230
Risse, Voranschlag und Versteigerungsbedingungen liegen in genanntem Bureau den Interessenten zur Einsicht offen.
Grünberg den 27. März 1 850.
Der Gr. Hess. Kreisbaumeister des Baubezirks Grünberg.
Noak.
Feilgeboten.
651) Gießen. Die den I. B. Seipps Erben zu Gießen zustehende, auf dem Gleiberg gelegene Besitzung, bestehend aus einem Wohnhause, einer Scheune, einer Halle, mehren Ställen, Kellern und Gärten, soll entweder verkauft oder verpachtet werden. Der demnächstige Besitzer kann um so mehr aus vortheilhaften Betrieb der daselbst schon lange Jahre hindurch sehr besuchten Wirthschaft rechnen, als die Bewohner Gießens und der Umgegend der schönen Lage und Aussicht wegen häufig Spaziergänge dahin unternehmen. Besonders be- merkeuswerth ist, daß in besagtem Locale neben der Wirthschaft jedes andere Geschäft mit Erfolg betrieben werden kann. Nähere Auskunft hierüber ertheilt I. B. Seipps Wittwe.
624) Gießen. Seidenhüte neuester Faaon empfiehlt PH. Lüdeking.
441) Gießen. Wegen Räumung Meines Lagers von Cigarren offerire ich dieselben, bei Abnahme von y,0 Kistchen, zu den Einkaufspreisen und bemerke, daß bei Bündeln von 25 Stück nur ein kleiner Preisaufschlag statt findet.
G. Schmidtborn.
640) Gießen.
Emp fehlung.
Emc schöne Auswahl der neuesten Gegenstände in Gold- und Silberwaaren, besonders in Gürtelschnallen , zDamennadeln, Bontons , Ohrringen, Broschen re., sowie in Taschenuhren habe ich wieder erhalten; zugleich verfehle ich nicht, wierderholt tu Ennnerung zu bringen, daß ich stets alle in dieses Fach eustchlagende Reparaturen, sowie neue Arbeiten zur Zufriedenheit meiner geehrten Abnehmer ausfuhren werde. I. Hanau,
Uhrmacher und Goldarbeiter.
622) Gießen. 30 Centner gutes Heu sind zu verkaufen bei August Zimmermann
in den Neuenbäuen.
650) Gießen. Eine Hofraithe in Rödgen, die aus einem Wohnhaus, Ställen, Scheuer, Hof- raurn und Hausgarten besteht, eingezäunt und in bestem Zustande ist, soll aus^der Hand verkauft oder verpachtet werden. Das Nähere ist bei A. Balser m Gießen zu erfahren.
631) Hessenbrücker Hammer.
Braunkohlen-Bergwerk
bei dem Hessendriicker Hammer, den 25. Mär; 1850.
Von heute an werden die Braunkohlen zu nachfolgenden herabgesetzten Preisen abgegeben:
ganz holzige Kohlen, per Centner 17 fr.,
grobe Stückkohlen, » „ 13 „
gute Brockkohlen, „ „ 10 „
seine desgl. „ „ 8 „
Die Braunkohlen werden auf der Grube nicht gewogen, sondern in einem 8 Centner haltenden Kasten gemessen, welcher im Lichter
57 Zoll lang,
3 7 „ breit,
2 2,8 „ hoch, Darmstädter Maß
ist und 48 Darmstädter Cubikfuß (nahe einem halben Stecken) hält.
630) Gießen.
Die Holzhandlung
»on Friedrich Kecker in FranKsnrt a? M.
von der Friedberger Warte aus der erste Diehlhof links, empfiehlt ihr Lager aller Sorten Bau- und Werkholz, ferner in Dielen, Eichen- und Kiefern-Holz und verspricht bei reeller Bedienung die billigsten Preise. Auch können die Pferde in gute Stallung eingestellt werden.


