Ausgabe 
15.5.1850
 
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1020) Soest.

Wichtige Anzeige

für

Taube und Harthörige-

Von dem viel berühmlen Gehör-Oel des Dr. John Robinson in London Hot der Unterzeichnete für ganz Preußen resp. Deutschland die einzige alleinige ächte Niederlage und Verkauf. Dieses Oel heilt binnen kurzer Zeit die Taubheit, falls selbige nicht angeboren; es bekämpft ferner alle mit der Hart­hörigkeit verbundenen liebel, als der Ohrenschmerzen und das Sausen und Brausen tu den Obren, lieber die vortreffliche Wirkung dieses Gehör-Oels lasse ich fünf Genesungs-Atteste folgen, alle mitzulheilen ist zu kostspielig

Schriftliche Aufträge, die ich mir franco erbitte, werden prompt per Post ausgeführt.

tooeft, Regierungsbezirk ArnSberg, 1850. H. Brahelmann,

Lieferant von mehreren fürstlichen Höfen.

A t t e st e.

Das Gehör-Oel von Dr. John Robinson in London, wovon dr. H. Brahelmann in Soest Verkauf und Nieder­lage hat, habe ich gegen meine Taubheit angewandt. Nach kurzem Gebrauche spürte ich gleich Besserung, welche sich in dem Maste gesteigert hatte, daß ich setzt förmlich wieder her­gestellt bin.

Ich attestire dieses der Wahrheit gemäß.

Fröndenberg bei Unna.

gez. Chr. Krüner.

Das Gehör-Oel von Dr. John Robinson in London, wovon k>r. H. Brahelmann in Soest Niederlage hat, habe ich gegen meine Harthörigkeit angewandt und bin in Folge dieses Gebrauchs davon befreit worden.

Ich attestire dieses der Wahrheit gemäß.

Oestrighausen bei Soest.

gez. Marius Rosenberg, Kaufmann u. Rentier.

Hr. Brahelmann in Soest!

Groß-Wechow bei Wollin in Pommern 1849.

Ew Wohlgeboren ersuche ich mir noch 2 Flayon Ge­hör-Oel bald zu übersenden. Das. früher Erhaltene habe ich mit dem besten Erfolg für das eine Ohr bereits verbraucht.

Mit Achtung

Prälatin v. Berg, geb. v. Owstein.

Stirkaller bei Jostenburg veu 25. März 1850. H-rr H Brahelmann in Soest!

Ew Wohlgeboren werden sich entsinnen, daß ich mir schon ein Fläschchen vom Robirssyn'schen Gehör-Oel von Ihnen verschrieben habe. Dieses ist verbraucht und zwar ist das teste Ohr ziemlich hergestellt. Ich bitte daher um noch ein Flayon. Michael Schäfer.

Havre, Gerichts Petershagen den 21. April 1850.

Hr. H. Brahelmami in Seefl l

Ich ersuche sie um Uebersendung von einem Flacon Ge­hör-Oel. Das vor einiger Zeit erhaltene ist verbraucht. Das Gehör hat sich auch gebessert und ich hoffe mit diesem 2. Gebrauch wird es noch mehr verbessert.

Ergebenst empfiehlt sich

I. D. Wöhler.

1001) Gießen

per Maas 36 Kreuzer

im Hause des Herrn Philipp Vogt auf dem Neuen Weg Lit. B. Nr. 114.

848) Gießen. Mostsenf, Senf in Töpfen, Limburger Käse, Stäugelstärke, Sago, Hagebutten, trockenes Obst, Chokolade, weißen und rothen Wein re. bei Höste reich

auf der Mäusburg.

1022) Gießen. Von kommenden Samstag den 18, Mai an wird wieder

W o b i e V verzapft. F. L. Renk er & Conip.

1025) Salzhausen. Die während der Sai­son jeden Sonntag im hiesigen Cursaale statt­findende Harmonie- und Tanzmusik nimmt den 2. Pfingsttag ihren Anfang. Es ladet hierzu ergebenst ein. H. W. Seums Wtw.

Bad-Salzhausen den 10. Mai 1850.

998) Gießen. Es kann ein Anfänger, wel­cher nut den nöthiqen Vorkenntnisseu versehen ist, auf meinem Bureau eintreten.

Gießen den 7.Mai 1850.

Der Gr. Rentamts-Vikar Siebert.

1011) Gießen. Eine ohngefäbr 4 Monate alte Dachshündin, mit gelbem Kopf und gelbem Behang, weißem Hals und weißer Brust, gelbem Rücken und weißen Extremitäten, ist abhanden ge­kommen. Wer dieselbe in Verwahrung genommen hat, wird zu deren alsbaldiger Rückgabe aufgefor­dert, um weitere ernstere MaSregeln und Kosten zu vermeiden.

1026) Gießen. Es wird ein Knecht in Dienst gesucht. Von wem, sagt die Erpedition die­ses Blattes.

1019) Schiffenberg. Am 3. Pfingstfeieriage

musikalische Unterhaltung

daselbst»