

Vergebung von Handarbeit bei der Stadt Gießen.

1597) Montag Den 6. August 1855, Vormittags 9 Uhr,

soll das Schlagen von 2 Cubik-Klaftern Steine, veranschlagt zu 36 fl., auf dem Rathhause dahier an Den Wenigstfordern- Den vergeben werden.

Gießen den 28. Juli 1855.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel.

1630) Montag den 3. September l. I., Nachmittags 2 Uhr,

soll auf dahiesigem Rathhaus die dem David Schneider gehörende Hofraithe in der Sonne, bestehend in Wohnhaus mit gegenüberstehen­dem Wohnhaus, durch öffentliche Versteige­rung an den Meistbietenden versteigert werden.

Gießen den 2. August 1855.

Großherzogliches Ortsgericht Gießen. In Auftrag des Vorstehers:

C. Weidig, Ortsgerichtsmann.

1629) Montag den 3. September l. I., Nachmittags 2 Uhr,

soll das der Katharina Jung gehörende halbe Wohnhaus auf dem Tiefenweg auf dahiesigem Rathhause, im Zwangswege, nochmals versteigert werden.

Gießen den 2. August 1855. Großherzogliches Ortsgericht Gießen.

In Auftrag des Vorstehers:

C. Weidig, Ortsgerichtsmann.