Ausgabe 
29.6.1850
 
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931) Gießen. Ich verfehle nicht, einem ge­ehrten Publicum die ergebene Anzeige zu machen, daß ich den bevorstehenden Gießener Markt aber­mals mit meinen längst berühmten.Offenbacher Pfeffernüssen (in 2 Sorten) besuchen werde. Außer diesen und vielen andern vorzüglichen Conditorei- Waaren empfehle ich noch besonders: magenstär­kendes Magenbrod, Theelebkuchen, Nürnberger und Baseler Mandellebkuchen, Wurmkuchen, ächte Acker- männische Brustpapilloten- ic. und bitte um recht zahlreichen Zuspruch.

Meine Bude ist vor dem Neustädter Thor mit Firma Urff und Sohn.

Zu vermiethen-

1370) Gießen. In Lit. A. Nr. 182 am Lindenplatz ist eine Familienwohnung zu vermiethen und alsbald beziehbar.

1328) Gießen. Das seither von Herrn Hof- gerichts-Secretär Balser bewohnte, und mit allen Bequemlichkeiten versehene Logis ist anderweit zu vermiethen und bis den 1. September d. I., auf Verlangen auch eher, zu beziehen.

Daniel Stamm.

1371) Gießen. In der Lindengasse ist eine Scheuer zu vermiethen und Näheres in Lit. A. Nr. 182 zu erfahren.

1352) Gießen. Eine Scheuer ist zu vermie­then bei . Wilh. Schmall.

Vermischte Nachrichten.

1372) Gießen. Die Besitzer der Wiesen in der Bewässerungsanlage von der Gänsmühle bis aus die städtischen Wiesenviertel werden auf

Montag den 1. Juli, Abends 8 Uhr, in das Darmstädter Haus cingeladen, um die Rechnung von 1819 zu prüfen und das nun baldige Wässern zu berathen.

Gießen den 25. Juni 1850

Der Ausschuß.

1363) Gießen. Die für den 3. Juli d. I. bestimmte Clubbpartie auf der Badenburg ist wegen des auf diesen Tag fallenden Marktes auf

Freitag den 5. Juli verlegt worden.

Der Gesellschafts-Vorstand.

1349) Gießen. Indem ich hiermit zur An­zeige bringe, daß der Schwimmunterricht in meiner Schwimmanstalt am Alexander-Wellenbad bereits seinen Anfang genommen hat, bemerke ich, daß noch fortwährend Anmeldungen hierzu statt­finden können und bitte, dieselben von

Morgens 1012 Uhr,

in besagter Anstalt bei mir machen und in Bezug auf die Zeit, sich mit mir besprechen zu wollen.

Gießen den 27. Juni 1850.

Faber, Schwimmlehrer

1369) Darmstadt.

Allgemeine Militär - Stellvertretungs-Anstalt.

Ein st eh er' betreffend.

Diejenigen im Musterungsbezirk Grünberg wohnhaften militärtauglichen Leute, welche entweder bereits gedient haben und nicht länger als ein Jahr beabschiedet sind, oder bei einer früheren Musterung ein Freiloos gezogen haben und bei der nächsten Truppencompletirung entstehen wollen, können sich am letzten MusterungStage, den 5. Juli Morgens mit den vorgeschriebenen Zeugnissen des Ortsvorstands und Pfarramts versehen, bei dem Agenten der allgemeinen Militär-Stellvertretungs-Anstalt, Herrn Kauf­mann Peppler in Grünberg melden, um nach vorheriger ärztlicher Prüfung im Falle ihrer Tauglichkeit als Einsteher angenommen zu werden.

Die KriegSreserviften, welche cinstehen wollen, haben sich ebenfalls bei dem Herrn Agenten zu melden.

Diejenigen, welche sich später anmelden, haben es sich selbst zuzuschreiben, wenn sie nicht berück­sichtigt werden können.

Die Herren Bürgermeister werden ersucht, den Einstandslustigen dies eröffnen zu wollen.

Darmstadt den 25. Juni 1850. Friedr. Vogel, Dr. jur.

1589) Gießen.

Die Feuer - Bersicherungs - GesellschaftColonia", welche durch die Verordnung vom 26. November 1847 der Aachen-Münchener Gesellschaft, als ein in­ländisches Institut des Großherzogthums, gleichgestellt wurde, bietet dieselben Garantieen und Vortheile dar, wie jene Gesellschaft.

Der unterzeichnete Agent ist zur Annahme von Versicherungs-Anträgen auf bewegliche Gegenstände jeder Art, und zur Ertheilang jeder gewünschten Auskunft bereit. Antragbögeu zur Versicherung können bei demselben unentgeltlich in Empfang genommen werden.

Gießen den 27. August 1849. Der Agent der Colonia.

G. Schmidtborn.