352
1065) Gießen.
Brennholzltefcrung.
Donnerstag den 6. Juni, Vormittags 10 Uhr, soll auf der Universitäts-Canzlei die Lieferung non 4o Stecken Buchen-Scheidholz in das hiesige Gymnasium an den Wenigstnehmenden versteigert werden.
Gießen am 2t. Mai 1850.
Gr. Hess. Gymnasialkasse. Martin.
1027) Marburg.
H o l z v e r st e i g e r u n g.
Montag den 27. d. Mts., werden in den Freiherrlich ». Milchling'schen Waldungen bei Trais folgende Holzquankitäten zum Verkauf gebracht, als
I. im Forstort Neuewald:
1 Klafter Felgenholz,
10% n Buchen-Scheidholz,
% u n Prügelholz,
%4 u Eicken-Schbidholz,
3% Schock Buchen-Reifer,
1% „ u Stamm-Reiser,
49/16 Klafter Erdstöcke;
II. im Ohniwäldchen:
6 Stück Eichen-Pfostenholz, von 125 Cbikf., 22 „ kurzes Streckholz, von 6i5 „
5 „ langes u von 155 ,,
1 Klafter Schalholz,
% „ unspaltbares Holz;
III. im Forstort Niederseilbach:
1 Stück Eichen-Pfostenholz, von 32 Cbikf., 2 ii kurzes Streckholz, von 90 „
1 „ langes „ von 71 „
3 „ Schalholz;
IV. im Forstort Oberseilbach:
9 Stämme Pfostenholz, von 293 Cbikf., 15 „ kurzes Streckholz, von 1500 „
3 „ langes u von 374 »
3% Klafter Schalholz,
1 Buchen-Abschnitt, von 20 Cbikf.,
4 Klafter Buchen-Scheidholz,
6% n " Prügelholz,
34 „ Eichen-Scheidholz,
4 H II Prügelbolz,
73/4 Schock Zopf-Reiser,
35 Klafter Anbruchsholz, 3% " Erdstöcke und
174 „ unklafterbarcs Holz.
Kaufliebhaber werden mit dem Bemerken bei dieser Versteigerung andurch in Kenntnih gesetzt, daß die Ausbietung obigen Gehölzes am gedachten Tage Morgens präcis 8 Ubr im Forstort Neuewald beginnen, hierauf die Fortsetzung im Revier Ober- und Niederseilbach gemacht und die Licitation im Ohniwäldchen beendet wird. Bei annehmlichen Geboten erfolgt alsbald der Zuschlag.
Marburg den 14. Mai 1850
Freih. v. Milchling'sche Revenuen-Rentei. Ä. Schenck.
1064) Gießen.
Brennholzliescrung.
Donnerstag den 6. Juni, Vormittags 10 Uhr, soll auf der Universitäts-Canzlei die Lieferung von 350 Stecken Buchen-Scheidholz an die hiesigen Universitäts-Anstalten an den Wenigstnehmenden versteigert werden, wozu man Liebhaber einladet.
Gießen am 21. Mai 1850.
Gr. Hess. Uisiversiiäts-Rentamt. Martin.
F e i l g e b o t e n.
1072) Gießen.
Diejenigen Leidenden,
welche sich bisher weder selbst, noch im Kreise ihrer Bekannten von der heilkräftigen Wirksamkeit der Goldberger'schen Ketten zu überzeugen Gelegenheit hatten, mache ich auf den im Druck erschienenen Zweites; Jesheesbemcht
über die Heilkraft und Wirksamkeit der Kaiserl. König!. Oesterreichisch Privilegirtcn und König!. Preuß. concessionirten Goldberger'schen galvano-eleetrischen Rheuma- tismas-Ketten aufmerksam und ist diese, für Alle, die an gichtischen, nervösen und rheumatischen Hebeln leiden, so höchst wichtige Schrift unentgeldlich bei mir zu haben. Diese segensreichen Erfolge, bestätigt in amtlich beglaubigten Attestaten von mehr denn Ein Taufend Sanitäts-Behörden, renomirten Aerzten und hochachtbaren Privatpersonen aller Länder Europas, rechtfertigen sicherlich die Celebrität der Gold b er gerochen Ketten und bieten die größte Bürgschaft für deren gerühmte und gepriesene Heilkraft.
Von dem Erfinder und Verfertiger dieser Ketten, Herrn I. T. Goldberger in Berlin, vormals in Tarnowitz, ist mir feit Jahr und Tag der alleinige Verkauf für den hiesigen Ort übergeben und halte ich sonach mein wohlassortirtes Lager der Goldberger'schen Ketten in der Original- Verpackung, zu den festgestellten Fabrikpreisen (a Dtück mit Gebrauchsanweisung 1 Thl. stärker- ä 1 Thl. 15 Sgr. und in doppelter Construction gegen veraltete liebel ä 2 Thl., sowie schwächste Sorte ä 15 Sgr.) bei Bedarf zur geneigten Abnahme bestens empfohlen.
Gießen im Februar 1850. Frech


