Ausgabe 
3.11.1855
 
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ngen ferner in

Fruchthändln icscm Gewerbe

von Kartoffeln strenge Hant- d zur Slärle- oßhcrzogthuiiis Käufer zu ent- daö gesammt!

z der Vereint- gegeben Worten

8 fl. 25 fr.

st fl. 6 fr. st fl. Ist fr. (>,, 54 u 2 fl. 25 fr.

ngen bezahlt: i fl. 17 fr.

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! welchem Be- isburg, sewik fthlung angk'

ihkassc :

Ediclalladung.

3132) Der Administrator der reformir- ten Pfarrer-Wittwenkasse zu Marburg hat gegen I. die Wittwe des Johann Heinrich Gnau, Theresia, geb. Weitzel, als Vor­münderin ihrer minderjährigen Kinder, als: a) Johannes, b) Maria Anna, c) Anna Kunigunde, el) Helene und e) Carl Ar am, sowie II. die Anna Kunigunde Gnau von Rüdigheim, folgende Klage erhoben :

Rach gerichtlichem Kaufverträge vom 28. April 1833 habe der Administrator Müller zu Marburg der Ehefrau des Jo­hannes Gnau, Maria Katharina, geb. Mar­tin zu Rüdigheim, folgende in der Schweins-. bergcr Gemarkung gelegenen Grundstücke:

C. 89. i5/16 Ar. 3'/ Ruth. Erbland auf den Steinadcrn,

89a. '/, Ar. 1 Ruth., Hecke daran, für 60 fl. 10 fr. oder 33 Rthlr. 12 Sgr. 9 Hllr. verkauft und überliefert.

Die Käuferin sei verstorben und von ihren beiden Kindern, Johann Heinrich Gnau und der obigen unter II. genannten Anna Kuni­gunde Gnau beerbt worden. Johann Hein­rich Gnau habe nach seinem Tode die unter a. bis e. genannten Kinder als einzige Erben hinterlassen. Die KaufgelkSfvrderung der 33 Rthlr. 12 Sgr. 9 Hllr., von wel­cher noch sämmtlichc Zinsen zurückstanden, sei der reformirten Pfarrcr-Wittwenkasse zu Marburg zur Deckung eines Reecsses des Verkäufers am 29. September 1854 zwangs- weise abgetreten, wovon die Schuldner Kcnntniß erhalten hätten.

Kläger hat hiernach unter dem Anführen, daß die persönliche Klage bei unterzeichnetem Gericht als forum contraclus erhoben sei und daß die Verklagten daselbst noch Ver­mögen die Pfandobjecte besäßen, welchen Besitz sie durch Mittelspersonen fort- setztcn, bei angeblich entstandener Güte ge­beten :

die Verklagten zur Zahlung der 33 Rthlr.

12 Sgr., 9 Hllr. nebst den bis zum gleichen Betrage rückstehenden Verzugs­zinsen, unter Anerkennung des dieferhalb zustehendcn Pfandrechts, eventuell auch zur Herausgabe der Hypothek Zwecks öffentlichen Verkaufs und zum Kosten­ersatz zu verurtheilcn.

Die Verklagten, welche nach einer vor- gelegtcn Bescheinigung nach Amerika aus­gewandert sein sollen und welchen die Einsicht der Acten mit Anlagen frcistcht, haben sich auf vorstehende Klage im Termin

den 31. Januar 1856, Morgens 8 Uhr, Contumacionszeit 10 Uhr, beim Rechts­nachtheil des Eingeständnisses und des Aus­schlusses mit Einreden zu erklären, und dient denselben zur Nachricht, daß weiter in dieser

Sache ergehende Verfügungen nur durch Anschlag am Geeichlsvrete denselben bekannt gemacht werden.

Kirchhain am 24. October 1855. Kurfürstliches Justizamt.

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«txr-M.-.CTargaatr.

Ve steigerungm.

Die 'Vergebung von Handarbeiten bei der Dladl Gießen.

