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Beerdigte.

Den 15. September. Wilhelm Mathäus Schaff­ner, Schneider, des verstorbenen Hautboisten, Heinrich Jacob Schaffner, ehelicher Sohn, alt 50 I. 24 T., gestorben den 13. September. . ,

Den i 6. S eptember. Friedrich Gustav Ferber, des verstorbenen Bürgers und Universitäts-Buchhändlers, Balthasar Christian Ferber, ehelicher Sohn, alt 8 I. 3 M. 20 T., gestorben den 14. September.

Den 18. September. Luise Wepland, des »er- storbenen Gr. Pfarrers in Kleestadt, im Regierungsbezirk Dieburg, Ludwig Wcpland, eheliche Tochter, alt 17 I. 9 M. 24 T., gestorben den 16. September.

Die Pfarrgcschäste in der nächsten Woche be­sorgt Pfarrer Bonhard.

Angekommene und abgereiste Fremden

In den Gasthäusern.

Im Rappen: Irl Mühlberger v. Berlin. Hr. Diehl, gtent v. Berlin. Hr. Müller, Phpsik.-Arzt v. Battenberg, prn. Kfl. Heller v. Meiningen, Langheinrich v. Schlitz, Koch v. Mainz, Feldhausen v. Bremen, Reinhard v. Wei­mar, Neubeck v. Mainz, Bona v. Nordhausen, Schaumberg v. Alsfeld, Schmitz v. Dücen, Kranz v. Bremen u. West­heim v. Frankfurt. Fr. v. Baumbach v. Hanau Hr. Greis, Stud v. Frankfurt. Hr. v. Gladom, Gutsbes. v. Schlesien. Hrn. Stent Griffin u. Limpkinson v. London. Hr. Glas, Bürgerm. v. Selters. Hr. Aalap, Gutsbes. v. Nieder- weisenstein. Hr. Siegfrieden, Acres, v. Darmstadt. Hr. Frank, Milit. v. Steife. Hrn. Stent Harrison u. Barker v. London. Hrn. Kfl Steffen v. Neuwied, Langhals v. Cöln, Berthold v. Hammeln u. Wönk v. Carlshafen.

Im Einhorn: Hr. Momberger, Decan-Rechn, v. Schotten. Hr. Marchard, Rect. v. Linz. Hr. Kohlert, Prof v Breslau. Hr. Görtz, Dircct. v. Darmstadt. Hr. Simon, Fabrik, v. Elberfeld. Hr. Heitenfuß, Hültenbes v. d. Friedrichshütte. Hrn. Kfl. Borger v. Frankfurt, Schott u. Orb v. Mainz, Schulz v. Frankfurt, Kaiser v. Offen­bach u. Goldmann v. Stuttgart. Hr. Metz, Advoc. v. Darmstadt. Hr. Bergheimer, Partik. v. Leipzig. Hr. Butt­ler, Milit. v. Hanau. Hr. Völker, Oberger -Rath v. Haar- bürg Hr. Dahlfeld, Fähndrich v. Saarlouis. Hr. Neuhof, Oecon. v. Oberursel. Hr v. Strauch, Stent, v. Berlin. Hr Glockenberg, Rent. v. D-esden. Hr. Erwings, Colon, v. England. Hr. Ewerth, Part. v. Magdeburg. Hr. Graf MolackowSky v. Rußland. Hr. Heinzinger, Lieutn. v. Saar- louis. Hr. Holzbeck, Maler v. München. Hr. Düldenreich, Poftbeamt. v. Münden. Hrn. Kfl. Hellgoth v. Nürnberg, Weder v. Vlotho, Schlecker v. Bremen u. Rothmüller v. Magdeburg.

vom 18. bis 20. September 1850.

