Mittwoch den 2. Mar

AnJeigeblatt

für die

Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch und Sumkaz. - Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 ff. 30 fr., für Auswärtige >°°>. Postautschlags t ff 33 kr.

Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. Zn Gießen bei der Erpedition iCanjleibcrg Lit. «. Nr. 1.) - EinrückungSgebuhr für die g-ixaltene Eorpuszetie deren Raum S kr. Anzeigen aus verschiedenen Schriften die gespaltene Eorpuszeile 3 fr. ________________,

Amtlicher The

B e k a n n t m a ch u n g.

In der Kurhessischen Provinz Oberhcssen werden vom 18. Mai an die Fruchtmärkte Freitags, und zwar in Marburg alle 8, in Welter alle 14 Tage, abgehalten. t ~ ...

Im Landrathsbezirke Kirchhain finden in den Orten Kirchhain, Rauschenberg, Neustadt und Schwemsberg, Fruchtmarkte an dem genannten Tage statt. < ,

Gerichtliche und Privat - Bekanntmachungen.

Edictalladungen.

Zt2<>) Gieszen. Nachdem über den Nachlaß des Kaspar Wehrum von Alten­buseck der förmliche Concurs erkannt worden ist, werden alle Diejenigen, welche Ansprüche an den gedachten Nachlaß bitten, aufgc- fordert, solche sogewiß

Montag den 7. Mai l. I., Vormittags 10 Uhr, dahier anzuzeigen und zu begründen, gegen­falls sie ohne besonderes Präclusivdecret von der Masse ausgeschlossen werden.

Gießen den 27. Februar 1855.

Großherzogliches Landgericht Gießen. P l v ch.

831) Heinrich Ungewi ckel von hier, Sohn des Schuhmachers Gottlieb Unge- wickel und dessen Ehefrau Anna Elisabeth, geb. Menche, welcher bereits seit langen Jahren von hier in unbekannter Ferne ab­wesend ist, und am 21. Marz d. I. das 70. Lebensjahr überschritten hat, beziehungs­weise dessen Rechtsnachfolger werden hiermit aufgefordert, im Termine

ven 17. Juli d. I., Morgens 9 Uhr, dahier zu erscheinen, widrigenfalls der ge­dachte Heinrich Ungcwickel für todt erklärt, und dessen bisher durch einen Curator ver­waltete Vermögen den als nächsten Ver­wandten Aufgetretenen ungehindert ausgeaut- wortet werden wird.

Kirchhain am 17. April 1855.

Kurfürstliches Justizamt.

Glei m.

Versteigerungen.

Holzversteigerung im Gießener Stadt­walde.

912) Montag den 7, Mai l. I., von Morgens 9 Uhr an,

soll in dem hiesigen Stadtwalde, District Zollstockswäldchen und Tanne, nachverzeich­netes Holz öffentlich versteigert werden:

29 Stecken Eichen-Schcidholz,

20 Prügelholz,

15% Stockholz,

775 Wellen Reisholz,

1 Stecken Kicfern-Scheidholz,

22% Prügelholz,

1% Stockholz,

4725 Wellen Reisholz,

27, Stecken Fichtcn-Stockholz,

3575 Wellen Reisholz,

25 Buchen-

26 Eichcn-Stämme von 299 Cubiksuß,

13 Fichten- 116

1 Kiefern-Stamm 32

167 Fichten-Stangcn 377

3 Kiefern- 15

Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. October d. I gestattet.

Die Zusammenkunft ist auf der Grünber- gcr Straße bei der herrschaftl. Baumschule.

Hie Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen.

'Gießen am 30. April 1855.

Groszherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

D. Ebel.

Arbeitsversteigerung bei der Stadt Gießen.

896) Donnerstag den 3. Mai 1855, Vormittags 9 Uhr, sollen nachfolgende Arbeiten und Lieferungen auf dem Rathhause dahier an den Wenigst­nehmenden vergeben werden, nämlich: fl. kr.

1) Steinbrechen, veranschl. zu 118 48 2) Steinsetzen, 15 7

3) Lieferung von Kalk, ver­anschlagt zu .... 91 12

4) Sandmesscn, veranschl. zu 2 20 5) Lieferung von Lungftein- platten, veranschlagt zu . 136

6) Maurerarbeit, veranschl. zu 322 37'%

7) Handarbeit, 19 26%

8) Planirarbeit, 31

9) Schreinerarbeit, 9 52

10) Weißbinderarbeit, 4-

11) Fuhrenleistung, 255 36

Die Voranschläge können vor der Ver­steigerung hier eingesehen werden.

Gießen den 27. April 1855.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ' D. Ebel.

Versteigerung von Pappelbäumen. 895) Mittwoch den 2. Mai 1855, Nachmittags 2 Uhr, soll auf der Schoor am Neustädter Thore eine Parthie Pappelbäume und Fichtenreiser, an den Meistbietenden versteigert werden.

Gießen den 27. April 1855. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel.