552

Zu vermiethen-

1719) Gießen. Zwei möblirte Zimmer fitib zu vermiethen Lil. B. Nr. 30 auf der Mäusburg.

1718) Gießen. 3« Lit. D. Nr. 189 auf dem Marktplatz ist ein möblirteö Zimmer mit Cabinet auf nächstes Semester zu vermiethen,

1682) Gießen. In Lit.B. Nr. 1 am Canz- leiberg (Brand) ist ein möblirtes Zimmer zu »er* miethen.

1639) Gießen. Zwei gut ausmöblirte Stuben mit Kabinet und Sopha versehen, sind auf das nächste Semester zu vermiethen bei

Joh. K. Brühl, in den Neuenbäuen Lit B. M. 62.

1763) Gießen. In meinem neu gebauten Hause auf dem Reichensand, sind zwei Familien- Wohnungen zu vermiethen, und bis zum 1. October d. I. zu beziehen.

Jsterling, Maurermeister.

Vermischte Nachrichten.

Programm

zur

feMicheZr VroffrsUMg der GiseNhschMMeFe bis GießeK.

Morgens 8 Uhr den 24. August: Ausrücken der Bürgerwehr nach dem provisorischen Stations-Gebäude, 8*/2 Uhr Empfang des ersten Bahnzuges und der mit ihm anlangendcn Fremden unter Salven der Bürgerwehr. 10 Uhr 50 Minuten Abgang des ersten Festzuges nach Marburg, woran die Bürgerwehr weiche unterdessen die Waffen abgelegt hat Autheil nimmt. Rückkunft des Zuges Abends 6Uhr. (1766)

1764) . Gießen.

Allgemeine Militär - Stellvertretnngs-Anstalt

des Dr. jur. Friedrich Vogel zu Darmstadt.

Für die in der 1850r Assecurranz-Gesellschaft Nichtversicherteu, welche bei der letzten Loosziehunq ein Marschloos gezogen haben und sich vertreten lassen wollen, bietet die genannte Anstalt die sicherste und bequemste Gelegenheit dar, Einsteher um feste, den Verhältnissen entsprechende, Preise zu erhalten. Die das Nähere besagenden Satzungen können bei dem unterzeichneten Geschäftsführer der Anstalt für den Regierungsbezirk Gießen eingesehen werden. Die Herren Bürgermeister werden freundlichst ersucht die Interessenten darauf aufmerksam machen zu wollen.

Gießen den 20. August 1850. Franz Peppler.

Bekanntmachung.

1767) Gießen. Auf Anregen des Unter­zeichneten traten heute mehrere hirstge Bürger zu­sammen und erklärten sich zu Errichtung einer Droschkenanstalt für hiesige Stadt unter bereits vereinbarten Bedingungen bereit. Alle die nun, welche sich noch hierbei betheiligen wollen, werden ersucht dies sogewiß binnen 8 Tagen auf meinem Geschästsbüreau zu erklären, als sonst die Gesell­schaft für geschlossen betrachtet wird.

Gießen den 20. August 1850.

Der Bürgermeister Hch. Ferber.

1529) Gießen. CH. Haubensack von Gönningen kommt Anfangs Sept. d. I. hierher, wovon er seine bisherigen geschätzten Kunden, sowie alle Blumen - und Gartenfreunde vorläufig in Kenntniß setzt und bemerkt, daß, da im vorigen Jahre einige Saamenhändler sich erdreiß't hatten, unter seinem Namen Sämereien und Blumenzwiebeln

hier zu verkaufen, so macht er seine geehrten Gc- schäftskunden und Blumenfreunde besonders hierauf aufmerksam.

1751) Gießen. Ich habe Auftrag, einen Ein­steher für einen jetzt Militärpflichtigen zu accordiren, und können diejenigen, welche Lust haben unter Großh. Hess. Militär esnzutreten, sich mit mir verständigen. H. Schneider, Vater.

1762) Gießen. Ich habe mich dahier als practischer Arzt niedergelassen, wohne in dem Hause meines Vaters unter Herrn Baurath Laubenheimer, Hintergasse Lit. A. 39 C., Parterre, und bin täg­lich morgens früh bis 8 Uhr und Nachmittags von 13 Uhr zu sprechen.

Hermann Weber, Doetor der Mediciu, Chirurgie und Geburtshülfe.

1755) Gießen. Nro. 241 hat die Büchse gewonnen.