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Die Anträge in den ersten vier Monaten dieses Jahres sind im Vergleich zu denen in 1849 größer, dagegen ist die Zahl der Todesfälle kleiner, jedoch die darauf zu zahlende Summe bedeutender.

Wir geben uns der Hoffnung hin, daß die wachsende Geneigtheit, für die Angehörigen zu sorgen, w"it>r ""hal^'de Ruhe im Laude mehr und mehr zunehmen und mithin das Versicherungsgeschäft er- Berlin den 4. Mai 1850.

Direktion der Berlinischen Lebens-Versicherllngs-Gesellschaft

E. Baudoin C. W. Brose. M. Magnus. F. Lütke. Directoren.

Lobeck. General-Agent.

Vorstehen^u Rechenschafts-Bericht bringe ich hierdurch zur öffentlichen Kenntnis?, mit dem ergebenen Bemerken, daß Geschäfts-Programme bei mir unentgeldlich ausgegeben werden.

Gießen den 13. Mai 1850. Joh. Bath Noll,

Agent der Berlinischen Lebens-Versicherungsgesellschaft.

. Darmstadt und Gießen.

MZLgemeiZte MiLitäv - SteMexteetMIHs-AZrftalt.

. Diejenigen zur 1849r Musterung gehörigen Leute, welche nach dem Allerhöchsten Edict vom 21.

. .-t. nun noch zum Dienst einberuseu werden, und sich vertreten lassen wollen, können tüchtige Einsteher durch mich erhalten und wollen sich dieselben bald möglichst an mich ober die Herrn Agenten der An­stalt wenden. *

Darmstadt den 23. Mai 1250. Fr. Vogel, Di. jur.

3u Vorstehendem fuge ich noch bei, daß ich gerne bereit bin, jede weitere Auskunft zu geben. Gleiten den 25. Mai 1850. Franz Peppler.

^^89) Gießen.

Die Feuer - Verftchernngs - GesellschaftColonia", welche durch die Verordnung vom 26. November 1847 der Aachen-Münchener Gesellschaft, als ein in« Endliches Institut- des Großherzogthums, gleichgestellt wurde, bietet dieselben Garantiecn und Vorthcile dar, wie jene Gesellschaft.

s. unterzeichnete Agent ist zur Annahme von Versicherungs-Anträgen aus bewegliche Gegenstände jeder Art, und zur Ertheilung jeder gewünschten Auskunft bereit. Antragbogen zur Versicherung können be, denselben unentgeltlich in Empfang genommen werben.

®iejien den 27. August 1849. Der Agent der Colonia

G. Schmidtborn.

1114) Gießen.

und Seiden Wafichsder.

Die vorzüglichste Kunstwascherei Frank­furts hat, zur Bequemlichkeit der Damen, mir die Agentur ihres Geschäfts für hier und die Um­gegend übertragen. Da ich von den Leistungen dieser Kunstwascherei hinlänglich überzeugt bin, so darf ich hinzufügen, das in ächt türkischen Shawlö, sowie in allen Wollen- und Seidenstoffen, das bei­nahe Unglaubliche geleistet wird. Nicht allein, daß die Farben nicht verlieren, sondern noch mehr Leb­haftigkeit erhalten, ist die schwere Ausgabe, die diese Kunstwascherei nur allein besitzt. Seiden- und Sammetbänder, die der Schmutz unansehnlich gemacht, werden wie neu hergestellt. Billig gestellte Preise, nach Verhältniß des Gegenstandes und stets prompte Beförderung, dürften mich den geehrten Damen ge- neigteft empfehlen.

Gießen, im Mai 1850.

M. Heß.

1067) Gießen. Die diesjährige Haupt« versammlwng des Oberhessischen Zweig­vereins der Gustav-Adolf-Stiftung wird, eingetretener Hindernisse wegen, nicht, wie es An­fangs beschlossen war, am 29. Mai zn Biedenkopf, sondern am,5. Juni, Morgenö 10 Uhr, zu Gießen im Saale des Busch'schm Gartens, stattfinden. Die Versammlung der Deputirten findet am Abende des 4. Juni in demselben Locäle statt.

Gießen den 20. Mai 1850.

Per Ausschuß des Gberhessischeu Aweigvereins der Vustau-Adotf-Stistung.

1075) Heuchel Heimer Mühle. Nächsten Mittwoch, als den 29. Mai, findet

Harmonie-Musik

von dein Musikcorps des Wetzlarer Garde-Regiments daselbst statt.