Beilage zu M 6. des Anzeigeblattes.
Versteigerungen.
79) Wetzlar.
Nm Mittwoch den 23. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, sollen die Fruchtvorräthe auf den Königl. Speichern zu Gleiberg uno Wetzlar, bestehend zu Gleiberg in 110 Schff. Korn und 160 „ Hafer,
zu Wetzlar in 80 „ Korn und
18 „ Hafer,
im Rentei-Lokale zu Wetzlar an den Meistbietenden öffentlich verkauft werden.
Wetzlar de» 10. Januar 1850.
Königl. Rentei. Engis ch.
102) Gießen. Folgende, dem Kaufunger
Stiflfondö zugehörige» Früchte:
1 Matter Waize», 66 ii Kor» und
40 ii Hafer,
sollen Donnerstag den 24. d. M., Vormittags 10 Uhr, auf dem dahiesigen Rathhause öffentlich versteigert werden.
Gießen den 17. Januar 1850.
C. Fuhr, Syndieus des Kaufunger Stiflfonds. 101) Gießen.
Donnerstag den 31. Januar, Nachmittags 2 Uhr, bin ich gesonnen, folgende Wiesen gegen baare Zahlung an den Meistbietenden dahier im Promenadehaus öffentlich versteigern zu lassen:
1'/» Morgen am Erdkauterweg,
1 y. n auf der Oberlach,
2'Z, „ tni Kessel,
1 " am untersten Riegelpfad,
1% " im Heegstrauch,
1'/. ii auf der Speck,
7, ii im Biegen,
l1/» ii in der Lichienau,
1 u hinter der Burg,
% ii auf der Stephansmark.
Georg Becker.
Feilgeboten.
87) Gießen. Ich bin gesonnen, meinen Garten am Riegelpfad und meine 2 Aecker, der eine hinter den Eichen, der andere in der Schwarzlach gelegen, aus freier Hand zu verkaufen oder zu verpachten. A. H. Jughardts Wittwe.
107) Gießen. Feinste Ärrac- und Rmn- Punsch-Esscnz, alle Sorten Thee und Choko- lade empfiehlt Louis Lind.
101) Gießen. Ein Wiener Flügel, aus der ersten dortigen Piano-Fabrik, ist wegen Mangel an Raum zu verkaufen. Wo? sagt d. Erped. d.Blltö.
75) Gießen. Von einem renomirtcn Haus in Mtbaiern sind mir 1848r Hopfen, zu verhält- uißmäßig sehr billigem Preis, gegen daS Product aus vorigem Jahr, angetragen. Muster liegt vor, und kann danach im Ballen von mir bezogen werde».
M. Silbereisen.
106) Gießen.
Verl irr ex Pfannkuchen,
gefüllte und ungefüllte, täglich frische, bei
__________ Louis Lind.
Zu vermiethen-
85) Gieße». Lit. D. Nr. 48 in der Neustadt ist eine Familienwohnung zu vcrmiethen und am 22. März d. I. beziehbar.
111) Gießen. Eine Familienwohnung ist bis zum 1. April d. I. zu vermiethen bei
Franz Peppler, Eit D. Nr. 120.
25) Gießen. In meinem neu erbaute» Hause vor dem Neuenwegerlhor ist der erste u»d zweite Stock zu vermiethen; jeder bestehend aus 4 ancin- aiiderstoßenden Zimmer», Kammern, Küche, Keller Theil am Bode», Mitgedrauch der Waschküche und verschlossener Holzremife. Gottl. Strauch, Maurermeister.
Vermischte Nachrichten.
103) Gießen. Die schon im vorigen Ouar- tale fällig gewesene Wahl des neuen Concertvvr- standes hat wegen zufällig eingetrelener Hindernisse nicht vollzogen werden können und ist daher nun auf den 31. b; M. in dem da stattfindenden Con- certe anberaumt worden. Indem wir die Gesellschaft hiervon benachrichtigen, ersuchen wir die stimmberechtigte» Mitglieder, sich recht zahlreich einfinde» zu wollen.
Gieße» den 10. Januar 1850.
Trapp.
G- F. Heyer, Sohn. Mändl. Braubach. Schlatter.
90) Gießen. Um den mit „Eilt" bezeichneten Aufschluß schleunigst benütze» zu köunen, wird gebeten, den bei der Unterschrift fehlenden Namen mündlich oder schriftlich zu nennen.
Gießen den 14. Januar 1850. Abends.
108) Gießen.
Fenerversicherrmgsbank für Deutsch kand in Gotha.
Die FeuerverficherungSbank f. D. wird ihren Theilnehmcrn, ungeachtet zahlreicher und großer Brandschäden im Jahr 1849, nach vorläufiger Berechnung doch wieder ungefähr
50 Procent
ihrer Einzahlungen als Ersparniß zurückgeben.
Indem ich dies zur öffentliche» Kennkniß bringe, behalte ich mir vor, de» Theil»ehmern der Ba»k später den genauen Rechnungsabschluß selbst zuzufertigen, und bin für Jeden, welcher dieser gegenseitigen Versicherungsgesellschaft noch beizutreten geneigt ist, zu deßfallsiger Auskunft und Vermittelung erbötig.
Gießen den 16. Januar 1850.
G. Krauskopf, Agent der Feuerversicherungsbank f. D. in Gotha.
105) Gießen. Ein tüchtiger Pferdeknecht wird gesucht. Wo? sagt Ausg. d. Bltts.


