Anzeigeblatt

der

Stadt und des Regierungsbezirks Gießen.

IN» Mittwoch den 3 März

Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch und Sonnabend. Preis des Jahrgangs für Einheimische l ff. 30 fr., für Auswärtige incl. Poftaufschlags 1 ff. 39 fr. Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. In Gießen bei der Erpedition (Canzleiberg Lit. B. Nr. 1.) Einrückungsgebuhr für die gespaltene Corvuszeile 2 fr.

Anzeigen aus verschiedenen Schriften die gespaltene Corpuszeile 3 fr.

Amtlicher T h e L l.

Polizeiliche Bekanntmachung.

Brodtare für Lieh vom 26. Februar 1852.

4 Pfund ordinäres Brod ........

4 ii gemischtes u ....... .

4 Loth Milchbrod . . . . . . . .

Lich am 26. Februar 1852.

16 fr.

17

1 u

Der Bürgermeister Dieterich.

Gerichtliche und Privat - Bekanntmachungen.

366) Gießen. Offene Laternenwärterstelle.

Be>. der Stadt soll eine Laternenwärterstelle auf Ve Jahr provisorisch beseht werden. Dazu qualificirte hiesige Büraer werden ihre Meldungsgesuche innerhalb 8 Tagen bei Unterzeichnetem einreichen.

Gießen den 26. Februar 1852. Der Bürgermeister

* ' Hch. Ferber.

Edictalladung.

381) Gießen. Forderungen und Ansprüche jeder Art an den Nachlaß des am 18. December 1851 ohne bekannte Er­ben verstorbenen Abraham Stern in Lollar sind bei Meidung stillschweigend er­folgenden Ausschlusses von der Masse im Termin

Mittwoch den 24. März 1852, Vormittags 10 Uhr,, dahier geltend zu machen.

Gießen den 18. Februar 1852.

Gr. Hess. Landgericht Heyer.

Versteigerungen.

346) Gießen.

Gutsversteigerung.

Die zum Nachlasse der Wittwe des ver­storbenen Oekonomen Carl Koch zu Gießen gehörige Besitzung, bestehend in Hvfrailhe und 85 Morgen Gut, soll erbvertheilungs- halber

Mittwoch den 17. März d. I., Vormittags 10 Uhr, auf dem Rathhause dahier im Einzelnen

oder im Ganzen öffentlich meistbietend ver-! steigert werden.

Die Hofraithc ist neu erbaut, unmittel­bar an der von Kassel nach Frankfurt füh­renden Landstraße und ganz nahe bei dem Bahnhofe der Main-Weser-Bahn gelegen, und besteht aus einem schönen Wvhnhause mit 9 heizbaren Zimmern, 4 Kabinetten, \ 2 Küchen, Keller und Speisekammer, einem großen Nebeubau mit 3 heizbaren freund­lichen Zimmern, mit Stallungen und einer Chaisen-Remise und aus den nöthigen Oekonouüegebäuden mit vollständig einge­richteter Brennerei, 26 Morgen gutes Acker­land; ein Blumengarten und ein großer Gemüsegarten grenzen unmittelbar an die Hofraithc. Die Besitzung, auf welcher seit­her eine gute Milchwirthschaft betrieben wurde, eignet sich auch zu einem Land­sitze, wegen der Nähe des Bahnhofs zu einem Gasthof oder auch zu einer Fa­brikanlage. Auf Verlangen kann ein vollständiges Guts-Inventar mitverkauft werden.

Gießen den 23. Februar 1852.

Der Bürgermeister Hch. Ferber.

398) Gießen.

Hoiz'versteigcrung im Gießener Stadt­walde.

Montag den 8. März l. I., von Morgens 9 Uhr an, soll in dem hiesigen Stadtwalde, District Hochwarie, Mühlkopf und Utersbrunnen, nachnerzeichnetcs Holz öffentlich versteigert werden:

13 Stecken Buchen-Scheidholz,

80% ii Prügelholz,

99 ii Stockholz,

3231 Wellen Reisholz,

50 Stecken Eichcn-Scheidholz, 132% ii ii Prügelholz,

164 Stockbolz,

3749 Wellen Reisholz,

5 Stecken Erlen-Scheivholz,

16 Prügelholz,

24% ii ii Stockholz,

675 Wellen » Reisholz,

2 Stecken Fichten-Stockholz,

50 Wellen Reisholz,

4 Stecken Weiden-Scheidholz,

75 Wellen Reisholz,

1 Stecken Aspcn-Scheidhvlz,

25 Wellen Kiefern-Reisholz,