Im Print Carl: Hr. Bechtold, Fabrik, v. Bielefeld. Hr. Reinhold, Apothek. v. Cöln. Hr. Heiler, Dr. v. Jena. Hr. Bretter, Oecon. v. Höchst. Hr. Rapp, Spedit. v. Hatzfeld. Hrn. Oecon. Knüvpel v. Eckertshausen, Krauß v. Bergheim, Wickenhofer v. Alleudorf u. Presser v. Berg­heim. Hrn. Kfl. Schürmann v. Lennep, Carle v. Jferlohn, Flünz v Eckertshausen, Stark v. Allendorf, Eckel v. Bü­dingen u. Weinert v. Leipzig. Hrn. Färber Schneider v. St. Goar u. Fendt u Krumm v. Schotten. Hrn. Oeeon. Gop v. Heldenbergen, Hartin v. Kaichen, Kraft v. Ober­ohmen u. Gütlich v. Wehrheim. Hr. Römer, Conferv. v. Wiesbaden. Hr. Obert, Schaufp. v. Dresden. Hr. Det- mund, Stud. v. Bonn.

Im Darmstaedter Haus i Hrn. Geschäfts!. Heil V. Vilbel, Schuhmann! v. Ockstadt, Gicster v. Großkarben, Gräf v. Langenkooben, Wagner v. Oberau, Müller v. Höchst, Wolf u. Sukol v. Petterweil, Schneider v. Rodheim, Blumenfeld v. Rennertshausen, Stern v. Selters, Borger v. Freienfeen, Weidig v. Wetzlar, Ditschler v. Büdingen, Schäfer v. Basdors, Appel v. Selters, Fei v. Holzhausen, Hauch v. Darmstadt, Bock, Engel u. Bach v. Ernsthausen Appel v. Bellmuth.

In den Privathäusern.

Bei Hrn. Holberg: Frl. Sternlein v. Frankfurt. Bei Hrn. Conduct. Lang: Frl. Gerbig v. Alsfeld. Bei Hrn. Stentm Schott: Hr. Klingelhöffer, Landr. v. Bieden­kopf. Bei Hrn. Geh-R. Dr. Nebel: Hr. Dr. Nebel, Oberarzt v. Darmstadt. Bei Hrn. Dr. Dietz: Frl. Wei» v. Nidda. Bei Secret. Balser: Hr. Venator, Steuer- Comm. v. Schlitz. Bei Hrn Prof. Dr. Scharpf: Frl. Greiner v. München u. Hr. Scharpf v. Mannheim. Bei Hrn. Mandat. Frank.- Hr. Kleintopf v. Battenfeld u. Frl. Kipper v. Battenfeld.

Buntes.

Novelle von

BerrrH hd ® u f 6 Ä»

(Fortsetzung.)

Mein Mann?!" rief die Dame verwundert. Das geht nicht! Ich sehe gar nicht ein denn in die langweilige Gesellschaft komme ich frühzeitig genug. Gib mir Waschwasser dann will ich meine Chocolade im Bette trinken und der General mag nur kommen."

Ihre Befehle wurden erfüllt und eine Viertelstunde später trat der General bei seiner Gemahlin ein, die noch immer das Bett nicht verlassen halte. Gewöhn­lich war ihre Farbe ein wenig blaß, nur leicht ange­haucht von rosigen Lichtern, heute spielte ein tieferer (Sarmin , wechselnd nach dem erregbaren Sinne der jungen Frau, auf ihren Wangen und gab ihr einen so unwiderstehlichen Liebreiz, daß sich das Entzücken darüber in den Augen des alten Herrn malte. Denn ein alter Herr war der General allerdings, wie es

eine Ercellenz vor 1806 nicht anders sein konnte, wenn auch das Avancement in chureöllnischen Diensten, wo derselbe gestanden, Einzelne ein wenig rascher empor brachte, als in den Heeren der größern deutschen Mächte.

Für den Maler wäre es ein recht hübscher Vor­wurf zu einem Bilde des schlagendsten Kontrastes ge­wesen , als sich der General auf den Wink der Er- laubniß neben das Bett seiner Frau setzte in Jedem aber, der das Verhältniß der Beiden kannte, erregte es Mitleid. Sehen sie nur den kerzengraden steifen alten Mann mit dem zurückgekämmten Haar, das keinen Puder mehr brauchte und dem langen Zopfe, den er noch alle Morgen nach militärischer Vorschrift wickeln läßt, sehen sie das braune mit Runzeln be­deckte Gesicht, glatt rasirt durch den Kammerdiener, dessen geschickte Hand allein die Furchen zu tractiren versteht, kein Haar der Augenbraunen, das nicht lang und störrig in eigener Richtung ausgefahren wäre, die Auge» selbst unter der tief geschnörkelteii Haut saft