Ausgabe 
23.2.1850
 
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öffentlich meistbietend versteigert werden. Der Zu- sammenkunflsort ist an dem Fußweg von Beuern nach Allertshausen am Climbacher Wald.

Man ersucht die Herren Bürgermeister dieses im Interesse ihrer Ortsangehörigen bekannt machen zu lassen.

Climbach am 13. Februar 1850.

Der Bürgermeister Schmidt.

317) Oberohmcn.

Montag den 25. d. Mts., Morgens 8 Uhr, sollen im Riedeselischen Hof zu Oberohmen, nach­stehende Gegenstände versteigert werden:

1) 8 Pferde, worunter 1 zweijähriges Mut­ter-Fohlen ist, das Pferdegeschirr mit ein­begriffen ,

2) 7 fette Ochsen,

3) 6 tragbare Kühe,

4) 6 tragbare Rinder,

5) 11 ein- und zweijährige Stiere,

6) 1 zweijähriger Fasselochs,

7) 1 halbjähriger Fasselochs,

8) 2 Mucken mit 16 Ferkeln,

9) 4 Mastschweine, worunter 1 Eber,

10) 1 fettes Schwein,

11) 24 Mutterschaafe mit 24 Lämmer, \ 12) 4 tragbare Mutterschaafe,

13) 2 gelte Schaafe,

14) 8 jährige Mutterlämmer.

Oberohmen den 20. Februar 1850.

Pachter Horst' s Erben.

F e i l g e b o t e n.

208) Gießen. Bettzwilliche und Federleknen, beide in sehr ge­schmackvollen Mustern und guter Qualität, Böhmische Bett- u. Üeber- zuasleinen, Bettfedern und Flaumen empfiehlt L. I a h r e i s,

am Markt.

327) Gießen. Ein am Nahrungoberg, nach dem alten Feld zu, gelegener, 49 Rütben haltender Garten, ist aus freier Hand zu verkaufen oder auch auf mehrere Jahre zu vermicthen. Das Weitere bei der Erpedition zu erfragen.

310) Gießen. Ich beabsichtige meine zwei Pferde zu verkaufen. Lusttragende können dieselben bei mir einsehen. Joh. H. Busch, im Garten.

306) Gießen. Gute Sorten Aepfel-, Zwetschen- und Sauerkirschbäumchen, Baumstangen, Schießer­stangen, gelbe SetzlingSweiden, Dornwellen, große und kleine Bindweiden verkauft L. Hartmann, in der Schanz.

206) Gießen. Ich Endesunterzeichneter habe die Ehre, einem geehrten Publikum bei herannahen­dem Frühjahr alle Sorten Samen, als: Blumen-, Gemüse-, Feld-, Gras- und Wald-Samen, für deren Aechtbeit garantirt wird, ferner ausgezeichnete Rosen, sowohl für in Töpfe, als auch ins freie Land, ertra gefüllte Nelken ober Grasblumen, Georginen, Obst­bäume, Hochstämme als auch Zwergbäume, Wein­reben zu empfehlen und können für die Bewohner der Stadt Gießen fortwährend schriftliche Bestellungen bei Herrn Sartorius auf dem Seltersweg gemacht werden, deren ich recht zahlreich entgegen sehe.

Georg Klees, Kunstgärtner aus Büdesheim in der Wetlerau.

207) Gieß en. Feinster Braun­schweiger und Pöppches-Flachs, Ita­lienischer und Deutscher Schuhma- cher-Hanst, auch Hanstgarne bei

L. Jahr eis.

307) Gießen. 70 Centner Hell, hiesiges Gewächs, sind zn verkaufen bei

Friedrich Wirth, wohnhaft in der Neustadt.

316) Gießen. Ich bin willens, mein Haus auf dem Reichensand unter guten Bedingungen aus freier Hand zu verkaufen. Es enthält 7 heizbare Zimmer, nebst Kammern, Küchen, 3 Sparherde, 2 Wafchkessel, Hofraum, Brunnen, doppelte ebener, Stallung, V4 Mrg. Hintergarten mit guten Obst- bäumen, Blumen und fließendem Wasser versehen, alles in gutem Zustand. Liebhaber können sich bei mir melden.

Auch habe ich gute Frühkartoffeln und etliche Wagen voll Dünger zu verkaufen.

H. Schmitt, Gärtner.

332) Gießen. Dreißig Centner gutes Heu sind zu verkaufen bei H einr ich F e r b e r.

211) Gießen. Ein Stielischer Waagbalken nebst Gewichten ist aus der Mäusburg, Lit. B. Nr. 30 billig abzugeben.

318) Gießen. Ich bin gesonnen mein Wohn­haus aus freier Hand zu verkaufen ober den 15. März versteigern zu lasfen. Philipp Römer.

308) Gießen. Hafer- unb Gerstenstroh, Ried- gras unb Heu von der besten Sorte, ist zu ver­kaufen in Lit. C. M. 184 in der Caplansgaffe.

315) Gießen. Es liegen 4 bis 5 Stecken Backscheiter vor dem Wallthore zu verkaufen. Das Nähere unter Lit. A, M 128.

319) Gießen. Ein Haufen Mist ist zu ver­kaufen bei Philipp Römer,

in der Löwengasse.