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1685) Grünberg.
Oeffentliche Aufforderung.
Folgende Einträge:
1) über 188 fl. Caution, ausgestellt von Anna Maria Römer zu Ruppertenrod am 20. Februar 1802 für ihren Stiefsohn Johann Jost Loch, wegen auf den Hauskaufschilling von dieser übernommener 143 fl. mütterlicher Vermögensforderung der Stiefbrüder seiner Frau, einer Tochter des Johann Heinrich Burk, Welsbächer, 2r. Ehe, gegen generelle und specielle Verpfändung von 2o'/g5, 78/22, 22%5;
2) über 100 fl. von Johannes Schombert und Cunigunde, dessen Frau, geborne Schombert, zu Ruppertenrod bei Johannes Müller in Großeneichen am 22. October 1783 gegen generelle und specielle Verpfändung von ”%8, 402/83, 20%„ 12% ;
3) über 50 fl. Borgschuld für empfangenes Leder von Walter Burk jun. und dessen Frau, Katharina, geborne Hedderich zu Ruppertenrod auf Credilschein vom 11. Mai 1776 bei Lederhändler Müller in Frankfurt, gegen generelle Verpfändung ausgenommen;
stehen in den Pfandbüchern deS unterzeichneten Gerichts noch offen, indeß die Betheiligten das Abgetragensein der Schuldbeträge resp. Erloschensein der Pfandverbindlichkeiten behaupten, und daö Löschen dieser Einträge beantragt haben.
Werden Einwendungen hiergegen binnen 6 Wochen dahier nicht erhoben, so werden, diesen Anträgen entsprechend, die Einträge in den Pfandbüchern gelöscht.
Grünberg den 7. August 1850.
Gr. Hess. Landgericht das. Weicker. Thaler.
1900) Grünberg.
Oeffentliche Aufforderung.
Betreffend: Das Schuldenwesen der Johannes Webers Wtw. zu Großeneichen.
Ansprüche jeder Art an die Concursmasse der Johannes Webers Wtw. in Großeneichen sind im Termine
Mittwoch den 25. September d. I., Morgens 8 Uhr,
bei Meldung stillschweigenden Ausschlusses von der Masse, dahier anzumelden.
Grünberg den 28. August 1850.
Gr. Hess. Landgericht daselbst.
Welcker. Thaler.
Besondere Bekanntmachung.
1721) Gießen.
Aufforderung an die Schuldner der hiesigen Pfand- und Leihanstalt.
Die Schulvner der hiesigen Pfand- und Leihanstalt, deren Pfänder in den Monaten Januar, Februar, März, April, Mai u. Juni 1850 verfallen sind, werden aufgefordert in dem Zeitraum vom 20. August bis zum 20. September dieselben einzulösen oder zu prolongiren, als sonst deren Versteigerung am 21. October d. I. stattfindet.
Nach fruchtlosem Ablauf obigen Zeitraums kann weder Einlösung, Prolongation noch Umschreibung vorgenommen werden: die Säumigen haben es sich daher selbst beizumessen, wenn sie ihre Pfänder erst in dem Versteigerungstermin gegen baare Zahlung einlösen können. Pfänder aus wollenen Stoffen müssen unbedingt eingelößt werden.
Die Herrn Bürgermeister des Regierungsbezirks werden dringend ersucht, Vorstehendes in ihren Gemeinden im Interesse ihrer Ortsangehö- rigen bekannt machen zu lassen.
Gießen am 12. August 1850.
Die PfaudHausverwaltung Bieler. Pfeil.
Versteigerungen.
1877) Gießen.
Montag den 16. d. M., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiestqem Rathhaus die dem Schuhmacher Ludwig Wagner dahier zustehenden Immobilien als:
Grundb. sHKlftr.
‘/ass 9 Hofraithe mit Grund in der Flügelsgasse,
V1O1SI* 32 Hofraum mit Stall und Grund und Gärtchen in der Zobelsgasse,
Vioi5,« 93 Grabgarten daselbst, wiederholt öffentlich meistbietend versteigert werden.
Gießen den 2. September 1850.
Ter Beigeordnete Rühl.
1929) Gießen.
Montag den 23. d. M., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhaus die dem Wirth Conrad Euler dahier zustehende Immobilien als: Grundb. lDKlftr.
V12U 66 Hofraithe in der Sandgasse,
’/iäis 34 Grabgarten daselbst,
y4o 484 Acker auf dem Läufertsröder
Weg,
*/48 135 Acker, zwischen dem Stadtgnt
und Grasweg,
29/71 238 Acker am Schlangenzahl,
nochmals öffentlich versteigert werden.
Gießen den 6. September 1850.
Der Beigeordnete Rühl.
1937) Gießen.
Lieferung von Brennöl.
Donnerstag den 19. d. M., Morgens um 10 Uhr, soll bei der unterzeichneten Stelle die Lieferung des im Winter 18575j bei den verschiedenen Üniv.- Anstalten erforderlichen Brennöls an den Wem'gst- nehmenden versteigert werden.
Gießen am 10. September 1850.
Gr. Hess. Universitäts-Rentamt.
Martin.


