!.
°as Otto, Bür- 64 I. 2 M.
r.
ne Margaretke idncteurs erjicr ohannes Korell, storben den 26.
UtttftS.
ÄdendS
8"
6"
2*0
410
9'
6io
chsten Woche innn.
12”
5”
2
N.
ppertsburg. — 'n. Hofg. - Dir. — Bei Hrn. . — Bei Hrn. ti Hrn. KreiSr.
itttgs. Abends
9”
9”
8
Lieden ko bf, und Mittwochs iisenbahn-Zuge he, Siegen ) Beförderung. Ortenberg öllstadt nach > Min. MttgS.
1 und bei
für die
Mittwoci) den 3. Dctober
Erscheint wöchentlich , wci Malt. Mittwoch uno Samü.ra. — Preis des Z.rhraanqs für Einheimische l ff. 30 fr., für Auswärtige incl. Poftauffchlag« l ff. 53 fr. — Auswärts abonnirt man sich bei affen Poftämtern. In Gießen bei der Erpeoition iCanzleiberg'Lit. B. ')ir. 1.) — EinriickuugSgcbühr für die gechaltenc Zeile oder deren Raum 1 fr. Anzeigen aus verschiedenen Schriften die gespaltene Zeile 3 fr. — Annoncen in Tabeffenform werden doprelt berechnet.
A m t l i ch er T h e i l.
Zu Nr. K. G. 8745. Gießen am 29. September 1855.
Betreffend: Die Staats Affecuran'z-Aust.lkt für das Musterüngs- und Ziehltng'S-
jahr 1856. .... ' .. ..
Das G r oßh er z o g l i ch e K r e i s a m t Gießen
an
die Groß Herzog! ich eii Bürgermeistereien des Kreises.
Die entsprechende Anzahl Abdrücke einer Belehrung für Diejenigen, welche der Stellvertrctungs- Assceuranz- Anstalt für die Lvospflicbtigen des Jahrs 1856 beitreten wollen, nebst einer gleich großen Anzahl von Formularien für „Beitrittserklärungen," werden Ihnen zuui vorgefchriebenen Gebrauche, unter Hinweisung auf
die Statuten der Staats-Asseeuraiiz-Anstalt für die Stellvertretung im Militärdienst (Reg.-Blatt von 1851 Seite 315), die einen Nachtrag zu diesen Statuten enthaltende Bekanntmachung vom 16. September 1853 (Reg.-Blatt von 1853 Seite 599), und ~ |
die Bekanntmachung vom 13. September 1855 (Reg.-Blatt von 1855 Seite 333), wonach die von den Theil- nehmern an der Stellvertretungs-Assecuranz-Anstalt. für das Musterungs- und Ziehungsjahr 1856 zu zahlende Einlage auf 190 fl. festgesetzt ist und die Einlagen vom 1. October l. I. an zur Assceuranz-Kasse bezahlt werden können, gleichzeitig, unter einer besonderer Eonverte, niitgechcilt werden.
Ich bemerke dazu Folgendes:
Einem Jeden, der bei Ihnen erklärt, daß er der Stellvertretungs-Assceuranz-Anstalt für die Militärpflichtigen des Jahrs 1856 beitreten wolle, ist ein Exemplar der fraglichen Belehrung zur Kenntnißnahme auszuhändigen.
Die Beitrittserklärung ist von Ihnen in Bezug auf das Jahr, die Person des Versicherten und das Datum gehörig auszufüllen und von dem Beitretenden zu unterschreiben. , > •
Die Unterschrift des Beitretenden wird von Ihnen beglaubigt und die Beglaubigung mit Datum versehen von Ihnen unterzeichnet, auch das Bürgermeistereistegel beigedrückt.
Diesem vorgängig ist die Beitrittserklärung dem Beitretendcn zu übergeben, damit dieser solche und den baaren Betrag der ; Einlage — 190 fl. — an den Vorsteher und Kassier der Stcllvertretungs-Asseeuranz-Anstalt, Grvßherzoglichen Oberst Fresenius zu Darmstadt, Rheinstraße Lik. F. Nr. 96, überbringe oder portofrei übersende.
Schließlich verweise ich Sic noch im klebrigen auf die betreffende Belehrung und erwarte, daß von Ihnen in der Stellvertretungssache mit aller Pünktlichkeit und Genauigkeit verfahren werde.
In Verhinderung des Kreisraths: .
Pietsch, |
Regierungs - Assessor,
Steckbriefe Großherzogtichen Kreisnmts Gießen.
Maria Nickel aus Stockhausen, 8 Jahre alt, welche sich außerhalb herümtreibt, soll auf Requisition Großherzoglichen Kreisamts Grünberg verhaftet werden. j». jnjjdig nffttsiA «
Heinrich Pfannmuller aus Rüddingshausen, welcher sich heimlich aus seiner Heimath entfernt hat, soll auf Requisition j Großherzoglichen Kreisamts Grimberg verhaftet werden. Er ist 36 Jahre alt, mittlerer Statur, hat dunkelblonde Haare, graue Augen und eine große Narbe zwischen Stirne und Nase.
Friedrich Schirm aus Schmalkalden, welcher sich einer Untersuchung wegen Schriftfälschung und Betrugs durch die Flucht entzogen hat, soll auf Requisition Großherzoglichen Kreisamts Erbach verhaftet werden. Derselbe ist 28 Jahre alt, untersetzter, kräftiger Statur, hat blonde Haare, braune Augen, einen aufgeworfenen Mund, eine Narbe am linken Auge und einen steifen linken Zeigefinger.


