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Die Betheiligten bestreiten das Fortbestehen der Forderungen, behaupten deren Abgetragensein und haben das Löschen der Psandeinträge beantragt.
Diesem Gesuche wird Statt gegeben und das Löschen der Psandeinträge vollzogen, wenn Einsprache binnen 6 Wochen dahier nicht erhoben wird. We? hiernach Ansprüche an die betreffenden Forderungen, T68i). Einsprache gegen das Löschen der Einträge in den Pfandbüchern bilden will, muß es binnen der oben bestimmten Frist thun, widrigenfalls diese unberücksichtigt bleiben,
Grünbcrg den 6. August 1850.
Großh. Hess. Landgericht daselbst.
Wclcker. Thaler.
Besondere Bekanntmachung.
1845) Gießen.
Bekanntmachung, die gerichtliche Anzeige und Geltendmachung der aus dem Sommersemester 1850 herrührenden gesetzlichen Forderungen an Studirende betreffend.
Da das gegenwärtige Studien-Semester mit der ersten Woche deS Monates September schließt, so müssen die gesetzlichen Forderungen an Studirende aus diesem Semester längstens bis zum 7. September d. 3-, mittelst in jeder Beziehung genau specificirter Rechnungen, bei der unterzeichneten Behörde zur Anzeige gebracht und längstens bis zum 9. November d. I. gerichtlich geltend gemacht werden, widrigenfalls diese Forderungen den ihnen durch Artikel 136 der Disciplinarstatute für die Universität Gießen zugewiesenen Vorzug verlieren.
Gießen am 28. August 1850.
Großh. Universttätsgencht Dr. Trygophoruö.
LMlftr. m ±
146 Acker, jetzo Garten un Waldpförter Felo rechts der Chaussee, auf den Herrschaft!. Wiesen,
Grundb.
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Versteigerungen.
1610) Gießen.
Montag den 16. September d. I., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigcm Rathhaus der dem Adolph Heimreich dahier zustchende Garten, als:
3%0a 155 Wiese daselbst,
öffentlich meistbietend versteigert werden.
Gießen den 29, Juli 1850.
Der Beigeordnete Rühl.
1609) Gießen.
Montag den 16. September d. j., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhaus der dem Metzger Friedrich Möhl I. dahier zustehender Acker, als: Grundb. UlKlftr.
384 Acker in den Güntersgraben, öffentlich meistbietend versteigert werden.
Gießen den 29. Juli 1850.
Der Beigeordnete Rühl.
1840) Gießen.
Montag den 16. September, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhaus auf freiwilligen Antrag der Erben des Zimmermeisters Dalthaser Herbert dahier die denselben zustehende Immobilien, als:
Grundb. lHKlftr.
10 Hofraithe in der Neustadt, neben Gg. PH. Gail, i/ 24 Hofraithe in der Mühlgasse,
yi33 204 Acker zwischen Gleiberger und
kleinem Grasweg,
y 51 Acker am WiSmarerweg und
an der Lahn,
2Z. 300 Acker daselbst,
7.22 325 Acker links am Krofdorferweg,
s/124 3 04 Acker daselbst,
3/l27 137 Acker daselbst,
’/ 436 Acker zwischen dem Gleiberger
und kleinen Grasweg,
y 76 Acker an der Weilburger Grenze,
am Katzenfeld,
SZ6. 80 Acker daselbst,
y, . 183 Acker auf dem Fluthgraben in
der Au, y3o„ 183 Acker daselbst,
s/ 80 Acker daselbst,
y. , 80 Acker daselbst,
y 263 Acker auf den Gleibergerweg
stoßend,
7Z,C 58 Acker daselbst,
7/ 294 Acker zwischen dem Gleiberger
und kleinen Grasweg,
7132 — Acker daselbst,
7/ 386 Acker, die krummen Aecker, auf
den Gleibergerweg stoßend, i%na 273 Acker auf die Chaussee, hinter
der Pulvermühle,
17/., 54 Acker am Hamm,
-y 82 Acker hinter dem Wallbrunnen,
4<y137 436 Acker an den Schwarzlachsgär
ten, am Fluthgraben,
öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen den 27. August 1850.
Der Beigeordnete
Rühl.
1844) Gießen.
Versteigerung von Bauarbeüen.
Montag den 2. September, Vormittags 9 Uhr, sollen im Büreau des Unterzeichneten nachstehende,