3148) Donnerstag den 8. November 1855, res Vormittags 9 Uhr,

sollen folgende Arbeiten aus dem Rathhause dahier vergeben werden:

1) Wicsenculturarbeitcn, ver­anschlagt zu ... . 249 fl. 48.1 kr.

2) die Fertigung von Baum-

löchcrn, vcranschl. zu circa 25,, Gießen den 2. November 1855.

Großhcrzoglichc Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel.

3147) Heute, Samstag den 3. November, Nachmittags 4 Uhr,

soll an Ort und Stelle die Erndte von einem Triebviertel, bestehend in Kartoffeln und Gemüse, meistbietend versteigert werden und ist die Zusammenkunft am Nassauer Hofe bestimmt.

Gießen den 2. November 1855. Großherzogliches Ortsgericht Gießen.

In Auftrag des Vorstehers: C. Wcidig, Ortsgerichtsmann.

3146) Dienstag den 6. November, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhans die Grund­stücke des Gg. PH. Schwan, da dieselben bei der letzten Versteigerung keine Liebhaber fanden, nochmals versteigert werden.

Gießen den 2. November 1855.

In Auftrag: C. Weidig.

3108) Dienstag den 13. November, Nachmittags 2 Uhr,

soll auf dahiesigem Rathhaus der dem Will). Burckhardt zustehenve, vormals dem Be­reiter Rauch gehörende, Garten mit Wohnung in dem Gartfeld an der Schoor, an den Mcistbictcnten versteigert werden.

Gießen den 25. October 1855. Großhcrzoglichcs Ortsgericht Gießen.

In Auftrag des Vorstehers: C. Weidig, Ortsgerichtsmann.

3107) Montag den 12. November, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhaus die dem Bäcker Wilhelm Schäfer und dessen Ehe­frau gehörenden Immobilien an den Meist­bietenden versteigert werden, als:

| Flur Nr. mKlstr.

7ii2s 36 Hvfraithe, bestehend in Wohnhaus mit Backhaus, Anbau, Stallung mit Hofraum auf dem Markt­platz, neben dem Nath- haus,

*/i107 11 Scheuer mit Grund, auf

dem Burggrabcn,

1183 Acker über dem Fabrici- scheu Acker, auf den Fluthgraben. 3. Klasse, 949 Acker, die krummen Aecker, am Gleiberger Weg, 2. Klasse,

334 Acker am Barresgraben, 7,4., 7.5. Klasse,

27a2 260 Acker daselbst, 4. Klasse,

27,45 2 92 Garten am untersten Nie-

gelpfad, 72.,/23. Klss., 271i3 526 Acker am Erdkauter Weg,

rechts, 743., %4. Klasse, 29/135 u.136 594 Acker in den Rödern, aus den Graben, 4. Klaffe,

39/3io u- su 578 Acker am Wingert, recht» au der Chaussee, 73., 74. Klasse,

37S12«.5)3 576 Acker daselbst, 73., 7,4. Klaffe,

3%32 u- 333 640 Acker daselbst, 4. Klaffe, 559 Acker auf der Steinkaute, auf dm Weg, 4. Klasse, 47 11*7 300 Acker am grünen Weg,

73, 74. Klasse.

Gießen den 25. October 1855. Großherzogliches OrtSgcricht Gießen. In Auftrag des Vorstehers: C. Weidig, Ortsgerichtsmann.

3127) Montag den 5. November, Nachmittags 2 Uhr,

sollen in dem Hause des Bäckers Schäfer am Rathhaus allerlei Hausgeräthe und Mo­bilien gegen gleich baare Zahlung verstei­gert werden.

Gießen den 29. October 1855. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. In Auftrag des Vorstehers: C. Weidig, Ortsgerichtsmann.

Feilgeboten.

3104) Kleingemachtes Holz und Braun­kohlen verkauft I. Schreiber

auf dem Neuenweg

3152) Eine große Auswahl von Gläsern, Flaschen und Glas-Cylindecn, Porceüan, Goldleisten, Sägeblättern, Schrauben und Feilen, sowie noch sonstige Gegenstände, ver­kauft zu herabgesetzten Preisen

Chr. Daniel Fillmann an der Kirche.